31.10.2008 - Dennis Hartmann
Ist die Sony-Konsole wirklich so zickig, dass eine Portierung von der Xbox 360 so lange dauert? Wir wissen es nicht und können es mangels Fachwissens auch nicht beurteilen. Was uns viel mehr interessiert, ist das Endergebnis, und das muss nun, nach gut 14 Monaten, zeigen, ob die Wartezeit wieder gutzumachen ist. Immerhin wurden alle bisher veröffentlichten Updates der Xbox-360-Version von Bioshock in die PS3-Version mit einbezogen, sodass Käufer von Anfang an den kompletten Umfang genießen dürfen.
„Genießen" ist auch das beste Stichwort, mit dem wir das Spielerlebnis von Bioshock beschreiben können. Im vergangenen Jahr ist uns noch kein anderes Spiel vor die Nase gekommen, das auch nur annähernd so stilvoll eingerichtete Spielumgebungen bot. Wenn nicht gerade wieder mal einer dieser fiesen Splicer uns ans Hemd will, dann lohnt sich immer ein Blick an Wände, Böden und sogar Decken. Unglaublich viele Plakate, Verzierungen und andere kleine Kunstwerke wurden für dieses Spiel erstellt.
Wer unseren Test zur Xbox-360-Version noch nicht gelesen hat, für den hier ein kurzer Abriss der Ereignisse: Ihr stürzt mit einem Flugzeug mitten über einem Ozean ab. Als einziger Überlebender gelingt es euch, einen zufällig in der Nähe stehenden Leuchtturm zu erreichen, der noch zufälliger der Zugang zur Unterwasserstadt Rapture ist. In dieser von der Öffentlichkeit bisher nicht wahrgenommenen Unterwassermetropole herrscht ein gewisser Andrew Ryan und propagiert die völlige Freiheit der Gesellschaft. Doch leider kam dem Herrscher ein neues Wundermittel in die Quere. ADAM ist eine Art Droge, die sowohl repariert wie auch zerstört. Die Folge sind Anarchie und Chaos. Marodierende Banden haben die Stadt in ihrer Gewalt und Wissenschaftler scheinen noch durchgedrehter als zuvor.
ADAM wird von kleinen Mädchen, Little Sisters genannt, eingesammelt. Ihre Bewacher, die Big Daddys, stapfen ihnen in metallischen Tauchanzügen hinterher und geben immer wieder ein dumpfes Grollen von sich. Sie stellen auch die am härtesten zu knackenden Nüsse im Spiel dar, von den Bossgegnern einmal abgesehen. Denn Bioshock ist in erster Linie ein First-Person-Shooter mit faszinierender Ausstattung und Geschichte. Zum sonst üblichen und unüblichen Waffenarsenal zählen auch Plasmide. Genetische Veränderungen, die euch Feuer entzünden und Elektroblitze schleudern lassen oder die Macht der Telekinese verleihen. Dadurch erhält Bioshock ein erfrischendes Spielelement, das es weiter vom sonstigen Shooter-Einerlei unterscheidet.
Technisch können wir an Bioshock für die PS3 kaum etwas aussetzen. Leider muss die Festplatte mal wieder zuerst ein paar Gigabyte schlucken, bevor der Spielspaß losgehen kann, aber das sind PS3-Jünger ohnehin schon gewohnt. Optisch gibt es kleine Unterschiede, die wir aber nicht wirklich nennenswert finden, weil sie keinen spielerischen Einfluss haben. Bioshock ist und bleibt eine Klasse für sich, und das hat sich auch auf der PlayStation 3 nicht geändert. weiter...
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Kommentare zu Bioshock
Giles game
Einfacht Auto-Hacker benutzen, oder mit Geld hacken.
Hat jemand das Spiel auf Survivor geschafft?
Ist doch wieder geschnitten, und dass mehr als man denken mag... Trotzdem nettes Spiel. Und das Hacken nervt wirklich. Machmal ist es nämlich nicht lösbar...