Preview - Battleborn : Die Kampagne angespielt

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Battleborn ist ein wichtiger Titel für Entwicklerstudio Gearbox. Das Spiel ist nicht nur die erste neue Serie nach Borderlands, die aus den Köpfen des Teams stammt, sondern zusätzlich der Vorstoß in ein Genre, das bereits von zahlreichen Spielen umkämpft wird, bevor sie überhaupt erschienen sind. Die Anzahl der sogenannten Hero-Shooter steigt und steigt. Mit Overwatch, Gigantic und Paladins gibt es mehr als einen heißersehnten Konkurrenten. Battleborn könnte sich jedoch einen großen Teil des Kuchens sichern. Der Schlüssel dazu könnte Koop-Kampagne heißen.

Eine Kampagne in einem Titel umzusetzen, der im Kern auf ein Multiplayer-Erlebnis ausgerichtet ist, bringt viele Herausforderungen mit sich. Nicht selten wirkt eine Kampagne völlig fehl am Platz und dient eher als nette Dreingabe. Battleborn verfolgt jedoch einen anderen Ansatz: Die Kampagne dient gleichzeitig als Koop-Modus, in dem ihr gemeinsam mit vier weiteren Freunden gegen Wellen von Gegnern kämpft und mehr über das Universum rund um die Protagonisten erfahrt.

Auf diese Weise sammelt ihr Erfahrungspunkte und Gegenstände, die euch zugleich in den Mehrspielergefechten helfen. Inwiefern sich diese Verstärkungen auswirken, lässt sich nach unserer Anspielsitzung noch nicht erahnen. Die Kampagne macht bislang jedoch den Anschein, mehr als nur eine Dreingabe zu sein.

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Humorvorbild Borderlands

Die große Stärke des Entwicklerteams bleibt der Humor, der überall im Titel wiederzufinden ist. Während im Multiplayer vor allem die Taunts für viel Häme und Spaß nach jedem Abschuss sorgen, sind in der Kampagne die Hintergründe der einzelnen Helden für etliche Schmunzler gut. Hauptfiguren wie Kleese, der einen großartigen James-Bond-Bösewicht abgeben würde, oder Pinguin Toby, der sich einen Kampfroboter gebaut hat, weil er viel zu süß für das Schlachtfeld ist, erinnern in ihrer Absurdität an die Borderlands-Reihe.

Spielerisch erwartet euch in der Kampagne eine abgewandelte Form des bekannten Horde-Modus. In Schlauch-Leveln kämpft ihr euch durch mehrere Basen gegnerischer Einheiten, am Ende jedes Levels wartet ein Bosskampf auf euch und eure Gruppe. In unserer Anspielsitzung war bereits der normale Schwierigkeitsgrad sehr fordernd.

Das macht Lust auf mehr, da man so sicherlich vom Ehrgeiz gepackt werden könnte, mit einer Gruppe von Freunden die Missionen auch auf höheren Schwierigkeitsgraden durchzuspielen. Dazu erhält man außerdem Belohnungen wie Gegenstände sowie Erfahrung. Wer keine Freunde zum Mitspielen findet, kann den Kampagnen-Modus auch alleine abschließen. Das konnten wir jedoch noch nicht ausprobieren.

Battleborn - Montana Character Spotlight Trailer
In diesem Trailer zum MOBA-Titel Battleborn wird mit Montana ein weiterer Charakter ausgiebig vorgestellt.

Multiplayer-Futter obendrauf

Mit dem neuen Incursion-Modus wurde zudem eine weitere Variante für Multiplayer-Partien präsentiert. Hier erhaltet ihr die Aufgabe, eure Untertanen aus der eigenen Basis in die eurer Gegner zu eskortieren. Ähnlich wie in den bereits bekannten Spielmodi Meltdown und Devastation könnt ihr Geschütze und Heilstationen bauen, um euch einen Vorteil gegen eure Gegner zu verschaffen.

Durch ein festgelegtes Zeitlimit bleiben Endlospartien aus. Beim Antesten von Incursion sind beide Partien über das Zeitlimit entschieden worden. Den Gegner mit den eigenen Minions komplett zu überrennen, ist dementsprechend schwer. Erfreulich ist, dass Incursion einmal mehr ein hohes Potenzial mit sich bringt, tauglich für den E-Sport zu sein. Man darf gespannt abwarten, was Gearbox hier noch alles aus dem Hut zaubert.

Fazit

Robin Rottmann - Portraitvon Robin Rottmann
Der feine Unterschied

Ich gebe zu: Bisher bin ich mit gemischten Gefühlen an Battleborn herangegangen. Die Kampagne hat mich aber bereits beim Antesten abgeholt. Das kooperative Zusammenspiel mit Freunden gegen Gegnerhorden kann nicht nur großen Spaß machen, sondern hilft ungemein, an das Spielsystem des Hero-Shooters herangeführt zu werden, ohne sich sofort den geübteren Spielern im Netz stellen zu müssen. Ich bin definitiv gespannt, wie sich die Kampagne in der fertigen Version spielen wird.

Zwar wage ich aktuell noch keinen Tipp abzugeben, wer das Hero-Shooter-Genre für sich beanspruchen wird, Battleborn scheint jedoch die richtige Richtung einzuschlagen. Ab dem 03. Mai werden wir mehr wissen. Ich warte jetzt weiter sehnsüchtig auf Figuren aus dem Borderlands-Universum für den Hero-Shooter. Die würden nämlich perfekt in den Titel passen.

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