Test - Batman Begins : Batman Begins

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Nach langer Abwesenheit ist Batman vor kurzem auf die Kinoleinwand zurückgekehrt und auch auf den Konsolen tobt sich der ungewöhnliche Superheld wieder einmal aus: In 'Batman Begins' geht ihr auf Verbrecherjagd, um Gotham City vor dem Untergang zu bewahren. Ob sich das Spiel zum Film unter die üblichen Filmumsetzungs-Verdächtigen reiht oder Electronic Arts Wert auf gute Qualität gelegt hat, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Bruce Wayne ist noch ein kleiner Junge, als sich sein Leben unerwartet auf den Kopf stellt. Die Verwandlung hin zum Verbrecher jagenden Batman beginnt mit einem harmlosen Spiel im Park des Anwesens seiner Eltern: Gemeinsam mit seiner Sandkastenfreundin Rachel jagt er über Steine und Sträucher, bis er plötzlich in einen Schacht fällt und in einem Höhlensystem landet, wo es vor Fledermäusen nur so wimmelt. Die harmlosen Tiere tun Bruce natürlich nichts, doch von diesem Moment an trägt er eine panische Angst vor Fledermäusen in sich, die letztendlich zum Tod seiner Eltern führt: Sie werden nach einem Theaterbesuch, den sie wegen Bruces Furcht vorzeitig abbrechen müssen, von einem Kleinkriminellen erschossen. Bruce wird zum Waisen, nur Albert kümmert sich noch um ihn, der Butler seines Vaters, der den kleinen Master Bruce gerne eines Tages in die großen Fußstapfen seines angesehenen Vaters treten sehen würde. Doch Zorn und Angst bestimmen Bruces Leben, er kommt vom rechten Pfad ab – bis seine Heimatstadt Gotham City von einem alten Geheimbund bedroht wird. Gemeinsam mit Butler Albert und dem Wissenschaftler Lucius Fox erschafft er Batman, um das Unheil abzuwenden.

'Batman Begins' folgt im Wesentlichen der Geschichte des gleichnamigen Films, von dem zwischen den insgesamt zehn Missionen erstaunlich viel Bildmaterial zu sehen ist. Einige Passagen wurden für das Spiel natürlich erweitert, doch der Umfang ist selbst für langsame Spieler zu gering: In rund acht Stunden sollte fast jeder das Ende gesehen haben.

Gestandenen Männern das Fürchten lehren

Batman ist ein Superheld ohne Superkräfte. Er ist stark, hat aber nicht die Fähigkeiten eines Spider-Man oder der X-Men. So ist er allein auf sich und sein Symbol der Fledermaus gestellt, was das Spiel gut rüberbringt: Oberstes Gebot ist es, den Gegnern Angst einzujagen. Schleicht ihr euch aus der Dunkelheit an sie heran, lockt sie in Fallen und vermöbelt ihre Anführer zuerst, steigt ihr Pulsschlag rasant an, sodass ein paar gezielte Schläge ausreichen, um sie ins Jenseits zu befördern. Das Kampfsystem ist dabei leider sehr simpel geraten: Ein bisschen Schlagen, ein wenig Treten sowie hin und wieder ein Special-Move reichen aus, um jeden Widersacher aus dem Weg zu räumen. Taktik ist nicht gefragt, sogar auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist kein präzises Timing der Attacken erforderlich.

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