26.03.2012 - Michael Zeis
Dass er in Sachen Kraft und Athletik seinen Vorgängern in Nichts nachsteht, demonstriert er sogleich, indem er mitten im Wald von Ast zu Ast hüpft und hangelt. Alles ist schneebedeckt und außer ein paar Wildtieren, die er jagen und häuten könnte, entdecken wir kein Leben weit und breit. Dieses natürliche Gebiet, abseits der zwei ebenfalls im Spiel enthaltenen Städte Boston und New York, soll einen Großteil der Spielwelt ausmachen. Das beeinflusst natürlich komplett das Spielgefühl und dementsprechend wurden ausnahmslos alle Animationen von grundauf neu gestaltet.



Nach den Tarzan-Einlagen in den Baumwipfeln bekommen wir direkt schon die nächsten frischen Bewegungsabläufe zu sehen: Mühsam stapft Connor durch den Tiefschnee. Selbst wenn er rennt wird deutlich, dass der Schnee ihn aufhält. Doch keine Sorge, nicht überall ist der Schnee so tief, dass er die Spielgeschwindigkeit drosselt. Zudem wird die Wildnis auch in einem Sommerszenario zu spielen sein. Doch zunächst entdecken wir eine Blutspur im Schnee, die uns zu einem toten Soldaten führt.
Eine kurze Untersuchung der Leiche lässt vermuten, dass er von einem Tier angefallen wurde. Im nächsten Moment wissen wir nur zu gut, von welchem genau, denn hinter uns taucht ein mächtiger Bär auf. Diese erste Auseinandersetzung verläuft durch das präzise Timing des spielenden Entwicklers noch relativ kurz, soll aber für weniger geübte Spieler deutlich herausfordernder sein. Ein Leichtes ist hingegen die nächste Klettereinlage, die Connor einen Felsen hinaufführt. In einer vorherigen Demonstration sahen wir bereits einen Todessprung von einem ganz ähnlichen Ort, bei dem Connor im weichen Tiefschneebett landete. Wir werden also trotz der neuartigen Umgebung immer wieder auch auf Altbekanntes und Vertrautes treffen.
Diesmal jedoch späht Connor erst mal vom höchsten Punkt aus in die Ferne und entdeckt eine feindliche Soldatenkarawane. Ein paar gezielte Sprünge und Schwünge von Baum zu Baum und schon wenige Augenblicke später landet er in einem Haufen Heu, der sich auf der Ladefläche eines Wagens befindet. Infiltration gelungen. Doch wohin ihn der Weg führt, erfahren wir nicht mehr. Stattdessen gibt es einen Zeitsprung ins Jahr 1775, wo wir Connor im Hafen von Boston wiedersehen. weiter...
Assassin’s Creed III - Review [3]
Runde vier für Connor: Nach seinem von Bugs geplagten Konsolendebüt sahen wir uns nun die Wii-U-Version an.
Assassin's Creed III - Patch v1.05 (International, Digital)
Neues Update für die Digital-Version
Assassin's Creed III - Patch v1.05 (International, Retail)
Neues Update für die Retail-Version
Assassin's Creed III - Patch v1.04 (International, Retail)
Aktueller Patch für die Retail-Fassung
DLC-RoundUp April 2013 - CoD: Black Ops 2, Assassin's Creed III und Dishonored
AAA-Titel mit neuem Futter [1]
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Trophäen / Trophies zum DLC "The Tyranny of King Washington,...
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Kommentare zu Assassin's Creed III
Naja es bleibt das Hidden Blade auf jedem Falle. Ansonsten müßte man sehen, wie sich die Sache entwickelt hat.
Einen Assassinen mit einer M16 kann ich mir zum Beispiel nur schwer vorstellen, falls einmal ein AC in der Neuzeit spielen sollte. Das ist auch ein Grund, warum ich die Trennung von Neuzeit (Desmond) und der Zeit die im Animus rekonstruiert wird hoffentlich auch in den späteren AC-Teilen erhalten bleibt.
Ich würde die Trennung sehen bis einschließlich dem viktorianischen England von der Zeitepoche her. Wobei das für meine Begriffe schon die äußerste Grenze darstellt.
Ein AC im 1. oder 2. WK fände ich nicht so ansprechend.
bin echt gespannt klingt richtig cool in der american revolution. aber hoffe das assassins creed 3 nichts von den alten mitnehmen wird!!!
Das Argument mit den anderen Spielen und Filmen bezieht sich nur darauf, dass diese "Simple-Konzepte-für-eine-simple-Masse"-Herangehensweise nun mal (leider) erfolgreich ist. Das Argument dient nicht als Rechtfertigung oder Freifahrtschein für die AC3-Entwickler, sich keine Mühe mit ihrer Charakterzeichnung bzw. Handlung zu geben. Wenn die Story dumm wie Brot wird, dann schreiben wir das auch. Bis jetzt kennen wir aber eben nur Connors Ausgangspunkt - und von da aus schon jetzt auf das gesamte Spiel zu schließen, ist sehr gewagt. Und unfair gegenüber den Entwicklern (Vorverurteilung). Warten wir ab, was die nächsten Events zum Spiel über die Handlung und Connor enthüllen werden. So wird ggf. auch ein Fundament für eine dann berechtigte Kritik geschaffen.
Allgemein zum Thema: Ich wünsche mir persönlich auch, dass die Spielebranche in Sachen Handlungstiefe und Charakterzeichnung endlich aus den Kinderschuhen wächst. Das wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit - wenn überhaupt - nur abseits der großen AAA-Titel geschehen. Dementsprechend passe ich meine Erwartungshaltung in Sachen Story an und hab Spaß mit den Aspekten, die funktionieren. Ansonsten hätte ich aktuell wohl an keinem einzigen Spiel mehr Freude.
@IroquoisPliskin |
Genau das ist aber meine Kritik. Natürlich kann man das als sachliche Information seitens euch oder der Entwickler werten. Auch, wenn es so geschrieben - auf mich - einen eher positiv wertenden Eindruck hinterlässt.
Aber wieso braucht es so eine Banalisierung denn überhaupt?
Wenn es dem Spieler den Einstieg erleichtern soll, dann doch nur, weil Ubisoft den Spielern keine komplexere Handlung zutraut oder es ist nur eine Ausrede für die fehlende Arbeit an einer guten Story. Denn um sich an einen "noch fremden Hauptcharakter [zu] gewöhnen" hat man doch im Grunde das ganze Spiel Zeit. So bin ich es auch von "guten" Spielen und Filmen gewöhnt, deshalb zählt das Argument, dass es andere Spiele und Filme genau so schlecht machen für mich nicht. Das ist doch gerade das Problem. Durch ständiges Überbieten in Grafik und Unterbieten in Handlung und Hintergrundinformationen erreichen wir dieses Niveau von Spielen, aus denen man hätte viel mehr machen können, sie aber letztendlich trotzdem in den Himmel lobt und versucht mit solchen Aussagen die Mängel zu relativieren.
Deshalb denke ich, eine berechtige Kritik würde in solchen Fällen nicht schaden.
@Wirklich: Ich stimme dir durchaus zu, dass dieser Ansatz mit den leicht nachvollziehbaren Motiven simpel ist. Nichtsdestotrotz ändert das nichts an der schlichten Information, dass die Charaktergewöhnung mit derlei Motiven erleichtert wird. In tausend anderen Videospielen und zum größten Teil auch bei Film und Fernsehen geschieht tagtäglich nichts anderes - nicht ohne Grund. Ob man das gut finden sollte, steht auf einem anderen Blatt - und sollte jeder für sich entscheiden.
Ich bin mal sehr gespannt, für mich klingt das bisherige wieder mal nach "guten Konzepten ohne gute Umsetzung". Es ist sowieso ein Assassins-Creed spezifisches Problem, dass die Entwickler leider öfter die Balance dabei verpennen...ich hoffe mal, ich täusche mich dabei denn es macht keinen Spaß auf der einen Seite jeden Gegner umzunatzen und auf der anderen Seite dann bei einer blöden Sprungpassage wegen hackliger Steuerung auf Trial&error zu spielen...
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"Schließlich müssen wir uns hier an einen für uns noch fremden Hauptcharakter gewöhnen. Seine leicht nachvollziehbaren Motive erleichtern das."
Ist das wirklich so? Traut man den Spielern etwa so wenig zu?
Ich halte diesen Satz, der in diesem Fall von Gameswelt kommt aber genau so gut auch von Ubisoft stammen könnte für völligen Unsinn. Ich hab zwar schon lang bemerkt, dass AC zur reinen Wiederholung des bereits da gewesenen verkommen ist; Aus diesem Grund habe ich nach dem 2. Teil noch kein weiteres gekauft aber wenn man schon die immer gleichen Spielelemente einbaut ohne einen auch nur ansatzweise bemerkbaren Schwierigkeitsgrad, könnte man doch wohl mehr in die Hintergrundgeschichte und Story stecken. Ansonsten ist es gerade doch im Grunde genau das was der werte User Plenusventer gesagt hat: Ein jährliches Update
Kampfsystem
Geniales Szenario, tolle Story-Idee, tolle Klettereinlagen...aber wenn das Kampfsystem nicht grundlegend geändert wird, wird AC wohl weiterhin nach 2 Stunden seinen Reiz verlieren...
Wenn ich schon lese, dass ein Bär und eine Überzahl an Gegnern ohne Mühe niedergestreckt werden, ahne ich schlimmes...
Man hat so viele Möglichkeiten zu fliehen bzw. Gegner auf hinterhältige Weise umzubringen. Allerdings erhält man durch das Kampfsystem eher das Gefühl einen Kampfroboter zu steuern als einen Assassinen.
Kampfsystem
Geniales Szenario, tolle Story-Idee, tolle Klettereinlagen...aber wenn das Kampfsystem nicht grundlegend geändert wird, wird AC wohl weiterhin nach 2 Stunden seinen Reiz verlieren...
Wenn ich schon lese, dass ein Bär und eine Überzahl an Gegnern ohne Mühe niedergestreckt werden, ahne ich schlimmes...
Man hat so viele Möglichkeiten zu fliehen bzw. Gegner auf hinterhältige Weise umzubringen. Allerdings erhält man durch das Kampfsystem eher das Gefühl einen Kampfroboter zu steuern als einen Assassinen.
Was die extrem markante Kleidung betrifft, war bei AC ja schon immer die berühmte willing suspension of disbelief nötig - diesen Punkt kann man sämtlichen Spielen der Reihe ankreiden, wenn man wollte. (Aber wer wünscht sich in AC schon eine unauffällig aussehende Persona?)
Wenn mich jetzt nur noch das Setting interessieren würde... :-/
Freiheit und Gerechtigkeit, sind das nicht auch die Ideale für die unser derzeitige Bundespräsident kämpft? Mal sehn, wann Gauck zum Tomahawk greift ;-)
Gute Preview, ist halt leider ohne Aufschluss gewesen.
Das die Kleidung aufällt könnte vielleicht auch Spielentscheidend sein, eventuell wird man dann einfach Kleidung kaufen "müssen" um nicht aufzufallen. Wäre cool, so hätten andere Klamotten endlich Sinn.
Mit der Kapuze ist das halt so eine Sache. Er muss sie ja tragen, egal welche Epoche. Solange das aber plausibel in die Story eingebunden wird, dürfte das aber kein Problem darstellen. Weil ohne Kapuze würde was fehlen, außer Ubisoft ändert das Design des Assassinen.
Geil, freue mich super auf das Spiel, endlich mal was Neues. Besser als immer nur dieses jährliche COD Update!