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Titel:
Maus-Vergleich
System:
PC
Hersteller:
Distributor:
Kategorie:
Maus
Release:
-
Off. Seite:
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Gaming-Mäuse im Vergleichstest 02/11 - Special

PC

Hartes Technik-Deathmatch

In unserer Tabelle führt Roccats Kone[+] die feine Mausgesellschaft an, dicht dahinter flitzt Logitechs G700 als rar gesäte kabelfreie Gaming-Vertreterin über die Ziellinie. Bronze sichert sich der relativ unbekannte Schwede Mionix für seine Naos 5000. All diese Mäuse bleiben weiterhin hochaktuell ohne einen besseren Nachfolger, weshalb sich die neuen Herausforderer diesen Siegertypen stellen müssen. Lediglich der Titel als beste leinenlose Maus bleibt der G700 auch nach diesem Test sicher, da sich alle folgenden Frischlinge klar zum Kabel bekennen.

Wer sind die Neuen? Sie stammen teilweise von noch etwas unbeschriebenen Blättern, wie die CM Storm Spawn von Cooler Master. Roccats aufgemotzte Kova[+] sowie die A4Tech XL-747H stehen ebenfalls ab sofort am Straßenrand und wollen in euer Auto steigen. Außerdem ordnen wir die kürzlich getestete Razer Spectre im Gesamtfeld ein.

Cooler Master CM Storm Spawn

Es kommt nicht immer auf die Länge an, oft zählt die Technik. Mit diesem Männermotto steigt die Spawn für 40 Euro aus Cooler Masters jungem CM-Storm-Clan im Markt ein. 105 mm misst die glänzend rote Gleitmaschine von Kopf bis Fuß, weniger als die meisten anderen, dafür wuchert sie genauso stark wie eine Kone[+] oder G700 in die Breite. Ihre Höhe fällt mit 36 mm ähnlich wie die anderer Nager aus. Gepaart mit ihrem Gewicht von 85 Gramm bleibt ihr Body-Mass-Index ziemlich niedrig. Cooler Master dürfte also auf kleine bis mittelgroße Hände abzielen, genauer gesagt auf rechte Pfoten, da sie sich durch ihre ergonomische Form weniger für Linkshänder eignet.

Wechselbare Gewichte oder grelle Leuchtdiodenparaden fehlen bei der Spawn, wobei euch der knallrote optische Sensor beim Anheben der Maus kräftig entgegenstrahlt. Der Sensor setzt übrigens auf bis zu 3.500 DPI mit den per Knopfdruck regelbaren Stufen 800, 1600 und 3.500 DPI. Damit ist die maximale Auflösung geringer als bei den teureren High-End-Konkurrenten. Ganz im Schnitt liegen hingegen die Knöpfe. Neben den zwei Haupttasten lümmeln auf ihrem sauber verarbeiteten Kunststoffgehäuse zwei Seitentasten (links) sowie zwei Tasten zur DPI-Einstellung (direkt unter dem Zwei-Wege-Mausrad).

Ihr Druckpunkt ist mittelweich bei einer hohen Präzision und geringen, aber hörbaren Klickgeräuschen. Die Taste auf dem Mausrad drückt sich schwerer als die anderen, sodass euch beim wilden Zocken nicht versehentlich etwas Dummes passiert. Das Rad an sich liegt tief im Gehäuse und lässt sich mit einem klaren Raster bei geringem Widerstand scrollen.

Der Schreibtischtäter trägt einen übersichtlichen Treiber mit sich herum. Neben den üblichen Tastenbelegungen bietet die Software einen Makro-Manager, der im Vergleich zu anderen allerdings mickrig ausfällt. Nur zehn Befehle könnt ihr (ohne Zeitverzögerung) pro Makro speichern, zudem lassen sich ihre voreingestellten drei DPI-Stufen nicht verändern. Für die Low-Sense-Fetischisten entpuppt sich die CM Storm Spawn damit als schwierig, während "normalen" Spielern die DPI-Abstufungen ausreichen sollten.

Zurück zum Anfang: Warum klöppelte Cooler Master ein vergleichbar kurzes Gehäuse zusammen? Entgegen vielen anderen Gaming-Nagern setzt ihr die Finger angewinkelt und nicht gestreckt auf die Haupttasten. Die Tasten werden somit nur mit den Fingerspitzen gedrückt anstatt mit den kompletten Fingern. Davon verspricht sich der Hersteller eine präzise und vor allem schnelle Schlittenfahrt, was das geringe Eigengewicht zusätzlich begünstigt. weiter...

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Kommentare

  • Ich kenne keine aktuellen Funk-Maeuse, aber vor ca. 3-4 Jahren gab es immer noch 2-3 Nachteile:

    1. schwerer
    2. kleine Verzoegerung, merkt man wenn man auf einmal keine Head-Shots mehr aus der Drehung schafft :P
    3. Funk! Strahlung, rennnnt! ;)


    Ich sehe auch keinen Nachteil bei Kabelmaeusen, zumindest sofern man sie nahe dem Keyboard anschliesst, dann merkt man das Kabel gar nicht mehr.

  • ja schade, dass alle neuen getesteten Modelle ebenfalls auf Kabel setzen. Das ist ja schon ein bedeutender Nachteil gegenüber Kabellosen Mäusen. Ich kann mit diesen Kabeldingern einfach nicht mehr gescheit arbeiten oder zocken. Es gibt auch gar keinen wirklichen Grund auf Kabel zu setzen. Die Akkulaufzeiten sind mittlerweile mehrere Tage und die Frequenz der Übertragung ist genauso hoch wie beim Kabel wodurch im Prinzip keine Unterschiede mehr gegenüber der Kabelübertragung da sind.

  • Cool! Wann kann man ungefaehr mit einem Ergebnis rechnen? :D

  • Die R.A.T. 9 und Steelseries WoW-Maus wurden auf die Testliste gesetzt.

  • Hab die R.A.T. 9 hatte schon viele mäuse in der hand und das ist mit abstand die beste =)

  • Und mich ein Test zur WoW-Maus mit 14 oder 16 Tasten. Leider habe ich sie nicht unabhaengig von WoW gefunden. :( Aber sooo viele Tasten, hach, das waere ein Segen. =)

  • Mich würde vor allem mal ein Test zur Cyborg R.A.T. 9 interessieren...Ein bisschen luxus kann nie schaden:)

  • MX518 für 25€ ist von Preis/Leistung her immer noch ungeschlagen.

  • Das sind meine beiden Mäuse:
    - Logitech MX Air
    - Razer Mamba

    Bin mit den beiden sehr zufrieden. Da brauch ich mir nix neues kaufen. ^^

  • Naja, mit Kabel geht garnicht

    Also an meinem Schreibtisch arbeite und studiere ich, der ist immer voll mit Studien- oder Arbeitskram.Ein Kabel hat da garkeinen Platz, insofern ist für mich die Auswahl an Mäusen aus euren Tests eher nicht so doll.Aktuell überlege ich meine SEHR ALTE MX500 mit Blue Tooth zu ersetzen da sie doch arg ramponiert ist und nicht mehr sonderlich lecker aussieht(kein wunder nach glaube gut 8 Jahren^^).

    Die G700 wäre sicher eine Alternative, je nach Ergonomie.Die Zahl der Tasten ist für mich nicht wichtig, es zählt allein wie sich die Maus anfühlt und wie lange der/die Akku/s halten.

    Gewichtsmodifikationsmöglichkeiten finde ich auch sehr interressant.Zum arbeiten kanns gern eine leichtere Maus sein, zum zocken sollte sie doch bitte nicht so leichtgängig sein.

  • Naja für einen echten Vergleichstest fehlen mir da ein paar Mäuse...

Informationen

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition @ 4,12 GHz (31x Multiplikator)
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
  • Mainboard: Gigabyte GA-EX58 UD5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB Corsair Dominator (DDR3-1600C8 - Triple-Channel)
  • Festplatte: Western Digital VelociRaptor WD1500HLFS
  • Grafikkarten: MSI N580GTX Twin Frozr II/OC
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

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