Test - Arx Fatalis : Arx Fatalis

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Ein dunkler dreckiger Goblin-Kerker, ein anfangs völlig schutzloser Held ohne Gedächtnis und der Drang zu erfahren, wer wir sind und wo wir herkommen, bestimmen das Spiel 'Arx Fatalis', das sich als Konkurrent zu 'Morrowind' und 'Neverwinter Nights' in die Gruppe der bekanntesten Adventure-Spiele einreihen will.

Arx Fatalis
Man beachte die Details am Körper.

Das ehrgeizige Projekt aus dem Hause JoWooD ist, wie sogar aus dem Handbuch zu erfahren ist, ein Spiel, das uns in die Welt unserer Träume und Fantasien begleiten soll. Das Projekt, dem eigentlich nie besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde, überrascht mit einer erstaunlichen Grafik und einer unglaublichen Liebe zum Detail. Die Entwickler machen es möglich, mit fast jedem Objekt in den Levels zu interagieren oder sich zumindest über die Objekte zu informieren. Auch eine stimmungsvolle Soundkulisse und eine interessante Story tragen zum Spielspaß bei.

Arx Fatalis
Zwei Goblins im Gespräch. Wir sollten unentdeckt bleiben.

Charakterauswahl auf Sparflamme
Am Anfang war die Charaktererstellung. Und dort findet sich auch zugleich der erste Wermutstropfen, leider wurde hier erheblich gespart: Ihr könnt gerade einmal zwischen vier verschieden Figuren und nur 13 verschiedenen Skills wählen. Ein Vorteil dieser Miniauswahl ist, dass auch Anfänger schnell und leicht einen Charakter erstellen können. Ihr könnt, wie in jedem guten Fantasy-Spiel, zwischen Skills wie Stärke, Intelligenz, Geschicklichkeit usw. wählen. Die zweite Gruppe der Skills beinhaltet beispielsweise Fähigkeiten auf den Gebieten der Magie und des Schwertkampfs. Nachdem nun der Charakter erschaffen wurde, startet das Spiel auch direkt. Ein zwar schön gemachtes, jedoch etwas verwirrendes Intro erzählt uns die Geschichte des Königreiches Arx. Alles in diesem Königreich scheint in geregelten Bahnen zu laufen, wenn man einmal von den Streitigkeiten mit den Trollen und den anderen Fabelwesen absieht. Doch Unheil liegt in der Luft: Die Sonne von Arx beginnt sich langsam zu verdunkeln. Daraufhin beschließen die Menschen und Trolle sich zusammenzuschließen und ihre Welt, in der sie leben, unterirdisch wieder aufzubauen.

Nach Beendigung dieses Werkes, begannen sich die Bande zwischen den alten Feinden wieder zu lösen und so gibt es feste Grenzen zwischen den beiden Völkern. In dieser Welt wachen wir nun also in einem dunklen Verließ auf, ohne zu wissen, wer wir sind und woher wir kommen.

Arx Fatalis
Ein nicht gerade einladendes Gewässer.

Interface und Benutzerführung
Das Interface und der Aufbau des Spieles sind sehr gelungen. So wird dem Spieler immer über kleine eingeblendete Nachrichten und Einträge in ein Tagebuch erklärt, wie er die vielen Funktionen des Spiels nutzen kann. Auch die Tastatur- und Mausbefehle sind durchdacht und einfach gestaltet: So schaltet ihr per Rechtsklick in den Beobachtermodus und könnt euch nun ganz in der Art eines 3D-Spiels mit der Maus umsehen. Ein weiterer Rechtsklick bringt uns in einen Interaktionsmodus, in dem wir zum Beispiel etwas aufnehmen, benutzen oder verändern können.

 

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