Vorschau - Assassin's Creed IV: Black Flag : Arrr!

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Vier Stunden konnten wir uns nun ins Piratenleben stürzen. In dieser Zeit entdeckten wir zwar dennoch nur einen Bruchteil der immens großen Welt von Assassin's Creed IV: Black Flag, gewannen dafür aber einen großen Batzen neuer Erkenntnisse über das Spiel. Und nicht jede war positiv - im Gegensatz zur Charakterriege, die wir gleich zu Beginn kennenlernen durften.

Als wir in die Haut von Edward Kenway schlüpfen, befindet sich dieser gerade als frischgebackener Kapitän auf seinem eigenen Schiff, der Jackdaw. Es ist Erinnerungssequenz Nummer 3, wie uns das Hauptmenü der Vorschauversion kurz zuvor verriet. Daneben wartet noch Sequenz 6 auf unser Eingreifen - genauso wie unsere noch recht dünne Schiffsmannschaft und die Jackdaw selbst. Die ist nämlich rostig und angeschlagen und alles andere als die Pracht der Piratensee. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, gilt es erst mal, Baumaterial und weitere Crew-Mitglieder aufzutreiben.

Unser Quartiermeister Adéwalé führt uns nach einer kurzen Tierjagdszene mit anschließender Häutung und Ausrüstungsherstellung à la Assassin's Creed III bereits zur ersten großen Stadt im Spiel: Nassau, die Hauptstadt aller Karibikpiraten im Spiel. Kingston und Havanna werden wir in dieser Sitzung nicht erforschen können – das kündigten die Entwickler bereits im Vorfeld an. Nassau selbst wirkt auf den ersten Blick erstaunlich dörflich und klein. Holzhütten umrahmen die ungepflasterten Wege, Palmen wiegen sich im Wind und die Laute von exotischen Vögel sowie Straßenmusikern dringen an unser Ohr. Ein Blick auf die Karte offenbart mehrere Aussichtspunkte, den ersten erklimmen wir wenige Meter vor uns: einen Kirchturm, auf dessen Spitze wir serientypisch synchronisieren und dadurch einen Teil der Stadtkarte offenlegen.

PlayStation 4 und PC im Vergleich

Bereits auf dem Weg zum Turm fielen uns diverse technische Makel auf, die in den bisherigen Vorschauversionen und Trailern noch nicht so deutlich zutage traten: Kanten flimmern fröhlich vor sich hin, viele Passanten haben die hochauflösenden Versionen ihrer Texturen offenbar in ihren Hütten vergessen und sogar erste Bugs tauchen in Form wegschwebender Gegner auf. Wir spielen die PS4-Version, fühlen uns aber streckenweise unangenehm an den Auslieferungszustand von Assassin's Creed III erinnert.

Assassin's Creed IV: Black Flag - Next Gen Trailer (dt.)
Assassin's Creed IV: Black Flag erscheint ja auch für Xbox One und PS4. Dieser Trailer zeigt die grafischen Vorteile dieser Versionen, sowie der PC-Version.

Ein Blick auf die vor Ort ebenfalls verfügbare PC-Fassung zeigt die deutlichen Unterschiede zwischen den Versionen. Auf dem PC ist das Kantenflimmern zwar noch nicht gänzlich verschwunden, man muss aber schon deutlich aufmerksamer hinsehen, um sich davon gestört zu fühlen. Dasselbe gilt für alle weiteren technischen Aspekte, in der die PC-Version dem PS4-Assassinen schon jetzt klar überlegen ist. Und das, obwohl die Spielversion auf den Windows-Rechnern einen Monat älter sein soll als die der Next-Gen-Konsole.