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Allgemeine Informationen

Titel:
Grafikkarten-Vergleich
System:
PC
Hersteller:
Nvidia, ATI
Distributor:
Nvidia
Kategorie:
Grafikkarte
Release:
-
Off. Seite:
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Grafikkarten übertakten - Special

PC

In den bunten 3-D-Spielen übernimmt eure Bilderschleuder die Hauptarbeit. Sie wird dementsprechend hart rangenommen und bei manchen aufwendigen Grafikdarstellungen an ihre Grenzen gepeitscht. Daher eines vorab: Wenn schicke Spiele euer Kärtchen ohnehin schon mit 90 °C aufwärts zum Schwitzen bringen, solltet ihr das Übertakten tunlichst unterlassen. Es sei denn, ihr schraubt eine effektivere Kühlung auf die Platine, die gut und gerne 20 bis 30 Euro verschlingen kann.

Eine andere Sache: Gibt euer Bildbeschleuniger beim Übertakten den Löffel ab, kommt keine normale Garantie für den Schaden auf, wobei ihr und sogar der Hersteller oft nur schwer nachvollziehen könnt, ob die zermatschte Bilderfabrik durch OC-Versuche über die Klippe sprang. Auch beim Kühlerwechsel zerbröselt der Garantieschein zu Konfetti. Wir können euch aber beruhigen, denn ernsthafte Schäden können beim normalen Übertakten nur sehr schwer auftreten, da nur eine oberflächliche Behandlung stattfindet.

Was wird übertaktet und womit?

Beim Übertakten werden schlicht und einfach die Taktfrequenzen des Grafik-Chips (GPU), der Shader-Prozessoren und des Videospeichers nach oben gepusht. Meistens lassen sich der GPU- und Shader-Takt nicht unabhängig voneinander verändern. Als Folge bearbeiten die Komponenten mehr Prozesse pro Zeiteinheit, was letztendlich zu einem Performance-Anstieg führt. Im gleichen Atemzug steigt in der Regel der Stromverbrauch und damit die Temperatur an, was sich bei nahezu allen neueren Grafikkarten der vergangenen zwei bis drei Jahre in Grenzen hält.

Für den Prozessor startet ihr normalerweise das BIOS, öffnet das zuständige Untermenü und schraubt den Takt nach oben (dazu in den nächsten Tagen mehr). Bei den Grafikkarten funktioniert das anders, hier ändert ihr den Takt direkt über eine Software. Von diesen Tools existieren drei empfehlenswerte, die teilweise schon länger nicht mehr weiterentwickelt wurden. Sollte die eine Software also euren Bilderboliden nicht erkennen, deinstalliert ihr sie einfach und versucht eine von den anderen. Unsere Praxistests zeigen, dass mindestens eines von drei Programmen eure Karte erkennt.

Zuerst solltet ihr den hervorragenden Afterburner von MSI ausprobieren. Damit lassen sich wohlgemerkt nicht nur MSI-Karten tunen, sondern viele andere auch. Dieses Tool wird zudem als eines der wenigen ständig aktuell gehalten und sollte eure erste Wahl sein. Die Alternative: RivaTuner, auf dem der MSI Afterburner basiert, und das ATITool.

Die Software im Detail

Nun gehen wir Schritt für Schritt den Prozess durch, in unserem Fallbeispiel mit einer Nvidia Geforce GTX 580 im Referenz-Design, also mit Standardtakt und Standardlüfter. Sie lassen wir am Ende gegen MSIs absolute High-End-Karte (Stand: März 2011) GTX N580 Twin Frozr II OC in Benchmarks antreten, die von Haus aus übertaktet wurde und einen MSI-eigenen Kühler auf der Platine trägt. Dieser Vergleich ist vor allem deswegen wichtig, weil es auf die vom Hersteller übertakteten Schleudern Garantie gibt und auf ihnen oft ein effektiverer Lüfter arbeitet - meistens für nur ein paar Euro mehr.

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Kommentare

  • Ich hab ein Problem und zwar lässt sich meine Grafikkarte nicht höher takten, weil die Balken von Core (830 MHz) und Memory (850 MHz) sich nicht weiter verschieben lassen.
    Obwohl meine Grafikkarte nur 83° heiß wird und der Test beim ATITool auch keine Artefakte oder Fehler zeigt. Kann mir vielleicht sagen was ich jetzt machen soll?

  • lol

    Naaaja also einen OC Test anhand einer GRafikkarte, ich weiß ja nicht.Toms Hardwareguide z.b. hat einen sehr guten TEst gemacht, damals noch zur 9600GT Stani und einer OC Variante von ZOTAC.Die ZOTAC hatte kaum OC Potential über ihren eigentlich schon gepimpten Takt hinaus, die Referenzkarte dagegen lag am Ende WEIT über den Taktraten der ZOTAC.Soviel dazu das OC Varianten immero derm eist besser sind.Die Zeiten von 9600GT sind natürlich schon lange vorbei aber OC heißt sicher nicht gleich besserer Speicher etc.

    Meine Erfahrungen:
    Meine 9600GT läuft auktuell mit 747 Core, 1867 Shader und 1003 MHZ vom Speicher, denke das sind schon recht ordentliche Werte, erst recht im Vergelich zu den Referenztakten.Diese Werte liegen weit über dem was die ZOTAC hinbekommt die damals mit die beste OC Variante war.Ein FReund bekommt seine Karte(auch ne 9600GT mit höherem Takt ab Werk) dafür kaum um 20 MHZ vom Core hoch, dann geht schon das generve des PCs los.
    Also wirklich aufpassen, nicht übertreiben....

  • Zitat
    Es ist ein Fakt, dass in besonderen OC-Karten in der Regel die besseren Chips aus der jeweiligen Serie verbaut werden (vor allem im High-End-Bereich). Bei den normalen Karten sind im Umkehrschluss zwar nicht die pauschal schlechteren GPUs verbaut, allerdings ist es hier ein Glücksspiel, welche OC-Qualität der gekaufte Chip tatsächlich hat


    Dem ist leider nicht so. Normalerweise werden die gleichen Chips verbaut und im Fall der Fälle mit höherer VID nachgeholfen ... ist zumeist aber gar nicht nötig weil die erhöten Taktraten im Grunde so gut wie jeder Non OC Chip schafft ;)

    Das mit dem verkäufe ankurbeln war auch mehr eine ironische Spaßfrage ;)

  • an sich ist der Artikel ja gut geschrieben... aber die Ergebnisse sind wohl der absolute Witz ... Ihr wollt mir nicht weis machen das ihr per eigenhändigem OC nicht über die paar MHz der OC Karten kommt? Ganz ernsthaft wollt ihr hier Verkäufe solcher Karten ankurbeln? ...
    Wir haben kein Interesse den Absatz irgendwelcher Karten zu pushen. Sollte das so sein, würden wir sicherlich keine Anleitung veröffentlichen, wie man eben den Kauf einer neuen Karte durch Übertakten hinauszögern kann. Unsere Empfehlung, von Beginn an besser auf vom Hersteller übertaktete Grafikkarten zu setzen, basiert auf sachlichen Tests und Vergleichen.

    Es ist ein Fakt, dass in besonderen OC-Karten in der Regel die besseren Chips aus der jeweiligen Serie verbaut werden (vor allem im High-End-Bereich). Bei den normalen Karten sind im Umkehrschluss zwar nicht die pauschal schlechteren GPUs verbaut, allerdings ist es hier ein Glücksspiel, welche OC-Qualität der gekaufte Chip tatsächlich hat. Die von uns gewählten Karten liefen in den Benchmarks nur mit den jeweiligen eigenhändig gewählten Taktraten stabil, was bedeutet, dass unser Chip keine überdurchschnittliche Qualität haben dürfte.

    In Kombination mit dem oft besseren Kühlsystem, der Garantie auf Übertaktung und der Sicherheit, dass die vom Hersteller gewählte Übertaktung stabil läuft (und man sich vor allem als Laie keinen Kopf um die Übertaktung machen muss), sind OC-Karten die bessere Wahl - zumal sie in der Regel nur 5 bis 10 Prozent Aufpreis bedeuten. Insofern kannst du dir sicher sein, dass wir unsere Empfehlungen unabhängig fällen.

  • an sich ist der Artikel ja gut geschrieben... aber die Ergebnisse sind wohl der absolute Witz ... Ihr wollt mir nicht weis machen das ihr per eigenhändigem OC nicht über die paar MHz der OC Karten kommt? Ganz ernsthaft wollt ihr hier Verkäufe solcher Karten ankurbeln? ...

  • Oja auch ohne oc musste ich diesen winter nicht 1mal die Heizung andrehen.sehr angenehm ^^.


    "Thermi" sei dank?

    Meine GTX460 ist viel zu kalt gewesen diesen Winter. Verdammtes Doppellüfterdesign :D

  • Oja auch ohne oc musste ich diesen winter nicht 1mal die Heizung andrehen.sehr angenehm ^^.

  • Und im Sommer hat es dann im Zockerzimmer ca. 42°C
    Gratis Sauna


    Im Winter ganz angenehm. Spart die Heizung und schön warme Füsse, wenn man die auf oder hinter den Rechner platziert ^^

  • Und im Sommer hat es dann im Zockerzimmer ca. 42°C
    Gratis Sauna

  • Wobei man Karten die auf ca. 90 Grad laufen auch noch übertakten kann. Kommt natürlich auf das Model an, aber viele ATI Karten haben eine angebene max. Temp. von über 115 Grad. Ich glaub es gibt sogar n paar mit 125 Grad. Dazu sollte man auch beachten das die meißten Lüfter maximal irgendwo bei 60% Leistung geregelt werden. Also auch noch Luft und Lautstärke nach oben.

  • Ja was soll das denn? (2)

    Oki und sry..hab das Fazit nicht gelesen, wo es immerhin einen Verweis auf andere Karten (wie die 460) gibt. "1 Stern mehr", aber meine Meinung bleibt insgesamt doch dieselbe.


    Auf der vierten Seite findest du die Benchmarks und Anmerkungen zur GTX 460 mit 5 getesteten Varianten. Das ist meiner Meinung nach mehr als nur ein bloßer Verweis. :-) Warum zuerst auf die GTX 580 eingegangen wird? High-End-Karten arbeiten meistens am Limit, weshalb es gerade hier spannend ist, ob ein weiteres Übertakten überhaupt möglich ist und wie es sich beim High-End auswirkt. Ja, es ist möglich, aber nicht mit den Sprüngen wie bei einer Mittelklasse-Karte mit Taktluft nach oben.

  • Das Prinzip vom übertakten bleibt aber das selbe, kannst du also so wies im Artikel anhand teurer Boliden erklärt wird, auch auf ne 460 anwenden.

  • Ja was soll das denn? (2)

    Oki und sry..hab das Fazit nicht gelesen, wo es immerhin einen Verweis auf andere Karten (wie die 460) gibt. "1 Stern mehr", aber meine Meinung bleibt insgesamt doch dieselbe.

  • Ja, was soll das denn?

    Übertakten tut doch wohl keiner, der sich einen "Boliden" für über 400 € gekauft hat. Soviel kostet doch eine 580er. Wäre doch viel interessanter (und sinnvoller)gewesen, den OC-willigen Zockern mit kleinerem Geldbeutel am Beispiel einer für sie auch erschwinglichen Karte die OC-Potenziale darzustellen...nehmen wir z.B. die GTX 460, die für gut unter 200 € zu haben ist. Naja, vlt. verdienen die Tester bei Gameswelt soviel, dass sie sich auf dieses "Niveau" nicht mehr herablassen können^^. Schade.

  • Guter Beitrag ;)

    Die Zusammenfassung ist erste Sahne, ich würde auch jedem der sich eine Graka anschaffen will dazu raten eine vom Hersteller hochgerotzte zu nehmen. Bringt alle im Artikel genannten Vorteile, bei gerade mal 10-20 Euro mehr. Da macht man nix verkehrt...

Informationen

Version:

  • MSI N580GTX Twin Frozr II/OC

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition @ 4,12 GHz (31x Multiplikator)
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
  • Mainboard: Gigabyte GA-EX58 UD5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB Corsair Dominator (DDR3-1600C8 - Triple-Channel)
  • Festplatte: Western Digital VelociRaptor WD1500HLFS
  • Grafikkarten: MSI N580GTX Twin Frozr II/OC
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

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