Test - Batman Vengeance : Batman Vengeance

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Batman Vengeance
Batmans Fäuste haben meistens die beste Wirkung.
Für Batmans Steuerung ist dafür umso mehr Übung notwendig, da hier ein paar Kriterien sofort auffallen. Das Erlernen selbst sollte hierbei jedoch nicht das Hauptproblem darstellen, auch wenn es anfangs vielleicht mal vorkommen kann, dass die falsche Taste gedrückt wird.
Viel mehr wird die ungenaue Kameraführung Schwierigkeiten machen. Zum einen weil sie sich oft schlecht um den Helden positioniert und zum anderen weil ihr keinen Einfluss auf sie nehmen könnt. Da kann es dann schon einmal leicht passieren, dass man einen Abgrund unterschätzt und euch selbst der beste Enterhaken nicht mehr vor einem Sturz in die Tiefe retten kann.
Batman Vengeance
Einmal geschafft, könnt ihr die Levels immer wieder neu anwählen.

Ein weiterer Punkt kann die Steuerung des Protagonisten besonders negativ beeinflussen – nämlich der Farbmodus, welcher nur 32 Bit unterstützt. Etwas schwächere Grafikkarten können damit durchaus Probleme haben und selbst bei einer Auflösung von 640x480 dauert es bis zu einer Sekunde, bis Batman auf den gegeben Befehl reagiert. Selbst bei einem 2 GHz Athlon mit 512 MB DDR RAM und ATI Radeon 7500 mit 64 MB DDR RAM erkennt man bei einer Auflösung von 1024x768, bei aktiviertem Anti-Aliasing als auch Schattenwurf einen gewissen Zeitunterschied zwischen Befehlsgabe und der Ausführung. Eine 16 Bit-Unterstützung wäre hier durchaus wünschenswert gewesen, um den flüssigen Spielablauf zu gewährleisten.

Spielzeug
Trotz dieser Mängel weist die Steuerung sonst kaum Schwächen auf. Sobald man sie halbwegs beherrscht, sollte es kein Problem mehr sein, seine Fäuste richtig einzusetzen und die verschiedenen Spielzeuge von Batman zu benutzen. Die Ausrüstungsteile sind dabei größtenteils aus der Verfilmung bekannt: Batarang, Batscope, Enterhaken und Handschellen - um nur einige zu nennen.

Batman Vengeance
Auch Batgirl steht euch zur Seite.

Einige eurer Werkzeuge werden dabei aus der Ego-Perspektive gesteuert. Wenn euch diese Perspektive liegt, so könnt ihr mittels Leertaste in den Egomodus umschalten und euch dann mit Hilfe eurer Maus durch die Levels schlagen.

Hier spielt die Musik
Die meisten Spiele, die mit Mängeln beinahe übersäht sind, haben auch ihre guten Seiten. In diesem Fall dürfte das wohl der Soundtrack sein, der nicht nur mit Musikstücken aus der Serie, sondern auch mit den englischen Originalstimmen überzeugen kann. Auch wenn Personen wie der Joker nicht unbedingt wie das Original aussehen, so klingen sie zumindest danach.

 

Fazit

von J. Weber
Um eines vorwegzunehmen: 'Batman Vengeance' zählt sicher zu den besseren Comicumsetzungen für den Computer, was die teils unangenehmen Mängel jedoch leider nicht wett machen kann. So stört die ungenaue Kameraführung doch gewaltig und schwächere Computer dürften mit dem 32 Bit-Farbmodus so ihre Probleme haben. Andererseits ist die Levelgestaltung durchaus abwechslungsreich geraten und sorgt somit trotz teilweiser optischer Eintönigkeit für aufregende Abwechslung in Gotham City. Batman-Fans werden sich zudem über den Soundtrack und die englischen Originalstimmen freuen, was mir den Schlusssatz bereits aus dem Munde nimmt: Fans der Serie können getrost einen Blick auf das Spiel werfen, alle anderen sollten auf jeden Fall vorher einen Blick auf die Demo werfen oder bei einem Freund probespielen.  

Wertung

  • PC
    72
    %

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