31.07.2012 - Jens Bremicker
Patrice Désilets machte sich einst als Chefdesigner von Assassin's Creed einen Namen. Mittlerweile ist der gute Mann nicht mehr bei Ubisoft angestellt, sondern arbeitet bei THQ. Trotzdem lässt er es sich nicht nehmen, Aussagen zu seiner vorherigen Arbeit zu machen. Im Interview mit den Kollegen der EDGE sagte er, dass das erste Assassin's Creed die "reinste Spielerfahrung" biete: "Da gibt es eine ganze Reihe an Geschichten, die ihr erleben könnt, aber es spielt sich alles in eurem Kopf ab. Ihr müsst euer eigenes Abenteuer kreieren. In Assassin's Creed 2 hingegen haben wir die Abenteuer für euch erschaffen, denen ihr folgt. "
"Meiner Meinung nach ist der erste Teil ein aufregendes Spielzeug. Der zweite Teil ist das richtige Spiel mit Regeln und Missionen [...]. Aber ich persönlich mag die Poesie des ersten Teils. Er ist rein", so Désilets. Überhaupt biete das erste Assassin's Creed mehr Freiheiten, da man zu jeder Zeit überall hin könne, während man in Assassin's Creed 2 zum Beispiel erst nach dem Abschnitt in Florenz in der Lage sei die Stadt zu verlassen.
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Kommentare zu Assassin's Creed
Das erste Assassins Creed bot ein grandioses, neues Grundgerüst für ein fantastisches Spiel... das leider irgendwie fehlte. Man hatte diese tollen Städte, die riesigen Landschaften dazwischen, diese geniale Bewegungsfreiheit, aber irgendwie gab es nichts interessantes zu tun... außer öden, immergleichen "Sidequests", dem stupiden und sinnlosen Einsammeln von Collectables und der Handvoll tatsächlicher Mordaufträge, die aber größtenteils dann doch wie auf Schienen liefen.
Da fehlte einfach die Substanz. Am offensichtlichsten wurde das außerhalb der Städte in der offenen Landschaft: da gab es wirklich GAR NICHTS zu tun, außer dem Sammeln der Collectables für Achievements. Keine Missionen, keine Story-Events, keine interessanten dynamischen Events, kein gar nichts.
... auch wenn ich das Renaissance-Szenario der Nachfolger deutlich weniger mag als die Kreuzzüge des ersten Teils: spielerisch bieten sie einfach viel, viel mehr und sind wesentlich ausgereifter als das experimentelle Original.
Der erste Teil war gut, aber für mich hört sich das eher an, als könne sich Herr Désilets nicht damit abfinden, dass die nachfolgenden Teile eine bessere Story aufweisen.
Und zu der Freiheit des ersten Teils: Ja, man konnte sich frei entscheiden, welche Stadt man als nächstes besucht, aber innerhalb dieser Städte war doch alles, bis eben auf den Schauplatz, mehr oder weniger gleich. Für mich sind die Freiheiten, die es im letzten Teil gab, viel stärkere Argumente für ein gutes Spiel. Man konnte entweder Bomben legen, die die Gegner verwirren oder töten, oder man konnte seine Assasinen-Rekruten rufen und die "Drecksarbeit" erledigen lassen oder man nahm es letztendlich doch selbst in die Hand und ging frontal zum Angriff über. Bei Teil 1 war man m.M.n. noch weit von dieser Freiheit entfernt. Zumal man im ersten Teil auch viel häufiger an die Begrenzungen innerhalb der Spielwelt gestoßen ist, die erst im späteren Verlauf freiegeschaltet wurden.
Stimme zu!
Na da ist wohl nicht jemand frustriert weil jemand anderes jetzt mit seinem Spielzeug spielen darf?!
Er kennt wohl sein eigenes Game nicht. Man kann zwar in AC1 von Anfang an in alle Städte aber erst mit weit fortgeschrittener Story auch in Alle Stadtteile.
So ein Dummschwätzer!
Im ernst?
Lese ich da etwa: "Meins is besser als deins!"
Also ich hab für AC absolut nichts übrig und ich kenne NUR den ersten Teil. Dazu muss ich sagen, es ist so stinkend langweilig das ich garnicht weiß was ich mit mir anfangen soll.
Rette ich jetzt wieder ne Gruppe rumstehender Kirchlicher oder kletter ich nen hackeligen Trum hoch, wenn beides flach fällt kann ich zwar den Priester noch gegen nen Passanten tauschen aber dann wirds eng.
Und er will doch nicht meinen es macht Spaß ziellos in der Gegend herum zu reiten - möp
Ich fand das Spiel doof...
und lasst mir meine Meinung, die ist eh in Stein gemeißelt - thx