01.04.2011 - Andreas Philipp
Das 2001 erschienene Black & White war das Erstlingswerk der Lionhead Studios. Wir erinnern uns. Peter Molyneux war ja zuvor mit Bullfrog mehr als bekannt geworden. Titel wie Populous nebst Nachfolger, Theme Park, Dungeon Keeper, Syndicate oder Magic Carpet stehen auch heute noch für Originalität in Reinkultur. Allerdings machte Molyneux damals den Fehler, sich auf Electronic Arts einzulassen, die das Studio 1995 übernahmen. Molyneux gründete zwei Jahre später die Lionhead Studios.
Molyneux rührte im Vorfeld kräftig die Werbetrommel und verklickerte jedem, der es wissen wollte (und auch denen, die es nicht wissen wollten), wie beeindruckend und innovativ Black & White werden sollte. Steuerung nur mit einer Maus und einem Cursor. Innovative künstliche Intelligenz. Auswirkung von Entscheidungen über alles in der Spielwelt. Aber worum es im Spiel eigentlich genau gehen sollte, wusste bis kurz vor Veröffentlichung im Grunde keine Sau.
Black & White entpuppte sich schlussendlich als bunte Mischung aus Göttersimulation, Tamagotchi, Aufbaustrategie, Beat'em-Up und Rollenspiel. Ihr übernahmt die Rolle eines backfrischen Gottes, der den Bewohnern von Eden zur Seite stehen sollte. Oder genauer: sie euch untertan zu machen, damit die Jungs und Mädels fleißig in eure Anhängerschaft eintreten. Dabei stand es euch frei, die Bewohner durch gute Taten glücklich zu machen oder sie mit Angst und Schrecken zu unterdrücken. Fünf Welten, gespickt mit Nebenaufgaben, standen euch im Rahmen der Geschichte zur Verfügung.
Für viel Aufregung im Vorfeld sorgte aber eigentlich ein ganz anderes Element, nämlich eure Kreatur. Davon standen euch sage und schreibe 16 verschiedene Modelle zur Verfügung, die ihr nach Lust und Laune aufziehen, hegen, pflegen oder quälen durftet. Im Gegenzug stand euch die Kreatur zur Seite, um euch Aufgaben abzunehmen oder gegen die Wesen anderer Götter anzutreten. Das Interessante war die fortschrittliche KI der Kreatur, die es euch ermöglichte, das Wesen regelrecht auszubilden. Mit Lob oder Strafe konntet ihr den Spielcharakter dazu bringen, selbsttätig zu agieren, je nach Geschick freundlich oder bösartig. Und das machte in der Tat eine Menge Laune. weiter...
Diesen Beitrag als Gast kommentieren
Noch keinen Account?
Hier kostenlos registrieren!
Passwort vergessen?
Kommentare
Molyneux-Welten
Ich habe sie alle versucht
ungeon Keeper,Fable und Black and White.
Alle haben gemeinsam: miese Graphik, mäßiges Handling und ein paar ganz gute Ideen.
Zu wenig, um derart in den Gameshimmel gehoben zu werden, wie es bei M. geschah(super war nur die Werbung!)
Also, ich weiß echt nicht, was machne manchmal haben, vorallem der 1. Teil fand und finde ich immer noch super, den 2. fand ich auch noch ganz gut, auch wenn nicht ganz so wie der 1. Teil, und beide spiele ich noch heute.
Und mir ist es ehrlich auch egal, ob Molyneux viel versprochen und bei weitem nicht alles eingehalten hat, aber die Spiele, genau wie Fable, sind einfach Toll, egal was andere, auch oder gerade die Redaktoure, sagen. Das ist zumindestens meine Meinung.
Hab Black & White früher sehr gerne gespielt, hatte mir sogar das Spiel ein zweites mal gekauft als meine CD einen Riesen Riss hatte.
Vom Zweiten war ich enttäuscht.
Ich hab B&W nicht gespielt, aber eine Göttersimulation im Populus Stiel würde ich schon gern mal wieder spielen. Hat einfach Spaß gemacht, den Siedlern das Terain zu Formen und irgendwann alles mit nem Vulkan oder sowas, Platt zu machen.
Der 1ser Teil hat mich anfangs zwar gefesselt, war aber total unausgegoren. Vorallem die Lernfähigkeit der Kreatur war bei mir sehr bescheiden und wurde derartig nervig.
Mir hat der zweite Teil wesentlich mehr zugesagt, da funktionierte das ganze System deutlich besser. Nur die Strategieelemente waren etwas arm.
Mir würde es gefallen, wenn da was neues kommen würde.
Gute Ansätze aber....
Das Spiel war mit das letzte was ich je vorbestellt oder bei Release gekauft habe.Black and white und Command and conquer Tiberium Sun haben gemeinsam dafür gesorgt das ich Spiele seither nur noch 1 1/2 bis 2 Jahre nach Release kaufe.Hatte damals die Nase voll von Versprechungen von denen nichtmal 50% eingehalten werden(und heute muß man ja sowieso erstmal auf die DLC Nachlieferungen warten, siehe Dragon Age oder Mass Effect).
olides Game, mehr aber nicht.
Hätte es im Vorfeld nicht soviel bla bla gegeben wäre das Spiel evtl. positiver angekommen.Es waren viele süße kleine Missionen drin aber das reichte in meinen Augen einfach nicht aus.Es war zuwenig Strategiespiel und zuwenig Göttersim, halt von allem etwas aber von keinem etwas richtig gut.Ein gutes BSP wie man Videogames mit sinnlosem bla bla schon im vorfeld mit soviel Druck aufladen kann das es einfach nur ein Flop werden kann.
Fazit
Ich hab damals Black&White ca. 2 Stunden probiert und wollte mir fest einreden dass ich es mag. Funktionierte aber nicht. Einfach nicht mein "Genre" und ich war froh es vorher bei einem Freund gespielt und nicht gleich gekauft zu haben.
mir hat auch der erste teil sehr gut gefallen jedoch war er wahnsinnig schwer. ich wünsche mir das kreaturenmanagment von Black & White 2, missionen und zauber vom 1sten.
fand B&W 1 auch sehr gut und auch die Story bzw die Umsetzung war sehr gelungen
Grad die kleinen Minimissionen überall ( ich muss da direkt wieder an die erste Welt schon denken mit den Seefahrern etc) waren sehr gut.
In meinen Augen hatte das Spiel die Top Wertungen verdient.
also mir ist black & white ganz schön im gedächtniss geblieben. vor allem der erste teil hat mir damals extrem gut gefallen. über einen wirklich guten dritten teil würde ich mich daher extrem freuen!!