Test - Burnout 2: Point of Impact : Burnout 2: Point of Impact

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Kaum ein Jahr ist es erst her, seit der erste Teil auf PS2 durch eine hohe Geschwindigkeit und sein unverkennbar verrücktes Spielprinzip für reichlich Furore sorgte. Auch der neue Teil, stilvoll 'Burnout 2: Point of Impact' genannt, handelt von illegalen Autorennen, welche auf offener Straße abgehalten werden. Ob der Spielinhalt durch neue Strecken und Fahrzeuge sowie zahlreiche originelle Spielmodi erneut überzeugt und Fans des ersten Teils, wie auch Neuankömmlinge auf ihre Kosten kommen, erfahrt ihr im Review.

Burnout 2: Point of Impact
Absolviert eure ersten Fahrten im Tutorial.

Ein gelungener Start
Spielt ihr 'Burnout 2' zum ersten Mal auf der heimischen Konsole, werdet ihr direkt nach dem Laden in eine Art Tutorial navigiert. Hier müssen aufeinander folgende Aufgaben gelöst werden, die grundlegende Fahrweisen enthalten, die während den späteren Fahrten immer wieder gebraucht werden - wie etwa der Umgang mit der Burn-Anzeige, welche euch bei vollem Stand die Benutzung eines Turbos erlaubt und bei nahem Auffahren von anderen Verkehrsmitteln, dem Driften oder bei Sprüngen automatisch aufgefüllt wird. Um das Ganze etwas interessanter zu gestalten, locken bei Bestehen der Aufgaben Medaillen der Kategorie Bronze, Silber und Gold und ermöglichen euch den Zugang zu weiteren Modi. Habt ihr das Tutorial erfolgreich bestanden, bekommt ihr Zugang zum eigentlichen Spielmenü. Besteht zur späteren Zeit das Interesse, eine Lektion des Tutorials zu wiederholen, kann dies unter der Option 'Offensive Driving 101' jederzeit geschehen.

Burnout 2: Point of Impact
Driftet gekonnt in den engen Kurven.

Modi, die nicht nur Rennspiel-Fans eine Freudenträne entlocken
Wollt ihr euch bei illegalen Straßenrennen mit waghalsigen Gegnern messen und dabei auf abwechslungsreichen Strecken Amerikas das Gaspedal bis zum Anschlag durchtreten, ist der Meisterschaftsmodus das Richtige für euch. In jedem herkömmlichen Rennen tretet ihr gegen vier Kontrahenten an und müsst versuchen, auf einem der ersten drei Plätze zu landen. Schafft ihr es, Erster zu werden, bekommt ihr drei Punkte gutgeschrieben, für den zweiten Platz zwei Punkte und für die dritte Platzierung lediglich einen. Die Punktzahl, über die ihr am Ende verfügt, gibt Auskunft über eure Siegerplatzierung und schaltet bei erfolgreichem Bestehen des Grand Prix die nächsten Rennen oder Spezialaufgaben frei. Pro Meisterschaft sind vier Grand Prix-Rennen, drei Verfolgungsjagden und vier Duelle zu absolvieren. Ist die Meisterschaft mit Bravour bestanden, eröffnet sich euch die 'Custom-Series'-Meisterschaft. Hier bekommt ihr die Gelegenheit, eure Fahrkünste gegen die besten Profi-Fahrer unter Beweis zu stellen und dabei noch einige wertvolle Wagen zu ergattern. Nebst all dem kann auch auf Zeitrennen zurückgegriffen werden, die für Unterhaltung zwischendurch durchaus sinnvoll sind und die Gelegenheit bieten, das Fahrgeschick im öffentlichen Verkehr zu perfektionieren oder den örtlichen Zeitrekord zu brechen.

Burnout 2: Point of Impact
Unfälle wie dieser gehören dazu.

Interessante Minispielchen für zwischendurch
Nebst den bereits genannten Spielmodi gibt es noch zwei ausgefallene Minispiele. Beim 'Pursuit'-Modus schlüpft ihr kurzerhand in die Rolle eines Streifenpolizisten, der mit lautstarker Sirene auf Raserjagd ist. Ihr müsst die Verkehrssünder von der Straße wegbringen, indem ihr deren Wagen durch Rammen zum Stoppen bringt. Diese Spielart erinnert an die 'Need for Speed'-Serie und bietet etwas Abwechslung durch eine Prise Action. Bevor dieser Modus jedoch zur Verfügung steht, muss in der Meisterschaft die 'Pursuit'-Aufgabe bestanden werden. Das zweite Minispiel im Bunde ist der 'Crash'-Modus. Diesen könnt ihr von Anfang an starten und euch auf eine Runde Auto-Demolieren freuen. Ziel ist es, mit seinem Fahrzeug soviel Sachschaden wie möglich anzurichten. Anfangs stehen hier lediglich drei Levels zur Auswahl, die sich jedoch bei Erfolg vermehren.

 

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