06.08.2012 - Nina Schild
Zuletzt gab es bei BioWare zahlreiche Entlassungen, die nicht zuletzt durch diverse Misserfolge geprägt waren. Dazu zählt beispielsweise das bei den Spielern unbeliebte Ende von Mass Effect 3 und die Umsetzung von Star Wars: The Old Republic. Aktuell kursieren sogar Gerüchte, dass die beiden Mitgründer Greg Zeschuk und Ray Muzyka nicht mehr Teil des Unternehmens sind.
Bei einem kürzlich abgehaltenem Meeting sollen die beiden beispielsweise nicht anwesend gewesen sein. Zeschuk selbst soll schon seit Wochen nicht mehr gesichtet worden sein. Laut seinem LinkedIn-Profil ist er bereits seit Mai 2012 nicht mehr in seinem Beruf als General Manger von Bioware tätig. Community Manager Chris Priestly dementierte diese Gerüchte via Twitter und gibt an, Muzyka kürzlich erst in seinem Büro gesehen zu haben. Man darf gespannt sein, wie es für Muzyka und Zeschuk weitergeht.
BioWare: History - Special [19]
Drei neue Rollenspiele in Arbeit und etliche RPG-Legenden hinter sich. BioWare macht keine halben Sachen und fast jeder...
GWTV News - Sendung vom 25.03.2013
Sendung vom 25.03.2013
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Kommentare zu BioWare
Die breite Masse kauft das wofuer viel Werbung gemacht wird, von daher stehen die Chancen schlecht, dass sich das je aendern wird.
Naja das hat SWTOR sich aber wirklich selber eingebrockt weil sie alles ja komplett anders als bei WoW machen wollten. Die Ketten aufbrechen die von MMO aufs Genre gelegt worden. Wenn man dann nur ein Halbherzigen verschnitt, mit teilweise 1 zu 1 die Skills von WoW übernommen soll man sich doch nicht wundern.
Ich finde diesem "WoW Maßstab" an dem JEDES neue MMO gemessen wird total sinnlos. Das einzige MMO mit dem sich WoW messen werden kann ist der inoffizielle WoW Nachfolger "Codename: Titan".
Jaja jetzt kann man „Guild Wars 2“ nennen aber in den letzten 5 Jahren sind viele WoW Killer auf den Markt gekommen oder irre ich mich da? *BAZINGA*
Ein MMO kann nur gegen WoW bestehen wenn es einen gigantischen + sehr simplen Endgame-Content, schon am Release Tag hat! Hat aber kein MMO bis jetzt bieten können weil die Entwickler Zeit brauchen und die naiven Teilzeit-pseudo-Ex-WoW-Spieler keine Geduld mit der Weiterentwicklung des Spieles haben.
Ich kenne dieses Verhalten sehr gut aus meinem Zocker-Kollegen Kreis. Alle sind mega geil auf DEN neuen WoW-Killer und wenn die dann nach 3-4 Tagen Max.Lvl sind und NICHT den Content bekommen den sie, nach ihrer Ansicht verdienen, wandern sie wieder ab, und drei Mal darf man raten wohin?! Obwohl die nie, nieeeeeeeeeeee, nieeeeeeeeeeeeee wieder WoW spielen wollten.
Was haben alle über das Pandabär Addon gelacht, aber jetzt sind Alle geil drauf. WoWler sollte man von MMOlern differenziert betrachten. Denkt man sich WoW weg sind viele MMOs sehr erfolgreich.
@ Gehennah
Verkaufstechnisch ist SWTOR das zweitstärkste MMO auf dem Markt. Wenn man die Zahlen von WoW zum Vergleich nimmt - was die Geschäftsleitung von EA sicherlich getan hat - dann war SWTOR natürlich ein totaler Reinfall. Wenn man WoW als einzigen Maßstab nimmt, dann müssen aber alle anderen bisher erschienenen MMO's - mit Ausnahme der Browsergamesparte - als Misserfolg gewertet werden. Spielerisch ist SWTOR halt Standardkost, was sicherlich nicht der üblichen (alten) Qualität von Bioware entspricht. Aber was das Spielerische anbelangt, so hab ich mich ja dezent zurückgehalten. Mir ging es vordergründig um den finanziellen Aspekt der letzten Bioware-Spiele.
Ja, es ist leider wirklich so, dass Bioware immer mehr auf Action legt und weniger auf Rollenspiel. Sie haben zwar teilweise immer noch ihr gutes Storytelling (das Ende von ME3 sei jetzt mal dahin gestellt).. aber leider sind sie nur ein Beispiel für die "EInfallslosigkeit" und Einheitsbreimacherei der Industrie.
Klar gibt es immer mal wieder originelle Spiele mit einem gewissen etwas. Aber das wird eher die Seltenheit, und die richtig innovativen Titel sind meist eh sehr kleinen Entwicklern.
Aber ich will hier mal darauf hinweisen, dass dieser Einheitsbrei von der breiten Masse gekauft wird... und das ist wohl ein Zeichen, dass er (leider) irgendwie ankommt.. und solange sich das nicht ändert, wird es wohl so weiter gehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es mitbegründern einer Firma nicht gefällt, wenn ihr Studio das für einen Typ Spiele sehr populär und angesehen war, nurnoch Zeug produziert dass sich (halbwegs) gut verkaufen soll.
@ freedonnaad
CD-Projekt hat doch mit The Witcher 1 + 2 eindrucksvoll gezeigt, dass man keinen übermächtigen Publisher braucht, um gute Rollenspiele zu machen.
Stell mal vor......nen Fallout von Bioware.....viel gelaber wenig content xD. Und am Rand der packung steht M M O! hahahaha
Mittlerweile meide ich so gut wie jedes EA Spiel wie die Pest. Bioware hatte wortwörtlich ihre Seele an EA verkauft. Anders kann man es nicht beschreiben.
THQ hat kein Geld und ZeniMax braucht sie wahrscheinlich nicht
1: Crowd Funding
2: Bethesta oder THQ, die nehmen die mit Handkuss
3: I GOT NO DAMN IDEA!
......
@admagnus
was hätte bioware denn tun sollen, statt sich von EA auflaufen zu lassen. Activision ist noch schlimmer als EA und Ubisoft zieht mit den eigenen Entwicklern sein eigenes Ding durch. Aber du hast schon recht, durch die großen Publisher wird alles was demnächst veröffentlicht wird und in den letzten Jahren veröffentlicht wurde, zu einem monotonen immer gleichen Einheitsbrei, Call of Duty sei da mal als Mahnmal für den Schrott genannt, der durch die großen Publisher vermurkst wurde.
Bio
Bei dem Mist in letzter Zeit,nur Schrott abgeliefert.
Würde ich auch ins Altersheim gehen!
"Community Manager Chris Priestly dementierte diese Gerüchte via Twitter und gibt an, Muzyka kürzlich erst in seinem Büro gesehen zu haben."
logo....er wollt ja seine Sachen abholen wenn er das sinkende Schiff verlässt xD.
SWTOR kein Misserfolg? Das glaub ich nicht so wirklich.
Also rein finanziell betrachtet waren SWTOR und Mass Effect 3 jetzt keine Misserfolge. Im Fall von Mass Effect 3 handelt es sich sogar um den bestverkauftesten Teil der Serie. Und hätte SWTOR besseren Content für High-Level-Spieler, wären die Abonnentenzahlen mit Sicherheit auch nicht so rückläufig. Das Problem was ich eher sehe, ist die Tatsache, dass Bioware seit dem Zusammenschluss mit EA ihr Rollenspielprofil verloren hat und damit gleichsam ihren guten Namen in der Gamer-Community. Das wird mit Sicherheit an einem Muzyka und Zeschuk nicht einfach spurlos vorbeigegangen sein. Da genoss man schon regelrechten Kultstatus und mit nur drei Spielen von Stange - angefangen bei Dragon Age 2 - ist nun alles ins Gegenteil umgeschlagen und man wurde zum Hassobjekt zahlreicher Gamer. Aber das musste ja passieren, wenn man sich mit dem Teufel (EA) einlässt. Und das alles nur, um ein paar Kröten mehr zu verdienen.