21.08.2010 - Andreas Philipp
In Brink dreht sich alles um eine schwebende Stadt, in der Rebellen und Security sich einen erbitterten Kampf liefern. Wir konnten mit insgesamt sechs Mann den Mehrspielermodus antesten, bei dem fehlende Spieler durch Bots ersetzt wurden. Geboten werden vier Klassen: Soldier (Kampf), Engineer (Sprengsätze), Medic (Heilung) und Operative (Hacken/Tarnung), womit eigentlich alle wichtigen Rollen abgedeckt sind. Der First-Person-Shooter bietet umfassende Möglichkeiten, eure Spielfigur zu individualisieren, von Gesicht und Körperbau über Kleidung und Tattoos bis hin zu den Waffen.
Der Mehrspielermodus versetzt ein Team in die Offensive und eins in die Defensive. Dabei gilt es für die Angreifer, eine Reihe von Aufgaben abzuarbeiten: vom Sprengen einer Tür bis zum Eskortieren eines Roboters. Das wiederum müssen die Gegenspieler stets verhindern. Dabei ist auf beiden Seiten jede Menge Teamwork gefragt. Ihr müsst euch gegenseitig unterstützen, wiederbeleben, mit Munition versehen und vieles mehr. Zudem gehen einige Aktionen gemeinsam deutlich schneller.
Die gespielte Karte war recht verschachtelt und man musste sich erst mal zurechtfinden. Das Spiel an sich ist sehr temporeich. Gemeinsames Teamspiel wird durch Erfahrungspunkte massiv belohnt. Die Feuergefechte waren äußerst spannend und streckenweise richtig intensiv, da die Karte eine Menge Möglichkeiten und Wege bietet. Einziger Nachteil: Man wird nach einem Tod nicht weiter vorn wieder ins Spiel gesetzt, sondern am Ausgangsort, was natürlich lange Laufwege mit sich bringt. Wir hoffen, dass das noch geändert wird.
Brink nutzt im Grunde viele bekannte Elemente aus anderen Mehrspieler-Shootern, fügt die aber sehr unterhaltsam mit schicker Optik und solider Spielmechanik zusammen. Um in die oberen Bereich des Shooter-Olymps zu gelangen, wird es aber wohl nicht ganz reichen.
Ersteindruck: Gut
Das Action-Adventure bietet eine Menge Kooperativspiel in einem düsteren und blutigen Fantasy-Szenario. Wahlweise übernehmt ihr die Rolle eines Nahkämpfers oder einer leicht bekleideten Bogenschützin, wobei die jeweils andere Figur von der KI übernommen wird. Die Steuerung ist recht simpel gehalten: leichter Angriff, schwerer Angriff, Magie und Fernkampf. Hinzu kommen ein Deckungssystem per Knopfdruck und eine Handvoll Spezialfähigkeiten.
Die Schnetzel-Action ist temporeich und in guter Grafik rasant inszeniert. Die Kämpfe sind blutig und brachial, es gibt reichlich verschiedene Gegner, die einem das Leben alles andere als leicht machen. Die Mischung aus Fern- und Nahkampf dürfte vor allem im Koop-Modus gutes Zusammenspiel erfordern. Neben den Kämpfen gibt es einige Rätsel- und Erkundungspassagen, die euch verschiedene Boni bringen, wie zum Beispiel zusätzliche Waffen-Slots. Skills oder ein umfassendes Inventar bekommt ihr aber nicht, von daher hat das Spiel mit einem Rollenspiel nichts zu tun.
Die Kämpfe machten durchaus eine Menge Spaß, allerdings war das Geschehen zuweilen sehr chaotisch und die Begleiter-KI ist hoffentlich auch noch nicht im finalen Stadium. Denn die muss stimmen, sonst geht dem Einzelspielermodus schnell die Puste aus. Und ich bin nicht ganz sicher, ob das Agieren als Bogenschütze viele Spieler ansprechen wird.
Ersteindruck: Gut
Bethesda Softworks in London - Special [2]
Bethesda lud nach London, wo wir den Shooter Brink und das Koop-Action-Spiel Hunted: Die Schmiede der Finsternis zockten.
Bethesda Gamer's Day - Special [5]
Bethesda lud ein nach Chantilly bei Paris, um das aktuelle Spieleaufgebot vorzustellen. Natürlich waren wir bei dem...
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Kommentare
Brink klingt für mich ziemlich interessant. Das Spiel merke ich mir vor. Auf Hunted habe ich mich schon gefreut, aber ich warte da die Reviews ab, wie es mit der Langzeitmotivation aussieht. Gar keine Rollenspielelemente? Könnte eng werden mit dem Spielspaß...
Bei New Vegas muss ich nicht auf Reviews warten, ich bin überzeugt, das wird ein würdiger Nachfolger.
Also von new Vegas bin ich überzeugt das es gut wird...da bin ich mir nicht sicher, tue ich mir den Hardcore-Modus an oder nicht?
Brink, schaut auch gut aus aber ich befürchte das es sich nicht durchsetzen wird.
Für mich hat Bethesda ein Hammer Lineup. Hoffentlich halten die Spiele auch was sie bis jetzt versprechen.
Ne du meckerst, kannste natürlich den Kopf innen Sand stecken und abstreiten. Aber wenn ich da unten diese sarkastische Besserwisserei von dir Lese bin ich auch schon genervt.
Ne du meckerst, kannste natürlich den Kopf innen Sand stecken und abstreiten. Aber wenn ich da unten diese sarkastische Besserwisserei von dir Lese bin ich auch schon genervt.
lol... das Niveau hier fällt und fällt..
Ich meckere nicht meckern wäre so: Warum macht ihr so eine Scheiße! So ein Dreck verdammter!
Man Lyk warte halt auf das Review und meckre dann rum!
Siehe anderen Thread, es nervt langsam. Abgesehen davon war keine dieser ach so weltbewegenden Neuerungen in dem spielbaren Abschnitt zu sehen. Punkt.
Tschuldige, weise ja nur auf Fehler hin, immerhin hast du in einem preview vom mai den hardcoremodus erwähnt.
>>Spielerische Neuerungen sucht man eher vergebens<<
ööööhm, Companion Wheel? Hardcore-modus: Man muss wasser trinken um nicht zu verdursten, essen, Stimpaks heilen nicht umgehend sondern schrittweise....komisch sind ja doch spielerische neurungen da!
Siehe anderen Thread, es nervt langsam. Abgesehen davon war keine dieser ach so weltbewegenden Neuerungen in dem spielbaren Abschnitt zu sehen. Punkt.
Fallout:New vegas
>>Spielerische Neuerungen sucht man eher vergebens<<
ööööhm, Companion Wheel? Hardcore-modus: Man muss wasser trinken um nicht zu verdursten, essen, Stimpaks heilen nicht umgehend sondern schrittweise....komisch sind ja doch spielerische neurungen da!