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Beyond: Two Souls - Preview

Die Schauspielerin Ellen Page kennt man unter anderem aus Filmen wie „Juno“, „Inception“ oder „X-Men: Der letzte Widerstand“. Sie für die Hauptrolle der Jodie in Beyond: Two Souls zu gewinnen, war zweifellos ein großer Gewinn fürs Spiel. Von Anfang an hält die Kamera auf ihr virtuelles Alter Ego drauf, fängt grafisch bereits vielversprechend jede kleine Zuckung ihres Minenspiels auf und reißt uns so innerhalb von Minuten auf ihre Seite. Das liegt auch an der spannenden Art und Weise, wie Jodies Geschichte erzählt wird. Wir erleben Jodie in ihrer Kindheit, in ihrer Jugend und als Erwachsene – aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Beyond: Two Souls Bild 1Beyond: Two Souls Bild 2Beyond: Two Souls Bild 3

Stattdessen springt die Erzählung in der Zeitlinie vor und zurück und pickt pro Kapitel eine bestimmte, wichtige Situation in ihrem Leben auf. Nach und nach setzt sich auf diese Weise ein Puzzle zusammen, das am Ende ein Gesamtbild ergeben wird, das … tja, das wissen wir noch nicht. Wir hoffen, dass Beyond-Macher David Cage nicht wie zu alten Fahrenheit-Zeiten plötzlich zu sehr übertreibt und in völlige Absurdität abdriftet. Denn Beyond: Two Souls lebt voll und ganz von seiner Geschichte und wenn die nicht funktioniert, funktioniert das ganze Spiel nicht. Die vielen Kapitel, die wir in der Vorschauversion durchlebten, waren jedoch durchweg gelungen. Es gibt also gute Gründe dafür, die Erwartungshaltung hochzuschrauben.

Beyond: Two Souls - Making Of: Capturing Performance Trailer

Von Liebe zu Horror

Cage weiß inzwischen offenbar, wie man bestimmte Emotionen beim Zuschauer auslöst. Wir litten häufig sowohl mit der kleinen als auch der erwachsenen Jodie mit. Ein Kapitel schaffte es sogar, innerhalb kürzester Zeit die Verlorenheit eines Teenagers zu vermitteln und das erste, leichte Verliebtsein. Das klingt in Worten kitschig – im Spiel sind das aber nur wenige Momente, die kurz darauf so dermaßen vom „normalen“ Weg abkommen, dass wir uns innerhalb von Minuten von einer Teenager-Romanze in eine Variante von Stephen Kings „Carrie“ versetzt fühlten. Die Kinnlade klappte herunter und das Kapitel endete. weiter...

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Kommentare zu Beyond: Two Souls

  • Wir sehen das sehr ähnlich Arparso.
    Heavy Rain bot neben der guten Grafik auch eine intensive Atmosphäre, speziell wenn man mit Ethan spielte. Das Gameplay war natürlich einfach gestrickt und ist einfach Geschmackssache. Die Story und die Sprünge darin waren auch mir ein Dorn im Auge. Zusätzlich gab es ja noch einige Logikfehler/Logiklöcher welche vom Spiel bis zum Schluss nicht aufgeklärt wurden.

    Beyond könnte eine richtig gute Mischung aus Spiel/Film werden, aber dann müssen die Entwickler den Hauptkritikpunkten von HR deutlich ins Auge sehen und diese eliminieren.

  • Ich zähle sicher zu den vehementen Heavy Rain Kritikern. Nicht etwa, weil mir Interaktionsmöglichkeiten gefehlt haben, sondern weil mir Story und Inszenierung nicht gefielen. Das ständige Springen zwischen den Charakteren, mitunter sehr durchwachsene Dialoge und Sprachausgabe und die erzwungenen "Action"-Sequenzen haben mir den Spielspaß vermiest.

    Dabei ist die Krimi-Geschichte längst nicht so clever, wie sie gerne sein möchte und baut kaum einen nennenswerten Spannungsbogen auf. Dafür ist das Spiel auch viel zu aufgebläht mit nervtötenden "Filler"-Sequenzen, die wenig Spaß machen und wohl vor allem die Spiellänge strecken sollen. Da hat man anfangs die kleinsten Banalitäten mit beknackter Sixaxis-Steuerung (Rasieren, Duschen, Toilettengang *ugh*) und gerade in der zweiten Hälfte dann eine übertriebene, unnötige und nicht mehr enden wollende Actionsequenz nach der anderen.

    Walking Dead war hier in allen Belangen überlegen. Die Charaktere waren interessanter, die Story spannender und die QTEs weit besser und vor allem sparsamer dosiert. Vor allem konnte man sich emotional richtig auf die Welt und die Personen einlassen, was zumindest mir bei Heavy Rain nur selten gelungen ist.

    Die ständigen Zeitsprünge, die hier im Artikel jetzt schon für Beyond angedeutet werden, machen mir jedenfalls schon wieder Sorgen, dass es auch diesmal nix wird. Was ist denn so schlimm daran, eine klar strukturierte, zusammenhängende Geschichte zu erzählen? Mit einem, vielleicht maximal zwei Protagonisten? Bei Fahrenheit hat's doch ansatzweise auch funktioniert, bis dieser ganze Maya-Weltuntergangs-Alien-KI-Regierungsverschwörungs-Blödsinn ins Spiel gekommen ist... :(

  • Grundsätzlich sind Fahrenheit, Heavy Rain und wohl auch Beyond: Two Souls einzigartige und hervorragend inszenierte Spiele. Wer haptische Herausforderungen sucht, findet die zuhauf bei anderen Spielen. Meine Sorge ist nur, dass dieses Spiel hier das schlechteste der Reihe werden könnte. Erstens gefällt mir die Idee der Zeitsprünge gar nicht und zweitens bin ich nicht so angetan von der übernatürlichen Komponente. Es wird sich am Ende sicher als lohnenswerter Kauf herausstellen, aber Heavy Rain hat mich einfach vom Setting her schon mehr begeistert.

  • Zitat von »EllenPage«
    Damit verbindet David Cage auch wiederum Menschen, denn mittlerweile spielt man eh nur noch alleine und sitzt nur so starrsinnig rum... Wer spielte Secret of Mana damals nicht mit Familie und Freunden zusammen? David Cage versucht also wieder zu verbinden, verständlich, denn es werden auch Diskussionen entstehen wenn man es nicht alleine spielt.

    Also ich weiß nicht. Gerade den Multiplayer find ich in einem Spiel, das so viel Wert auf Geschichte und Atmosphäre legt, total fehl am Platz. Das versaut einem doch völlig das Spiel und reißt einen aus der Welt raus. Sehe darin keinerlei Vorteile.

    Das ist so, als ob man einen spannenden Film schaut und ständig quatscht jemand dazwischen. Dann kann man den auch nicht wirklich genießen und verpasst womöglich noch die wichtigen/besten Stellen.

  • Zitat von »EllenPage«
    Es ist ganz wichtig, dass David Cage solche Spiele kreiert. Denn, Gegner der Branche wird es zu leicht gemacht, anhand Verkaufszahlen eines FIFA/COD/BF ganz einfach abzulesen, man kann als Gegner deswegen ein Bild erzeugen.

    Doch der Virtuose, David Cage stemmt sich mit allem was ihm zur Verfügung steht dagegen.

    Er beweist wieder, dass Videospiele zwangsläufig nicht stupide sein müssen. Er zeigt auf, was man mit viel Liebe erreichen kann. Auch von den Steuerungsmöglichkeiten macht er Gebrauch, siehe Artikel http://www.gameswelt.de/beyond-two-souls/news/modus-fuer-zwei-spieler-smartphone-anbindung-bestaetigt,204274

    Damit verbindet David Cage auch wiederum Menschen, denn mittlerweile spielt man eh nur noch alleine und sitzt nur so starrsinnig rum... Wer spielte Secret of Mana damals nicht mit Familie und Freunden zusammen? David Cage versucht also wieder zu verbinden, verständlich, denn es werden auch Diskussionen entstehen wenn man es nicht alleine spielt.

    Ich finde Herr Cage wird in seiner Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, wer sonst achtet auf soviele Details und bring Hans Zimmer dazu, für ein Videospiel zu komponieren?

    QTE gut, nur jedes Spiel hat QTE diese sind nicht offensichtlich so wie es bei Beyond: Two Souls der Fall ist. Selbst FIFA/COD/BF haben QTE ihr werdet nur nicht aufgefordert irgendeinen Knopf zu drücken, ich kann dieser Debatte deswegen nicht folgen, think about it! ...

    Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass sich David Cage nicht unterkriegen lässt und er weiter macht, auch wenn es tausende gibt, die seine Arbeit madig reden.


    Immer dieses Gelaber. Viele Wörter, viele Spekulationen und nichts gesagt. Außerdem wer soll deinem Textsalat folgen? Ich kann noch nicht mal den ersten Absatz richtig deuten.

    Frag doch lieber mal im Deutschunterricht wie man einen Text strukturiert, oder deine Gedanken sortierst. Dann kannst du das Gefasel auf drei Sätze reduzieren.

  • Zitat
    Damit verbindet David Cage auch wiederum Menschen, denn mittlerweile spielt man eh nur noch alleine und sitzt nur so starrsinnig rum... Wer spielte Secret of Mana damals nicht mit Familie und Freunden zusammen? David Cage versucht also wieder zu verbinden, verständlich, denn es werden auch Diskussionen entstehen wenn man es nicht alleine spielt.

    So wie du vorher Andere kritisierst sich ein oberflächliches Bild zu machen, verallgemeinerst du hier selbst. Zudem hast du oben mit Fifa und CoD wohl zwei der am häufigsten im Coop auf der Couche gespielten Spiele genannt.


    Zitat
    Ich finde Herr Cage wird in seiner Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, wer sonst achtet auf soviele Details und bring Hans Zimmer dazu, für ein Videospiel zu komponieren?


    2009: Call of Duty: Modern Warfare 2 (gemeinsam mit Lorne Balfe)
    2011: Crysis 2[12] (gemeinsam mit Lorne Balfe, Tilman Sillescu und Borislav Slavov)
    2011: Skylanders Spyro's Adventure (gemeinsam mit Lorne Balfe)

    de.wikipedia.org/wiki/Hans_Zimmer

    Zitat
    QTE gut, nur jedes Spiel hat QTE
    diese sind nicht offensichtlich so wie es bei Beyond: Two Souls der Fall
    ist. Selbst FIFA/COD/BF haben QTE ihr werdet nur nicht aufgefordert
    irgendeinen Knopf zu drücken, ich kann dieser Debatte deswegen nicht
    folgen, think about it! ...
    Das liegt wohl an deiner eigenen Definition des Begriffs. Im üblichen
    Sinne beschreibt der Begriff Quick Time Event das Drücken einer Taste
    zum richtigen Zeitpunkt. Dabei ist jedoch nur eine Eingabe zulässig.
    Zwar erfordern auch andere Spiele das Drücken von Tasten, bieten hier
    aber deutlich mehr Möglichkeiten bzw. Freiheiten, wodurch das Spiel
    nicht wie auf Schienen verläuft.


    Insgesamt bin ich aber trotzdem der Meinung, dass es gut für die Branche ist, wenn jemand
    andere Wege geht. Gerade im Bereich der Darstellung von Emotionen und
    tollen Geschichten hat David Cage einiges erreicht, auch wenn es hier
    und da sicher noch Verbesserungspotential gibt.

    Ich kenne viele Leute, die Heavy Rain gerne gespielt haben und sonst eher keine
    Videospiele spielen. Es hat daher auch die Funktion videospielfremden
    Menschen das Thema näher zu bringen.

  • ich bin immer offen für neues

  • Avatar von EllenPage (Gast)

    Es ist ganz wichtig, dass David Cage solche Spiele kreiert. Denn, Gegner der Branche wird es zu leicht gemacht, anhand Verkaufszahlen eines FIFA/COD/BF ganz einfach abzulesen, man kann als Gegner deswegen ein Bild erzeugen.

    Doch der Virtuose, David Cage stemmt sich mit allem was ihm zur Verfügung steht dagegen.

    Er beweist wieder, dass Videospiele zwangsläufig nicht stupide sein müssen. Er zeigt auf, was man mit viel Liebe erreichen kann. Auch von den Steuerungsmöglichkeiten macht er Gebrauch, siehe Artikel http://www.gameswelt.de/beyond-two-souls/news/modus-fuer-zwei-spieler-smartphone-anbindung-bestaetigt,204274

    Damit verbindet David Cage auch wiederum Menschen, denn mittlerweile spielt man eh nur noch alleine und sitzt nur so starrsinnig rum... Wer spielte Secret of Mana damals nicht mit Familie und Freunden zusammen? David Cage versucht also wieder zu verbinden, verständlich, denn es werden auch Diskussionen entstehen wenn man es nicht alleine spielt.

    Ich finde Herr Cage wird in seiner Arbeit nicht ausreichend gewürdigt, wer sonst achtet auf soviele Details und bring Hans Zimmer dazu, für ein Videospiel zu komponieren?

    QTE gut, nur jedes Spiel hat QTE diese sind nicht offensichtlich so wie es bei Beyond: Two Souls der Fall ist. Selbst FIFA/COD/BF haben QTE ihr werdet nur nicht aufgefordert irgendeinen Knopf zu drücken, ich kann dieser Debatte deswegen nicht folgen, think about it! ...

    Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass sich David Cage nicht unterkriegen lässt und er weiter macht, auch wenn es tausende gibt, die seine Arbeit madig reden.

  • Für mich eines der Must haves der ausgehenden PS3-Generation.

Informationen zu Beyond: Two Souls

Titel:
Beyond: Two Souls
System:
PlayStation 3
Entwickler:
Quantic Dream
Publisher:
Sony Computer Entertainment Deutschland
Genre:
Adventure
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1-2 / Online: -
Release:
11.10.2013
Off. Seite:
Watchlist:
In Watchlist eintragen

Features:

PlayStation 3

  • Zwei-Spieler-Modus
  • Hollywood-Stars in den Hauptrollen
  • mehrere Enden
  • Bonusszenen
  • Musik von Lorne Balfe und Hans Zimmer

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