11.10.2011 - Michael Zeis
Die Entwickler versprechen die Klärung der brennendsten Fragen. Schließlich handelt es sich bei Assassin's Creed: Revelations nicht einfach nur um einen weiteren Teil der Serie. Dieses Spiel stellt das Ende der sogenannten Ezio-Trilogie dar. Ezio verschlägt es auf seiner Suche nach Antworten nun unter anderem nach Konstantinopel, das damals nicht umsonst als Knotenpunkt der Welt betrachtet wurde. Der kulturelle Mischmasch aus Arabern, Türken, Griechen und Italienern macht sich auf den ersten Blick bemerkbar: Nachdem wir vom Schiff gestiegen und herzlich vom Assassinen Yusuf begrüßt worden waren, spazierten wir mit ihm in einer der serientypischen Begleitmissionen quer durch den ersten Bezirk – und staunten.
Sowohl die zahlreichen kleinen Marktstände als auch die Häuser ließen ihre jeweiligen Ursprungskulturen zum Beispiel durch Teppichvorhänge im Ansatz erkennen. Die Straßen wirkten etwas breiter als in den Vorgängern, was aber nichts daran änderte, dass überall um uns herum rege Betriebsamkeit herrschte. Die Geräuschkulisse verstärkte den lebendigen Ersteindruck noch. Vor dem Beginn unserer Hands-on-Sitzung wurden wir vom Entwickler gebeten, uns aus Zeitgründen auf die Hauptmission zu konzentrieren.
Das sollte sich als schwieriger erweisen als gedacht. Schon während wir noch gemütlich neben Yusuf durch die Stadt schlenderten, begegneten uns die ersten Ablenkungen. Zunächst war es nur ein kleiner Dieb, den wir hätten verfolgen können. Im Verlauf unseres Besuches entdeckten wir aber noch zahlreiche weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Allein schon dem Drang, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, war schwer zu widerstehen. Insgesamt soll das Spiel in etwa so groß wie Assassin's Creed: Brotherhood sein - langweilig wird einem in Konstantinopel also nicht.
Neben den zahlreichen kleineren Missionen soll das vor allem die Hauptgeschichte verhindern, die uns auf die Suche nach fünf Schlüsseln schickt, um Zugang zur erwähnten Bibliothek zu bekommen. Immer im Nacken: die Templer. Denn sollten die zuerst in die Bibliothek gelangen und das dort versteckte Artefakt in ihre Hände fallen, wäre das für die Assassinen und den Rest der Welt verheerend. Was dieses Artefakt ist und was genau es kann, werden wir erst im weiteren Handlungsverlauf erfahren. weiter...
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Kommentare zu Assassin's Creed: Revelations
Setting toll, und der alte Ezio mag mir auch viel besser gefallen
Und hoffentlich hält der Titel was er verspricht!
Ha, ich freu mich schon tierisch auf das neue AC.
Binn sehr gespannt wie es mit Desmond Weiter geht und was mit Lucy ist. Ich habe auch gehört das die Geschichte von Desmond in AC III enden soll. Ezio's geschihte endet ja nun leider aber es war sehr interessant seinen ganzen werdegang mit zu erleben, ein toller Charakter.
mfg
Lone Starr
ich finde vor allem das neue setting sehr gelungen. hätte ich mir einen ort wünschen dürfen an den die geschichte weitergeht, so wäre es wahrscheinlich genau dieser geworden.
Ich fand nur ersten Teil gut.
Werds mir irgendwann mal zulegen. Freue mich darauf, aber nicht wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Ich mein, ist immerhin schon der "4." Teil. Man kennt sich, hat sich aber immer noch gern :-)
Mir fehlt ein bisschen die Innovation bei Revelations, aber weil das Spiel die Ezio-Story beendet (und eine neue einleitet) werde ich es mir holen. Aber bei AC III erwarte ich dann schon größere Fortschritte.
Me too, Wird ein großartiges Spiel werden, da bin ich mir sicher
Assassin's Creed ist nicht ohne Grund eine meiner absoluten Lieblingsserien überhaupt - und ich gehe jede Wette ein, dass Revelations wieder mal ein fantastisches Spiel werden wird. Gott, ich kann's kaum erwarten
Und ein weiterer Teil Assassins Creed für mich nur um zu Erfahren wie die Story um Desmond weiter geht. Die Story von Ezio kann mir nicht egaler sein, einfach weil Altair und Ezio für mich nur Figuren waren um die richtige Story im Hintergrund weiterzuerzählen, außerdem ist Ezio's "Mission" seit dem 2ten Teil erfüllt.
man kanns ja auch lassen...der ein oder andere wird sich mit Sicherheit über dieses Feature erfreuen...
Aah, Assassin's Creed. Himmlisches Art Design (Raphael Lacostes Concept Art sind kleine Gemälde), inspiriertes Setting, herausragende Technologie, super Inszenierung... zerstört durch Sequelitis und eine lachhafte Story. Tut mir jedes Mal ein bisschen im Herzen weh.
Zum Artikel: Ich mag Tower Defenses und finde es eigentlich ganz gut Mini-Games in ein Spiel zu integrieren, weils Abwechslung schafft. Und ich spiele gerne Spiele, wenn also ein kleines, gut gemachtes, in einem großen Spiel drinsteckt, wieso nicht?
Das Bombenbasteln hingegen scheint mir fragwürdig, a) weil ich nicht die Verlockung darin sehe Zutaten zu sammeln und b) weil Assassin's Creed etabliert hat, dass man eben doch übermächtig ist und häufig große Armeen niederstreckt, wozu dann mit Bomben rumfummeln, oder wozu dann "Heimlichkeitsaspekt"-fördernde Bomben basteln. Ein Feature, das ich anstrebenswert fände, wären komplexere Attentate, in denen man interessante Stealth-Mechanik anwenden kann.
das Game wir das highlight des Jahres !