08.03.2012 - Mirco Ruppelt
Im Grunde zeigt uns Binary Domain auch nichts Neues. Böse Roboter, die plötzlich ihr Potenzial erkennen, eine hinterlistige künstliche Intelligenz, die ihren eigenen Programmcode ändert - alles schon mal gesehen. Interessant ist der Science-Fiction-Ansatz aber allemal. Das Spiel versetzt uns in eine Welt, in der Drohnen und Texttafeln über Städten schweben, wo jeder einen Hausroboter besitzt und brabbelnde Staubsauger den Gehweg kehren. Es zeigt uns eine Welt, in der das biologische Leben zunehmend an Bedeutung verliert.
Immerhin sind uns Maschinen klar überlegen: Sie werden nicht müde, brauchen keine Nahrung und sind zudem um einiges leistungsfähiger. Experten haben längst damit begonnen, Roboter in menschliche Hüllen zu pflanzen, auch wenn das gegen das Gesetz verstößt - allen voran der japanische Amada-Konzern. Der versteht sein Handwerk wie kein anderer und produziert die lebensechten Roboter am Fließband. Im Spiel nennt man sie die Seelenlosen - halb Mensch, halb Maschine. Das ist der internationalen Kampfeinheit IRTA ein Dorn im Auge, deren Auftrag allein darin besteht, die Seelenlosen zu eliminieren und somit das Zeitalter der Maschinen noch abzuwenden. Wir übernehmen einen dieser Soldaten: Dan Marshall, ehemaliges Mitglied der US-Special-Forces und weltweit bekannt als der Survivor. Was hinter seiner großen Klappe steckt, wird er im Laufe seines Einsatzes noch beweisen müssen.
Doch wir infiltrieren Tokio nicht im Alleingang, denn Binary Domain ist ein Squad-basierter Third-Person-Shooter, was nichts anderes bedeutet, als dass wir mit bis zu drei computergesteuerten Kollegen losziehen. Denen dürfen wir bis zu vier Befehle erteilen und so etwa um Verstärkung oder medizinische Versorgung bitten, falls es uns aus den Latschen haut. Weil die Kommandos aber stets für alle Team-Mitglieder gelten, fallen ausgetüftelte Strategien, wie etwa beidseitiges Flankieren, flach. Taktik ist ohnehin nur in den seltensten Fällen vonnöten.
Das Herumkommandieren hat indes einen ganz anderen Sinn. Binary Domain verfügt nämlich über ein Verhaltenssystem. Hin und wieder kommt es zum Palaver und wir dürfen zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten wählen. Sind wir also immer schön brav und loben gewisse Aktionen, steigt unserer Ansehen beim Partner und umgekehrt. Dadurch soll eine emotionale Bindung entstehen, die sich sowohl auf die Geschehnisse der Handlung als auch auf den Kampf auswirkt. Stehen wir etwa mit der feschen Asiatenbraut Faye Lee auf Kriegsfuß, verweigert die unsere Befehle und lässt uns im Kugelhagel krepieren. Zumindest in der Theorie. Im Test haben wir nur selten unser Vertrauen verspielt, allein deshalb, weil wir für draufgängerische Kampfaktionen Respekt von unseren Kameraden ernten. Man muss schon arg derb mit seinen Leutchen umgehen, um es sich vollends mit ihnen zu verscherzen. weiter...
Welche Hardware ihr für die PC-Version braucht
Termin der PC-Fassung bekannt
Im April auch für PC [2]
Binary Domain - Launch Trailer
Actionspiel ist erhältlich
Hilfe für den Thirdperson-Shooter
Trophäen / Trophies
Erfolge / Achievements
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Kommentare zu Binary Domain
Wieso kann ich nicht mit allen Mädels flirten und vielleicht sogar eine Beziehung anfangen? Warum geht das nicht auch bei Männern?
nc...
Gerade den Akzent von Cain fand ich so witzig das ich ihn, wenn storymässig möglich, die ganze Zeit bei mir hatte. Den emotionslosen Terminator gibt es zu Genüge...das fand ich einfach passend. Auch das er nicht mit schwerem Sturmgewehr in die Gegner reinrotzt sondern "nur" mit einer Pistole und akrobatischen Kampfeinlagen.