Preview - Avencast: Rise of the Mage : Innovatives Steuerungskonzept

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Mit Action-Rollenspielen werden wir in diesem Jahr ganz ordentlich versorgt. Gerade erst ist 'Legend: Hand of God' erschienen und für Mitte November steht schon der nächste Kandidat in den Startlöchern. 'Avencast: Rise of the Mage' lockt mit innovativem Steuerungskonzept.

Mit Action-Rollenspielen werden wir in diesem Jahr ganz ordentlich versorgt. Gerade erst ist 'Legend: Hand of God' erschienen und für Mitte November steht schon der nächste Kandidat in den Startlöchern. 'Avencast: Rise of the Mage' wird vom österreichischen Entwicklerteam Clockstone seit drei Jahren programmiert. Executive Director Michael Schiestl hat uns besucht und eine spielbare Version mitgebracht.

Warum man nicht mit Dämonen spielen sollte

Avencast ist der Name der Zauberakademie, die wir als junger Zauberlehrling besuchen. Eines Tages wird die Schule jedoch von Dämonen nahezu zerstört. Wie konnte es dazu kommen? Mal wieder ist die Gier nach Macht der Auslöser für die bösen Geschehnisse. Jemand hat versucht, den Dämonenfürsten Mogath zu beschwören, der ein Herz aus Kristall hat. Wer dieses Herz besitzt, beherrscht Mogath. Bei der Beschwörung ist etwas ordentlich in die Hose gegangen, weshalb überall Monster und dämonische Kreaturen für Chaos sorgen. So viel zur Hintergrundgeschichte von 'Avencast: Rise of the Mage'. Hauptziel ist es natürlich, die dunklen Mächte aufzuhalten und so ganz nebenbei zum Meistermagier aufzusteigen. Den Weg dorthin bestimmt der Spieler, der sich in zwei Magierschulen entwickeln kann. Blut- und Seelenmagie halten eine Menge Zaubersprüche bereit, die mit zunehmendem Level immer stärker werden. Insgesamt rund 60 Fähigkeiten stehen den Magiekundigen zur Auswahl. Darunter Feuerwände, magische Stabattacken oder heftige Energieentladungen.

Mehr Action als in 'Harry Potter'

Ganz andere Wege als die Konkurrenz geht 'Avencast' jedoch bei der Spielsteuerung. Hier wollte man sich nicht auf eine einfache Hack'n'Slay-Mechanik verlassen, bei der es allein auf einen schnellen und ausdauernden Zeigefinger geht. Stattdessen wurde jedem Zauberspruch eine Tastenkombination spendiert, die man im Kampf drücken kann. Nicht muss, denn es besteht trotzdem auch die Möglichkeit, die Sprüche auf beliebige Tasten zu legen, wenn man absolut nicht mit den Tastenkombos zurechtkommt. Nach einer sehr kurzen Eingewöhnungsphase hat man sich jedoch die ersten Zaubersprüche gemerkt und die einfachen Kombinationen gehen überraschend schnell von der Hand. Links, rechts und linker Mausklick lässt dann einen flammenden Stabschlag los. Zusätzlich kann sich der Charakter nach vorne, hinten und zur Seite abrollen, wenn man die Bewegungstasten zwei Mal hintereinander drückt. Auf diese Art kann Geschossen ausgewichen werden. 'Avencast' spielt sich deshalb sehr viel anspruchsvoller und actionreicher als die Konkurrenz.

Was fürs Auge und die Hirnlappen

Optisch präsentiert sich das Action-Rollenspiel in einem guten Licht, auch wenn die Engine nicht darauf ausgelegt zu sein scheint, weitläufige Areale darzustellen. Insgesamt gibt es 30 unterschiedliche Umgebungen, von denen ein sehr großer Teil aus Dungeons und Gebäuden, etwa eine Dimensionsfestung, besteht. Tiefe Täler oder weite Ebenen wird man vergeblich suchen. Vor allem bei den Zaubereffekten zeigt das Spiel, was es draufhat, wenn die Explosionen den ganzen Bildschirm einnehmen. Aber auch das Gehirn muss genreunüblich ein bisschen angestrengt werden, weil sich die Entwickler ein paar Rätsel haben einfallen lassen. Als Beispiel wurde uns ein großes Teleskop gezeigt, mit dem man zwei leuchtende Sterne finden musste, woraufhin sich Laser aktivierten, die wiederum mit diversen Spiegeln ins Ziel geleitet wurden. Das sorgt für zusätzliche Abwechslung in der Haupthandlung, die sehr linear verläuft. Gegenstände gibt es natürlich auch einige, jedoch soll die Anzahl nicht mit einem 'Titan Quest' oder 'Diablo' mithalten können. Der Fokus soll auf dem actionreichen Spielablauf liegen.

Fazit

von Dennis Hartmann
'Avencast' tauchte bisher auf meinem Radar gar nicht auf. Das liegt vor allem daran, dass die Entwickler erst vor kurzem einen Publisher gefunden haben. Mit Lighthouse hat allerdings nur ein sehr kleiner Publisher zugeschlagen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn das Spiel sieht gar nicht mal schlecht aus und bietet einen etwas anderen Ansatz, was die Kämpfe betrifft. Ob das Spiel wirklich für 25 Stunden Spielspaß gut ist, wird noch zu beweisen sein. Bis dahin empfehlen wir euch die Demo zum selbst Ausprobieren.

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