13.07.2012 - Andreas Philipp
Bei der Anspielsitzung fanden wir uns in Sanctuary wieder, einer zentralen Siedlung für die Handlung des Spieles. Sanctuary ist eine kleine Stadt im typischen Comic-Endzeit-Look mit vielen liebevollen Details, in der wir uns munter dem Erkunden, dem Handeln und vielen Gesprächen mit NPCs widmen können. Dabei überraschen nette Kleinigkeiten, denn immer wieder mal entdeckt man Behälter, in denen Geld oder Munition liegen, Radios verleiten dazu, die verschiedenen Sender auszuprobieren, und in der Bar hängen Einarmige Banditen, die bei drei gleichen Symbolen schon mal eine Waffe ausspucken. Hinzu kommen Automaten, an denen man sich mit neuen Waffen oder Munition ausstattet.
Natürlich wartet dort auch eine ganze Reihe an Auftraggebern auf uns, anhand der Karte und entsprechenden Ausrufezeichen schön zu entdecken. Auch abseits der Haupthandlung rund um unseren Gegenspieler Handsome Jack (mehr dazu in unserer Koop-Vorschau vom April) gibt es reichlich zu tun. Bereits nach einem kurzen Rundgang füllt fast ein Dutzend kleinerer und größerer Quests unser Journal. Wie gehabt könnt ihr einzelne Quests aktivieren, sodass Markierungen auf dem Radar und der Karte euch zum richtigen Ort führen. Natürlich stellt sich dabei die Frage, wie umfangreich das Spiel eigentlich ist. Die gute Nachricht: Es ist deutlich umfangreicher als der Vorgänger. Wie uns Randy Pitchford berichtete, brauchte das Team, das den Guide erstellt, satte 58 Stunden für einen kompletten Durchlauf.
Ein ganzer Batzen skurriler Charaktere wird uns dabei über den Weg laufen. So lernen wir Dr. Zed kennen, der sich mit äußerst seltsamen Operationen beschäftigt, aber immer etwas zu tun hat. Der Waffenhändler Martin arbeitet nach dem Motto „Keine Retouren!“ und macht einem unzufriedenen Kunden schon mal mit einem Schuss ins Knie klar, dass die reklamierte Pistole durchaus voll funktionsfähig ist. Dann wäre da noch die hübsche Tannis, die uns auf einen wichtigen Auftrag im Rahmen der Geschichte aufmerksam macht. Oder einer der putzig-nervigen Claptraps, der uns eine überaus praktische Lagermöglichkeit zur Verfügung stellt, auf die alle eigenen Charaktere zugreifen können.
Ohnehin entdecken wir einiges an hübschen und praktischen Kleinigkeiten. So werden während des Spielverlaufs neue Skins und Kopfbedeckungen für Charaktere, aber auch Lackierungen für Fahrzeuge freigeschaltet. Die wiederum können wir an bestimmten Automaten wechseln, an denen zusätzlich der Name der Spielfigur geändert werden kann oder die vergebenen Fähigkeitspunkte zurückgesetzt werden können. Gearbox will uns offenbar reichlich Möglichkeiten geben, einen individuellen Look zu erschaffen, aber auch Raum für Experimente mit den Fähigkeiten bieten.
Und die Fähigkeiten haben durchaus Potenzial. Es gibt vier Klassen, nämlich Siren, Gunzerker, Assassin und Commando, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten und drei Skill-Trees. So verstärkt der Commando seine eigene Gesundheit und Abwehrkraft, erhöht seinen Waffenschaden oder verbessert sein Geschütz. Der von uns gespielte Assassin hingegen konzentriert sich auf Scharfschützengewehr, hinterhältige Angriffe und nicht zuletzt den rabiaten Nahkampf, wenn ihm mal ein Gegner zu nahe kommt. Jeder Skill-Tree unterstützt eine dieser Hauptfähigkeiten und damit gibt es eine Menge Möglichkeiten, seine ganz eigene Spielweise zu finden und diese entsprechend aufzuwerten. Darüber hinaus erhaltet ihr „Tokens“ für das Erfüllen bestimmter Herausforderungen. Für diese Tokens wiederum könnt ihr euch einzelne hilfreiche Boni kaufen. Schön, dass erfüllte Herausforderungen also mal nicht nur in der Statistik auftauchen, sondern tatsächlich spielerischen Wert haben. weiter...
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Kommentare zu Borderlands 2
Mist, noch genau 1 Monat warten.
Hab schon wieder mit Teil 1 begonnen incl. der 4 Addons. 
Jup habs mir heute auch vorbestellt die Spezialedition für 129.- sfr. Bin gespannt was drin ist vorallem wenn das Spiel so abgefahrene Charakteren hat. Vielleicht nen Mini Claptrap
.
schon lange vorbestellt, ich freu mich drauf wie ein Schießhund!
Also ich hatte immer riesen Spass mit nem Kumpel gemütlich in einem Sofa zu sitzen, und den Koopmodus zu spielen. Und auch alleine konnte ich fast nicht mehr aufhören nach neuen Waffen zu suchen. Wenn jetzt im 2.Teil sogar der Umfang grösser wird und man mehr herum experimentieren kann bei den Skills ist es schon gut wie gekauft. Ne frage an Andi, gibts
auch ne Kiste wo man die ganzen Waffen reinstellen kann dass man sie auch mit anderen Cha,s benutzen kann ? Ach ja bin auch gespannt wie sie es gemacht haben mit den Quests von der Geschichte her.
Borderlands 2
Ich finde den ersten Teil echt unterhaltsam und hoffe,dass beim zweiten Teil die Fehler des Ersten verbessert werden.So,das wars von mir haut rein Akk!
Hab den ersten Teil nie selber gehabt, nur ein bissl angezockt bei Freunden. Werde mir das Spiel jetzt auf jeden Fall ansehen, dürfte ein solider Coop-Shooter werden.
@blade01:

Geht mir ähnlich, verstehe die Aufregung um den Titel nicht - damals wie heute. Irgendwann habe ich's mir dann doch mal zugelegt, gleich zusammen mit ein paar Kumpels und dann wurde Coop gezockt. War zwar spaßig, aber auf Dauer viel zu eintönig und unbedeutend.
Auch die gern beworbene, immense Waffenvielfalt ist einfach nur irreführend - wenn ich zwei Sturmgewehre habe, die sich ein bisschen im Schadenswert unterscheiden, dann spielen die sich trotzdem gleich. Tatsächlich gab's vielleicht ein Dutzend verschiedener Waffen, mit marginalen optischen Unterschieden und unterschiedlichen Werten, aber identischem Handling. Eine Schrotflinte bleibt halt trotzdem eine Schrotflinte und die spielt sich nicht plötzlich total anders, wenn der Griff rot ist.
Aber vermutlich bin ich auch nicht die richtige Zielgruppe... mir hat auch schon die Diablo-Reihe nie wirklich zugesagt, während andere da heute noch begeistert die beste Ausrüstung suchen.
Naja das es besser als der Vorgänger wird da muß man sich ja keine große Sorgen machen, der war ja eher ein Mittelprächtiges Spiel.Die PR und das Tam Tam im Vorfeld hat das Game besser aussehen lassen als es dann im Endeffekt war.Insofern freue ich mich garnicht auf das Spiel, evtl. werde ich es mir IRGENDWANN mal anschauen aber ich erwarte nix dolles.Allein eure Beschreibung "Diablo der Shooter" trifft es leider sehr gut.Ich finde sowas braucht die Spielewelt nicht auch noch aber hat ja scheinbar seine Fans, denen wünsche ich ein gutes Spiel, Rest ist halt Geschmacksache.
Hätte ja mal gerne Gewissheit wie's mit der deutschen Version aussieht. Gerüchten zufolge wurde es ungeschnitten durchgewunken ... aber tja, Gerüchte halt.
Joa recht nett geschrieben.
Muss mich bis dahin nochmal durchprügeln.
Ich freue mich riesig aufs spiel, leider sind meine spielstände vom ersten teil weg
BTW sind es 5 (FÜNF) Klassen, der Mechromancer kommt noch dazu, sofern man Vorbesteller ist, später auch ebene solcher als DLC