Preview - Spiel der Woche 27/04: Burnout 3: Takedown : Spiel der Woche 27/04: Burnout 3: Takedown

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Eine Besonderheit gibt es noch bei den Crashs: Werdet ihr in einen richtig satten Unfall verwickelt, habt ihr die Chance, mit der sogenannten 'Impact Time' auch während des Crashs, der als Zwischensequenz dargestellt wird, noch Einfluss auf das Geschehen zu nehmen und damit weitere Fahrzeuge und Gegner in den Unfall zu verwickeln. Dazu drückt ihr die Boost-Taste für einen Slow-Motion-Modus und könnt mit dem Analog-Stick die Flug- oder Rutsch-Richtung eures Fahrzeuges beeinflussen.

Doch Vorsicht! Mit rabiatem Fahren macht ihr euch keine Freunde und wenn ihr einen Gegner richtig verärgert, so hat der nur noch einen Gedanken: euch und euer Auto zu einem Haufen Schrott zu verarbeiten. Die KI-Gegner merken sich nämlich eure Aktionen und erkennbar an einem Symbol über dem jeweiligen Wagen könnt ihr schnell erkennen, wer es auf euren Kopf abgesehen hat. Insgesamt macht die KI übrigens einen guten Eindruck, die Gegner fahren geschickt und aggressiv und durchaus auch sehr unterschiedlich.

Weitere Belohnungen gibt es in Form von 'Burnout'-Punkten, Bargeld, Medaillen und Trophäen, die wiederum jeweils ab einem bestimmten Zeitpunkt verschiedene Goodies freischalten, darunter vor allem zusätzliche Fahrzeuge.

Grafik auf höchstem Niveau

Was bei 'Burnout 3' ebenso begeistern kann, ist die grafische Umsetzung, die eigentlich keine Wünsche offen lässt. Die Strecken und deren Umgebungen wirken ausgesprochen detailliert und lebensnah. Die zahlreichen Fahrzeuge wurden ebenfalls mit viel Liebe zum Detail und sehr authentisch umgesetzt. So richtig spektakulär wird die Sache bei den unvermeidlichen Crashs. Wie schon in den Vorgängern werden besonders heftige Unfälle in Form einer Zwischensequenz gezeigt, wobei hier das Partikel-System zu glänzen weiß: Die Autos werden derart fulminant inklusive Explosionen und Rauch in Einzelteile zerlegt und verformt, dass es eine wahre Pracht ist und die beiden Vorgänger glatt wie Kinderkram wirken. Zusammen mit den satten Crash-Sounds kommen die Kollisionen so richtig wuchtig rüber, so dass es einem beinahe schon egal ist, ob man ein Rennen nun gewinnt oder nicht.

Schade nur, dass bisher der Motoren-Sound streckenweise etwas dünn geraten ist. Beeindruckend ist dafür, dass die Grafik pfeilschnell mit stabilen 60 Frames über den Bildschirm flitzt, ohne spürbare Slowdowns oder Popups, selbst wenn viel Betrieb auf der Strecke ist. Für das richtige Tempo-Gefühl sorgt ähnlich wie bei 'Need for Speed: Underground' ein Blur-Effekt, der die nähere Umgebung verwischen lässt. So richtig heftig kommt das vor allem in der Stoßstangen-Perspektive zum Tragen, die leider bisher die einzige Alternative zur Draufsicht von hinten ist.

In Sachen Steuerung konzentriert sich 'Burnout 3' auf das absolut Notwendigste. Steuern des Fahrzeugs mit Richtungstasten oder Analogstick, Gas, Bremse und Boost und das war es auch schon im Wesentlichen. Das wiederum reicht aber massig aus für fulminanten Spielspaß, denn wie so oft ist auch hier weniger manchmal mehr. Die Fahrzeuge unterscheiden sich durchaus im Hinblick auf das Fahrverhalten, wobei aber natürlich hier nicht der Realismus im Vordergrund steht, sondern die gute Spielbarkeit.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Auch beim dritten Anlauf und zugehörigem Publisher-Wechsel kann die 'Burnout'-Reihe überzeugen. Allein die Grafik ist für PS2-Verhältnisse phänomenal und bereits in dieser frühen Version sehr flüssig. Und das Gameplay ... nun, die Entwickler konzentrieren sich auf das Wesentliche: Speed und Crashes und das macht eine Menge Spaß, zumal viel Abwechslung geboten wird - allein durch die Vielzahl an Modi, Strecken und Fahrzeuge. Wem 'Need for Speed' schon immer zu harmlos war, der dürfte an 'Burnout 3' im Herbst nicht vorbeikommen.

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