gameswelt.tv

BioShock: Infinite - Review

Fasziniert wandert Booker, gesteuert vom nicht minder staunenden Spieler, durch die Straßen der Stadt auf der Suche nach besagter jungen Dame. Columbia ist scheinbar ein Paradies voller glücklicher Menschen in den Straßen, die unter dem blauen Himmel und der strahlenden Sonne feiern und das Leben genießen. Angeführt von Father Compton, dem selbst ernannten Propheten, der nicht nur der Gründer dieser außergewöhnlichen Siedlung ist, sondern auch ihr geistiger Führer. Doch was hat es mit dem bösen Hirten auf sich? Und dem Lamm, das er rauben will? Eine zunächst harmlos wirkende Tombola auf dem Jahrmarkt sorgt dafür, dass Booker ins Fadenkreuz des Mächtigen gerät, der offenbar so viel mehr über ihn weiß, als ihm lieb ist.

Die Idylle von Columbia wird jäh zerstört und Booker zieht während seiner Suche eine blutige Spur durch die Stadt. Schnell wird er fündig, doch damit werden die Rätsel nicht weniger, ganz im Gegenteil. Welche Rolle spielt Elizabeth und was macht sie so wertvoll? Was steckt hinter der Fassade von Columbia? Was hat das mit Booker und seinen Visionen zu tun? Und was hat es mit dem ohrenbetäubenden Songbird auf sich? Fragen über Fragen, Geheimnisse über Geheimnisse. Mehr wollen wir auch gar nicht verraten, denn die Geschichte des Spiels hat so viele Aspekte und Überraschungen, dass man sie wirklich selbst von Beginn an genießen muss.

Elefant im Porzellanladen

Booker taucht tief in diese seltsame Welt über den Wolken ein und muss feststellen, dass so vieles nicht ist, wie es zu sein scheint. Unser Ex-Pinkerton-Agent, dessen Vergangenheit nicht gerade von Sanftmut geprägt war, stolpert in das fragile Konstrukt Columbia wie ein Bote der Apokalypse und reißt ihm mir nichts, dir nichts die Maske vom Gesicht, um das hässliche Innere zu zeigen. Dabei wird die zum Teil exzessive Gewalt zum Stilmittel und Kontrast zum strahlenden Sonnenschein und dem anfangs noch blauen Himmel des vermeintlichen Paradieses, das immer mehr in Düsternis versinkt. Das Spiel ist nicht oberflächlich, sondern nimmt sich Zeit, die maroden Elemente der Staaten aufzuzeigen, die sich selbst als moralische Pfeiler der Zivilisation bezeichnen, erbaut auf Rassismus, Ausbeutung, Unterdrückung und religiösem Wahn. Nicht ohne zu zeigen, dass die vermeintlichen Weltverbesserer oft noch schlimmer sind als die angeblichen Tyrannen.

BioShock: Infinite - Video Review

Ihr entdeckt in der Stadt zahlreiche Kinematoskopen und Voxophone, die euch Unmengen an Informationen zu Columbia, dem Propheten und den Bewohnern vermitteln. Lesen und zuhören lohnt sich ungemein. Die Geschichte nimmt aber noch ganz andere Wendungen und lässt euch mehr als einmal mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzen. Nach dem Ende werdet ihr erst mal ein bisschen Zeit benötigen, um eure Hirnwindungen wieder zu entknoten. Die eher lineare Handlung wird euch etwa 12 bis 15 Stunden beschäftigen, was für einen Shooter ein ordentliches Paket ist. Erneutes Spielen lohnt sich allerdings, da man bei einem Durchmarsch kaum alle Details entdeckt und beim erneuten Spielen nach dem Ende eine ganz andere Wahrnehmung vieler Informationen und Aspekte hat.

Ein grandioses Pärchen

BioShock: Infinite lebt aber vor allem von seinen beiden Hauptcharakteren. Booker ist keine Abziehbild aus der Schublade, sondern ein moralisch fragwürdiger Streiter mit vielen Rätseln um seine Person. Die komplett von der KI gesteuerte Elizabeth hingegen ist quasi das moralische Gegenstück, die nach ihrer Befreiung kurz die Freude am Leben entdeckt, nur um dann umso mehr desillusioniert zu werden. Und auch sie trägt große Geheimnisse in sich, die sich erst zum Ende des Spiels hin zusammenfügen. Abgesehen von den großartig synchronisierten und zuweilen sehr emotionalen Dialogen zwischen den beiden Charakteren ist aber auch das spielerische Element nicht zu verachten. weiter...

Bestellen
Einfache Bezahlung mit:
Einloggen

Kommentare zu BioShock: Infinite

  • Avatar von Orowgarz (Gast)

    Horror

    Durch die neue Kulisse verliert Bioshock Infinite irgendwieden Horror. Wirklich erschreckend,eklig,etc war in diesem spiel irgendwie nichts, dies ist daher sehr enttäuschend. Trotzdem ist dieses Spiel Super geil, von der Grafik,Items aber vokalem von der Story. Am Anfang ist alles versiert doch in der letzten Stunde des Spiels klärt sich alles auf und es schockt einen so das man wenn man das Spiel durch hat darüber noch mal nachdenken muss.

  • Freut euch einfach das es nen geiler Titel ist und gut ist^^. Sinnlos über Geschmäcker zu diskutieren.

  • Interessante Metapher :P

    Ich werde dir hier nicht widersprechen und verstehe deine Meinung, auch wenn ich persönlich es anders sehe.
    Weiter zu diskutieren bringt glaube ich nichts, wenn unserer beider Meinungen sich gegenseitig ausschließen (=

  • Zitat von »Phil13131«
    @Flyolaf
    Es ist natürlich Geschmackssache, ob man diese Optik mag oder nicht oder einem dieser Charme des Spiels allgemein gefällt, jedoch ist das alles beabsichtigt und wie man sieht gefällt es genügend Leuten zu Genüge ;)

    Zitat
    Das die Bioshock-Reihe sich hingegen immer 'mehr' von dem entfernt was SystemSchock einmal ausmachte, finde ich schon sehr unangenehm.

    Es ist natürlich auch dein Problem, wenn du versuchst System Shock mit BioShock zu vergleichen. Es zählt zwar in sehr entfernter Weise als "Nachfolger", dennoch haben diese Spiele nicht wirklich viel gemeinsam und das war auch niemals so. Sich jetzt zu beschweren, dass es sich "immer mehr" entfernt, ist echt ein wenig eigenartig, weil sie schon von Beginn an nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten...


    Ich betrachte Bioshock als das, was es ist, deutlich einfachere Version von SS2 und beteilige mich aufgrund meines "Vorwissens" nicht an dem unglaublichen Hype, der damals gemacht wurde. Viele der Story Elemente, die ein SS2 so großartig machten und zum Teil für sehr überraschende Wendungen und Gänsehaut sorgten ("I am Shodan!") wurden in Bioshock schamlos recyclet. Schon nach den ersten Meldungen von Atlan fühlte man sich sehr an SS2 erinnert und leider bewahrheitete sich dann die Vermutung, dass hinter dem Helfer eigentlich ein Drahtzieher steckt. Es finden sich noch weitere Parallelen, allerdings war das eine der Übelsten.

    Hinter der schönen Fassade steckt halt nicht das komplexe Gameplay der Vorgänger, sondern "nur" ein Shooter mit leichten Spuren von RPG-Elementen. Bioshock war in den besten Momenten nichts weiter als "More of the same". Man anerkennt die künstlerische Leistung und das war es dann auch an "Exzellenz".

    Bioshock ist halt nur eine hübsche Verpackung mit wenig süßem Zuckerschaum drin. Ist lecker, weil süß, aber mehr als süße Luft ist, der Zuckerschaum nicht. Er macht nicht satt, es ist nur ein leichtes Gebäck und keine vollwertige Mahlzeit.

  • @Flyolaf
    Es ist natürlich Geschmackssache, ob man diese Optik mag oder nicht oder einem dieser Charme des Spiels allgemein gefällt, jedoch ist das alles beabsichtigt und wie man sieht gefällt es genügend Leuten zu Genüge ;)

    Zitat
    Das die Bioshock-Reihe sich hingegen immer 'mehr' von dem entfernt was SystemSchock einmal ausmachte, finde ich schon sehr unangenehm.

    Es ist natürlich auch dein Problem, wenn du versuchst System Shock mit BioShock zu vergleichen. Es zählt zwar in sehr entfernter Weise als "Nachfolger", dennoch haben diese Spiele nicht wirklich viel gemeinsam und das war auch niemals so. Sich jetzt zu beschweren, dass es sich "immer mehr" entfernt, ist echt ein wenig eigenartig, weil sie schon von Beginn an nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten...

  • Ich muß mich revidieren. Nachdem ich gehört hatte, daß Bioshock mit Infinite Rapture verläßt, habe ich das Spiel versucht zu hassen.

    Trotzdem (ich weiß nicht warum) hab ich mir das Spiel trotzdem gekauft.

    Bereits beim Start hat mich Bioshock wieder gepackt. Die Story und die Atmosphäre wurde wieder perfekt hinbekommen. Ich finde das Game absolute Spitze.

  • Zitat von »Bryionak«
    COD kreativer? Ach komm, jetzt wird's albern. Aber man kann natürlich versuchen, alles schlecht zu reden. Da würde mich jetzt wirklich mal interessieren, was du für ein richtig gutes Spiel hältst, Flyolaf.



    Mich stört diese komische Comicoptik dieser Grafik und Design still gefällt mir nun überhaupt nicht. In Bioshock 1 und 2 empfand ich das nicht so schlimm wie in Bioshock Infinite. Es wirkt schon sehr "klobig" und die Proportionen der Charaktere sind sehr unrealistisch. Mir gefällt vor allem Elizabeths Design überhaupt nicht, sieht aus wie aus nem Disney Film. Irgendwie erinnert mich das ganze Game Design an Alice in Wunderland.*grins* Das die Bioshock-Reihe sich hingegen immer 'mehr' von dem entfernt was SystemSchock einmal ausmachte, finde ich schon sehr unangenehm. Spielerisch, nun, ich weiß nicht ... es könnte in der Hinsicht ruhig mal wieder mehr Back To The Roots gehen.

    P.S. System Schock 2 ist für mich immer noch eines der besten spiele überhaupt und deswegen spiele ich es auch immer mal wieder. Die Masseffect Serie und Skyrim finde ich ganz toll, die spiele ich auch sehr gerne.

  • COD kreativer? Ach komm, jetzt wird's albern. Aber man kann natürlich versuchen, alles schlecht zu reden. Da würde mich jetzt wirklich mal interessieren, was du für ein richtig gutes Spiel hältst, Flyolaf.

  • KAUFPFLICHT!!!! :DDD muss

  • Mein Fazit!

    Ich will hier wirklich nicht derjenige sein, der "gegen die Menge" schwimmt, aber diese unglaublich positiven Reviews hat sich das Spiel einfach nicht verdient. Wenn wir die doch sehr schöne (wenn auch etwas veraltete) Grafik mal außenvor lassen bleibt bestenfalls ein mittelmäßiges Produkt übrig.

    Nach dem anfänglichen "oooooh"- Effekt, stellt sich bereits nach wenigen Stunden schnöde Routine ein- man verlässt im Spiel niemals denselben, linearen, vorgegebenen Pfad, mit vorgegebenen Kämpfen und teilweise gescripteten Events. Während sich die Story langsam voranschlängelt (einem typischen Twist entgegen) bleibt man selbst immer öfter in freien Bereichen stecken, die man erst einmal säubern muss um weiterzugehen- selbst COD ist da schon kreativer, "töte alles was sich bewegt um den Checkpoint abzuschließen" wird mit der Zeit nicht nur langweilig sondern wie gesagt zu einer Routine, zu regelrechter ARBEIT- genau das Gegenteil von dem was man von einem Freizeitprodukt erwarten sollte. Die kleinen Abzweigungen die man ab und zu nehmen kann um ein bisschen Loot zu ergattern zähle ich nicht als Entscheidungsfreiheit.

    Als wäre das nicht genug, schafft es das Spiel auch, seine kleinen Besonderheiten, also die Plasmidenklone "Vigors" (die übrigens vom Storystandpunkt her komplett uninteressant sind, da sie nahezu keine Backstory haben) genannt und die "Riss"- Fähigkeiten der ständigen Begleiterin, vollkommen obsolet zu machen, da die Kämpfe geradezu lächerlich einfach sind- selbst auf höheren Schwierigkeitsgraden. Wenn man allerdings diese kleinen Leckerbissen im Einheitsbrei nicht einsetzt, ist das Spiel nicht einmal ein kompetenter Egoshooter...es ist schwer zu beschreiben wieso, aber das Gunplay fühlt sich "falsch" an, die Waffen haben keinen Wums und steuern sich komisch. Vielleicht haben deswegen auch die Gegner so ein großes Problem damit, sich bewegende Ziele zu treffen ;-)

    Zum Schluss ein paar Worte zur Story: ja, sie hat mich dazu gebracht das Spiel durchzuspielen. Mehr nicht. Besonders gegen Ende werden die interessanten Dialoge und Entdeckungen immer weniger und man hechtet nur mehr durch die langweiligen Gegnermengen, um es hinter sich zu bringen. Das es bereits Diskussionen zum Ende gibt ist mir persönlich auch ein bisschen unbegreiflich: so ein einfach verständliches und vor allem UNBEEINFLUSSBARES und LINEARES Ende verdient keine philosophischen Betrachtungen.

    Alles in allem bin ich also enttäuscht, der Entwickler hat hier einfach Bioshock (inklusive Big Daddys und schlecht geklonten Plasmiden) in den Himmel verlegt (inklusive christliche Clichees), ein paar Ideen draufgeklatscht und das uninspirierte und langweilige Gameplay beibehalten. Nach den ganzen Entwicklervideos und Versprechungen habe ich einfach mehr erwartet.

  • Obwohl ich schon fast 3 Stunden gespielt habe und Elizabeth noch nicht zu gesicht bekam ist es mir nie langweilig geworden. Mich hat die Athmosphäre so dermassen gepackt das ich alles anschauen musste und jeden Dialog von den Bewohnern zuhören musste :). Und als ich dann den Baseball in die Hand bekam ging es tierisch ab. Und es macht einfach laune mit den Plasmiden herum zu spielen, mal ein Geschütz umkehren oder fallen stellen Grossartig.(spiele auf dem höchsten schwierigkeitsgrad) Und das mit dem Skyhawk finde ich auch gut implentiert. Das mit den Rucklern auf der 360 ist mir bis jetzt nicht gross aufgefallen, vielleicht hängt das auch damit zusammen das ich es auf der Festplatte installiert habe. Und die Story bis jetzt 1A. So ich will jetzt endlich Elizabeth kennenlernen :). Und Euch auch viel Spass bei Infinite.

  • maestro, ich glaube da können wir noch stundenlang diskutieren und kommen auf keinen grünen Nenner :)
    Das merke ich allein schon daran, dass die Aspekte, die mir bei Bioshock oder TR wichtig sind komplett konträr zu denen laufen, die dir offenbar wichtig sind. Für mich war z.B. TR von vorn bis hinten inhaltlich nicht stimmig mit einer dünnen Geschichte, während mich Bioshock sowohl in Sachen Handlung als auch Design der Spielwelt einfach so packt, dass die Spielmechaniken einfach sekundär sind. Jedenfalls kann ich eher mit einem Booker De Witt leben, der in einer Fantasiewelt reichlich Gegner erledigt, als mit einer 21jährigen Archäologiestudentin, die völlig unbedarft daher kommt und Dutzende von physisch deutlich stärkeren Gegnern in einer authentisch und real wirkenden Umgebung am Fließband ins Jenseits schickt. Und zwar nicht mit Grips. Sondern mit Axt in Fresse und Pfeil in Hals.
    Sei es drum, rein von der Funktionalität sind die beiden Spiele vielleicht sogar gar nicht so weit voneinander entfernt, aber beim inhaltlichen Aspekt und der Handlung klaffen da echte Welten, und das ist nunmal der Punkt, auf den ich mehr Wert lege, vielleicht weil mich dieses ganze Popcorn-Kino-Blockbuster-Gedöns mittlerweile immer mehr zu Tode langweilt.
    Und Bioshock ist halt kein Open-World-Titel. Will es auch nicht sein. Waren viele andere Spiele auch nicht, wie z.B. NOLF, F.E.A.R. oder Half-Life - alles storybasierte Shooter.
    Zumindest zeigt es aber wieder mal schön, wie verschieden die Geschmäcker sind.

  • Also ich empfand Metro deutlich einengender als Infinite.

    Zitat
    Die "Shock" Reihe ist von einem komplexen Open-World-Rollenspiel zu einem anspruchslosen, schlauchigen FPS mutiert.


    Halt, moment, wo war Bioshock bitt'schön ein komplexes Rollenspiel? Es war, ist und wird immer ein First-Person-Shooter mit einem leichten Hauch RPG-Element. Dieser Hauch ist in Infinite schwächer geworden, das stimmt, aber wie gesagt: Bioshock war nie ein RPG.

    Was auch stimmt ist, dass die Infinite-Areale geradliniger sind als bei Bioshock. Aber ich schätze das ist einfach ne Designentscheidung. Dafür ist die Story stimmiger, da man mit Elizabeth zumindest ne Begleiterin mit Dialogen hat und nicht *alles* über Tonbandaufzeichnungen erfahren muss.

  • Zitat von »Bryionak«
    Nur mal so als Info: Es ist ein First Person Shooter. Das beinhaltet ballern. Und zwar auch VIEL ballern. Darüber definiert sich das Genre :D
    Und wenn man den Schwierigkeitsgrad mal von normal auf schwer schraubt, steigt der Anspruch um einiges.

    Das interessiert mich aber in dem Fall nicht die Bohne. Der einzige Anspruch der Steigt ist, dass man besser zielen sollte (aber nicht muss) und die Fähigkeiten besser einsetzen sollte (auch hier kein muss). Aber am Ende ist es eh egal, weil man nach dem Ableben eh sofort wieder ein paar Meter weiter hinten "aufersteht" am Ende ist es so etwas wie in "God" Cheat im Spiel.
    Und es ist mir wohl entgangen, dass sich das "First Person Shooter" daraus definiert, dass der einzige Anspruch im Spiel das Zielen, Decken und Abfeuern ist.

    Zitat von »Bryionak«

    Das mit den Schlauchleveln ist übrigens auch nur am Anfang, später öffnen sich die Level um einiges. Aber es ist halt ein lineares Spiel, da Story-geführt. Story und offene Welt funktioniert halt einfach nicht zusammen. Bisher zumindest.

    Das ist alles richtig. Aber in Spielen wie Metor:2033 hat man viel weniger das Gefühl, dass das Spiel einen nur durch diesen Gang führen will. Die offeneren Stellen im Spiel wirken authentisch. Eine kleine Basis sieht auch aus wie eine Basis und nicht wie ein schlauchiger Labyrinth, wo alle 5 Meter irgend eine "Attraktion" passiert wie in einem Geisterhaus, was dann eher zu Bioshock passen würde.

    Zitat von »Bryionak«

    Im übrigen habe ich mich nicht über Tomb Raider lustig gemacht (das übrigens ein Action-Adventure ist, oder in diesem Falle offenbar eher ein Third-Person-Shooter mit Erkundung). Ich habe es nur aufgrund einer Vielzahl von Aspekten heftig kritisiert.
    Aber ist halt Geschmackssache. So wie ich TR nicht mag (Moment, das stimmt nicht ganz. Ich mag es schon, ich finde es nur nicht so gut wie der Rest der Welt), gestehe ich dir durchaus zu, BSI nicht zu mögen :)

    Tut mir leid, "Lustig gemacht" war ein falsches Ausdruck von mir.
    Die "Shock" Reihe ist von einem komplexen Open-World-Rollenspiel zu einem anspruchslosen, schlauchigen FPS mutiert.
    Hier wird aber der Ballerfest gefeiert, während man bei TR hart ins Gericht geht?
    Und kommt mir jetzt nicht mit "Aber das ist ein FPS". Denn dann könnte ich dir sagen, TR ist halt ein TPS mit Adventure Elementen.
    Aber vermutlich muss aus Tomb Raider ein reiner TPS werden, ohne Adventure und Erkundung. Dann wirst du es wohl auch so feiern können wie jetzt Bioshock?

  • Danke. Dachte, ich wäre der einzige, dem es interessiert.

Informationen zu BioShock: Infinite

Titel:
BioShock: Infinite
System:
PC PlayStation 3 Xbox 360
Entwickler:
Irrational Games
Publisher:
2K Games (Take 2)
Genre:
First-Person-Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 18+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
26.03.2013
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Test-System:

  • Intel i7-2600k @3.40GHz
  • 4 GB RAM
  • GeForce GTX 680
  • Windows 7

Systeminfos:

PC

  • Grafikkartentypen: ATI Radeon HD 3870, NVIDIA GeForce 8800 GT
  • Grafikkarte: DirectX kompatibel, 512MB
  • Arbeitsspeicher: 2048 MB
  • Prozessor: 2.4 GHz, Intel Core2Duo, AMD kompatibel
  • Festplattenspeicher: 20.0 GB
  • Soundkarte: DirectX kompatibel
  • Steam-Account erforderlich

Xbox 360

  • 1 Spieler
  • 6 MB pro Spielstand
  • HDTV 720p/1080i/1080p

Features:

PC Xbox 360 PlayStation 3

  • zahlreiche Waffen
  • 8 verschiedene Kräfte
  • Skylines für rasante Kämpfe
  • deutsche Sprachausgabe
  • ca. 12-15 Stunden Spielzeit

Titel aus der Serie:

News zu BioShock: Infinite

... alle News anzeigen

Weitere Artikel zu BioShock: Infinite

... alle Artikel anzeigen

Bilder zu BioShock: Infinite

Videos zu BioShock: Infinite

Tipps zu BioShock: Infinite

... alle Tipps anzeigen

Top-Angebote

STYLE WECHSELN
 
PLATTFORMAUSWAHL

Weitere Plattformen

WIR PRÄSENTIEREN

WERBUNG

UMFRAGEN
25 Jahre Gameboy! Was ist das beste Gameboy-Spiel?

Detaillierte Anzeige