Preview - Call of Duty: Black Ops - Declassified : Vita-lisierend?

  • PSV
Von Kommentieren

Vor Call of Duty ist keine Plattform sicher. Nihilistic Software arbeitet derzeit an einem Ableger für die PlayStation Vita, benannt Call of Duty: Black Ops - Declassified. Wir waren gespannt, denn das etablierte Studio konnte bereits mit dem eher mäßigen Resistance: Burning Skies erste Erfahrungen auf der Plattform sammeln.

Der – Floskelschublade auf – Shooter für die Hosentasche – Floskelschublade zu – besteht aus zwei Komponenten. Nummer eins ist der Einzelspielermodus. Dieser setzt auf eine komplett neue Geschichte, die zwischen Black Ops 1 und 2 angesiedelt ist. Im Rahmen dieser Handlung geht es wie üblich darum, Missionen mit bestimmten Zielvorgaben zu lösen. Ergänzt wird dieses kleine Solopaket durch einen Time-Trial und einen Survival-Modus. Im Hinblick auf die Steuerung erwarten euch keine großen Überraschungen. Der Touchscreen wird zum Werfen von Granaten, für den Nahkampf und das Anhalten des Atems am Scharfschützengewehr genutzt. Gezeigt wurde im Rahmen der Präsentation hiervon aber leider nichts.

Call of Duty: Black Ops - Declassified - gamescom 2012 Debut Trailer
Im Rahmen seiner gamescom-Pressekonferenz hat Sony den ersten Trailer zu Call of Duty: Black Ops - Declassified für Vita gezeigt.

Das Kernstück soll ohnehin wie bei den großen Brüdern der Mehrspielermodus werden. Via Wi-Fi können sich bis zu acht Spieler in zwei Teams gegeneinander austoben. Es gibt sechs komplett neue Karten sowie folgende Spielmodi: Team-Deathmatch, Kill Confirmed, Free for all und einige weitere klassische Varianten.

Wie von der Serie gewohnt gibt es einen Klasseneditor nebst Upgrades und Perks. Für eure Aktionen auf den Karten erhaltet ihr Erfahrungspunkte und steigt in Rängen auf, um verschiedene Dinge freizuschalten. Natürlich ist das obligatorische Prestigesystem ebenfalls vorhanden. Im Gegensatz zu Black Ops 2 ist das altbekannte Kill-Streak-System hier noch enthalten – in Black Ops 2 wird es ja durch die neuen Score-Streaks ersetzt. Ansonsten erwartet euch eine recht typische Call-of-Duty-Spielerfahrung mit der entsprechenden Atmosphäre und Spielmechanik, allerdings auch mit etwas gemäßigterem Spieltempo.

Fazit

Christian Kurowski - Portraitvon Christian Kurowski
Spielszenen zum Einzelspielermodus von Call of Duty: Black Ops - Declassified zeigte Activision nicht, stattdessen bekamen wir eine Runde Team-Deathmatch zu sehen. Und es scheint, als würde auch auf der PlayStation Vita die Call-of-Duty-typische Shooter-Kost warten. Die Spielgeschwindigkeit ist zwar nicht ganz so hoch wie auf den Konsolen oder dem PC, Ruhepausen sind trotzdem nicht vorhanden. Im Gegensatz zu Black Ops 2 fehlt das Score-Streak-System, auf der Vita begnügt man sich mit den bekannten Kill-Streaks. Die für die Vita exklusiven Steuerungsfunktionen sind nett und sinnvoll, gehen aber nicht über das mittlerweile bekannte Granatenwerfen per Touchscreen hinaus. Ich hätte gerne selbst Hand angelegt, denn die Bedienung auf den Handhelds ist seit jeher gerade bei Ego-Shootern eine heikle Sache. Ich bin gespannt, wie Activision diese Hürde nehmen wird. Ansonsten scheint Call of Duty: Black Ops - Declassified die Essenz des erfolgreichen Shooters gut auf der Vita einzufangen. Das ganze Paket ist aber einfach eine Nummer kleiner.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel