21.09.2012 - Marek Orzechowski
Es ist ja nicht so, das Battlefield jemals kleine Karten hatte, wo es keinen Platz für Fahrzeuge gab. Wir sprechen hier natürlich von Battlefield, hier geht es hauptsächlich um den Kampf mit Vehikeln. Doch nach dem Experiment Battlefield 3: Close Quarters, war man bereit, eine Schippe draufzulegen und bietet nun die größten Karten in der Geschichte von Battlefield an, die natürlich für Panzerschlachten oder Luftkämpfe wie gemacht sind. Deswegen dürfen neue Panzer und andere rollende Kampfmaschinen nicht fehlen.
Die Battlefield-Garage wurde um insgesamt sechs neue Vehikel erweitert. Ein Quad-Bike, mit dem ihr zwischen den Panzern hindurch flitzen könnt und ein riesiges, stark bewaffnetes Flugzeug, das sich erst in die Lüfte erhebt, wenn ein gewisser Punkt auf der Karte eingenommenen wurde. Hierbei handelt es sich um das AC-130 Gunship, das pure Vernichtung auf die Bodentruppen regnen lässt. Die beiden wichtigsten Fahrzeuge sind jedoch der Tank Destroyer, ein flotter Panzer mit hoch explosiven Geschossen, und die mobile Artillerie, mit der man die größten Erfolge aus der Distanz feiern kann. Beim Anspielen hat uns diese am besten gefallen.
Schwer zu meistern und beinahe immer von anderen Spielern belagert, dürfte es kein Fahrzeug sein, in dem ihr jede Runde sitzen werdet. Doch wenn man irgendwann den Dreh raus hat, gibt es als Belohnung das vernichtendste Fahrzeug im ganzen Battlefield-Fuhrpark. Beide Fahrzeugtypen haben natürlich auch neue Upgrades, die durch Punkte im Kampf oder durch Aufträge freigeschaltet werden, und sind in zwei verschiedenen Versionen - je nach Fraktion - erhältlich.
Auch bei den Spielmodi hat sich ein bisschen was getan. Die Anzahl beläuft sich im neuen DLC nun auf insgesamt drei, wovon einer speziell für die panzerlastigen Karten gestaltet wurde. In „Tank Superiority“ kämpft ihr mit euren Panzern um nur eine einzige Flagge, die meistens in einem offenen Areal positioniert wird, was das Einnehmen nicht unbedingt erleichtert. Wer sich alleine auf den Weg macht, um zu zeigen, wie gut er mit seiner dicken Kanone die Gegner platt machen kann, beißt ziemlich schnell ins Gras. Hier ist eine Menge Teamarbeit gefragt. Des Weiteren spielt ihr selbstverständlich Conquest mit 64 Spielern und Rush mit 32 Soldaten auf verkleinerten Karten. Wer jedoch nach neuen Waffen im Arsenal sucht, der sucht vergeblich. Einzig und allein fünf Camouflage-Upgrades, die Premium-Nutzern vorbehalten sind, wurden hinzugefügt.
Kommen wir nun endlich zum Kern der ganzen Geschichte, die bombastischen Karten! Wer mit so viel Liebe zum Detail so perfekte Schlachtfelder erstellen kann, hat sich unser Geld verdient. Auch an der gesunden Portion Abwechslung fehlt es hier nicht. Wir haben eine Wüstenlandschaft während des Sonnenuntergangs, ein atmosphärisch beleuchtetes Tal bei Nacht, verschneite Berglandschaften und eine friedliche Farmlandschaft. Uns verschlug es beim Start der ersten Schlacht die Sprache. Wie kann es denn sein, das es grafisch besser aussieht als das Hauptspiel? Liegt es vielleicht nur an dem Design und den Gebieten, die Postkartenmotiven gleichen, oder hat DICE wirklich ein wenig nachlegen können? Fakt ist, in Battlefield 3: Armored Kill werdet ihr die schönsten Karten in der Geschichte von Battlefield bestaunen dürfen.
„Alborz Mountain“ dürfte dabei sogar die Schönste sein. Riesengroß, mit verschneiten Bergen sowie einem Tundra-Wald am Fuße der Berge, erstreckt sie sich vor euch. Ein Paradies für Bergsteiger und Scharfschützen, aber auch Piloten werden eine Menge Spaß haben, durch die fallenden Schneeflocken zu fliegen und an den Bergspitzen vorbei zu sausen. Mit der Karte „Armored Shield“ verschlägt es uns auf saftiges Farmland, das ziemlich flach ist und viel Platz für spannende Panzerschlachten bietet. Auf „Death Valley“ finden die Kämpfe während der Nacht statt. Vom Aufbau her ist diese Karte, im Grunde beinahe als Einzige, auch für Infanteriekämpfe geeignet.
Zum Schluss gibt es die laut DICE größte Karte, die jemals in Battlefield das Licht der Welt erblickt hat, „Bandar Desert“. Mit einem Urlaubsresort am Strand und einem unglaublich großen und offenen Wüstenareal in der Mitte der Map ist „Bandar Desert“ die Vorzeigekarte für den Fahrzeugkampf. Auch Jet-Piloten werden angesichts des stets offenen Schussfeldes vor Freunde sabbern. Wenn es für Battlefield 3: Armored Kill ein Motto gibt, dann wäre es das: Steig in ein Fahrzeug oder du bist Toast. weiter...
Battlefield 3: End Game - Review [4]
Mit der neuesten und zugleich letzten Erweiterung führt DICE den beliebten Mehrspieler-Shooter in die finale Schlacht.
Nvidia - Battlefield 3 Beta Treiber v285.38 BETA (Win7/Vista, 64-bit)
64-bit Treiber für die BF3-Beta
Nvidia - Battlefield 3 Beta Treiber v285.38 BETA (Win7/Vista, 32-bit)
32-bit Treiber für die BF3-Beta [2]
Battlefield 3: End Game - Video Review
Videotest zum letzten großen DLC [1]
Erfolge / Achievements zum DLC "End Game"
Trophäen / Trophies zum DLC "End Game"
Erfolge / Achievements zum DLC "Aftermath"
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Kommentare zu Battlefield 3: Armored Kill
Mit "sich verkaufen" meinte ich das allgemeine Abschneiden dieses DLCs. Es ist jetzt schon recht schwierig gute "hardcore" Server zufinden ohne der ganzen Anfängerstützräder wie Fadenkreuz etc.
Aktuell viele Ich das Spiel ab eh nicht obwohl ich ebenfalls ein Premium User bin.
Dark Souls und DayZ haben Priorität.
Aber mich würde nicht wundern, wenn sich dieses Addon schlechter verkaufen wird als das vorige. Denn die alten Battlefield Veteranen spielen wohl kaum noch das moderne Battlefield.
Die meisten Leute sind Premium User und bekommen sowiso alle Addons. Da spielt es keine Rolle was sich mehr verkauft.
Close Quaters war für meinen Geschmack der reinste Reinfall. Es spielte sich schon fast so wie Quake!
Diese Erweiterung geht wieder zurück zu den Wurzeln der Spieleserie.
Aber mich würde nicht wundern, wenn sich dieses Addon schlechter verkaufen wird als das vorige. Denn die alten Battlefield Veteranen spielen wohl kaum noch das moderne Battlefield.