Test - Blazing Angels: Squadrons of WWII : Helden der Lüfte

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Das Actionspiel 'Blazing Angels: Squadrons of WWII' hat auf diversen Plattformen mittlerweile schon den einen oder anderen Monat auf dem Buckel. Das hindert den Publisher Ubisoft jedoch nicht daran, noch Umsetzungen für die PS3 und Wii nachzuschieben. Wir sagen euch, was sich im Vergleich zu den anderen Versionen getan hat – wenn überhaupt.

Helden der Lüfte

Zweifellos sind Action-Titel, die im Zweiten Weltkrieg angesiedelt sind, bei den Spielern nach wie vor äußerst beliebt. Wer bei der Schwemme an solchen Games und der Konkurrenz aus etablierten Marken eine Chance haben will, sollte allerdings versuchen, einen etwas anderen Weg zu beschreiten und nicht einfach einen simplen Shooter zu veröffentlichen. Nachdem bereits etwa THQ mit ’The Outfit’ auf der Xbox 360 diesem Credo gefolgt ist, wagt sich auch Ubisoft an ein solches Projekt: In ’Blazing Angels: Squadrons of WWII’ ballert ihr zwar auch kräftig drauflos, ihr seid allerdings nicht mit einem Soldaten am Boden unterwegs, sondern steuert ein Flugzeug in die Gefechte in luftiger Höhe. Damit folgt der Hersteller der Flugaction-Spieletradition, wie man sie beispielsweise von der ’Ace Combat’-Reihe, von ’Crimson Skies’, ’Secret Weapons Over Normandy’ oder ’Heroes of the Pacific’ her kennt.

Storytechnisch geht es in ’Blazing Angels’ allerdings ziemlich mager zu. Ihr verkörpert einen US-Soldaten, der als Neuling zu den Fliegern nach Europa kommt und rasch zum Anführer eines Geschwaders aufsteigt. In den meisten Missionen stehen ihm drei Flügelmänner zur Seite: Der junge und vorlaute Joe klopft nicht nur kräftig Sprüche, sondern ist ein Bombardement-Experte und cleverer Mechaniker und kann geschickt während feindlicher Angriffe durch die Lüfte manövrieren. Zweiter im Bunde ist der erfahrene Frank, der stets mit Tipps aufwarten kann und der euch rasch zur Hilfe eilt, wenn ihr einen Gegner nicht vom Himmel holen könnt. Der dritte Wingman ist Tom, der ein Defensiv-Experte ist und euch somit den Rücken freihält und versucht, feindliche Attacken abzulenken. Leider beschränkt sich die Story auf ein paar wenige Sätze zum gerade aktuellen Einsatzort und auf die Funksprüche zwischen den Piloten – eine echte Handlung zwischen und in den Levels dürft ihr also nicht erwarten.

Actionreiche Geschichtsstunde

Eines sei gleich vorweggenommen: Inhaltlich hat sich gegenüber der Ursprungsversion nichts getan. Ihr bekommt sowohl auf der PS3 als auch der Wii genau dieselben Missionen und Modi angeboten wie bei den anderen Fassungen des Spiels. Schade, denn gerade hier hatten die Entwickler genügend Zeit, um einige Boni einzubauen. Sei es drum:

Immerhin erfahrt ihr etwas über den Zweiten Weltkrieg, denn die 18 Missionen der Einzelspielerkampagne entführen euch in die bekanntesten Luftschlachten des Krieges. Zunächst nehmt ihr an einer ziemlich langen Tutorial-Mission teil, worauf ihr in Dünkirchen erstmals richtige Kampfesluft schnuppert. Später seid ihr am Himmel über London aktiv und nehmt an der Schlacht um England teil. Ihr seid auch dabei, wenn die Japaner Pearl Harbor angreifen. Ebenfalls im Pazifik müsst ihr in der Schlacht um Midway mitkämpfen und natürlich darf auch ein Ausflug nach Nordafrika und nach Deutschland nicht fehlen. Zwar stehen in den Missionen meist die Gefechte mit feindlichen Fliegern im Mittelpunkt, trotzdem lockern verschiedene Aufgaben den Spielverlauf etwas auf: Ihr sollt beispielsweise eine Brücke zerstören, um den feindlichen Nachschub abzuschneiden, in einem Wüstensturm anhand des Funkverkehrs die feindlichen Basen finden, stationäre Geschütze ausschalten, gegnerische Flugzeugträger fotografieren, mittels Torpedos Schlachtschiffe versenken, Bomber vor dem Erreichen ihres Zieles vom Himmel holen, unter dem Radar des Feindes knapp über dem Boden fliegen oder unbewaffnet vor dem Gegner fliehen und eigenhändig auf einem Flugzeugträger landen.

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