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Allgemeine Informationen

Titel:
World of WarCraft: Cataclysm
System:
PC
Entwickler:
Blizzard Entertainment
Publisher:
Activision Blizzard
Genre:
Online-Rollenspiel
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: - / Online: 1-
Release:
07.12.2010
Off. Seite:
Watchlist:
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World of WarCraft: Cataclysm - Special

Bei World of Warcraft habt ihr mit jeder Klasse verschiedene Spielmöglichkeiten. Als Priester könnt ihr beispielsweise als Schadensausteiler oder Heiler (auf zwei Arten) zocken. Die Ausrichtung basiert darauf, wie ihr die Punkte in den drei Talentbäumen verteilt. Das war bislang eine komplizierte Angelegenheit. Oft war nicht ersichtlich, welche Fähigkeit welcher Spielweise am besten diente. Das will Blizzard mit Cataclysm radikal ändern.

Eingedampfte Fähigkeiten

Auf dem Betaserver sind bereits Teile der komprimierten Talentbäume zu sehen. Die verfügbaren Talente wurden stark zusammengestrichen. Zudem müsst ihr euch bei Erreichen der Stufe zehn für einen der drei Bäume entscheiden. Erst wenn ihr einen der Bäume bis zur höchsten Fähigkeit mit Punkten versorgt habt, dürft ihr auch in einen der beiden anderen Bäume investieren.

Blizzard will euch damit helfen, klarer in eine Richtung zu gehen und nicht unnötig Talentpunkte zu verschwenden. WoW-Veteranen kritisieren an dem neuen Talentsystem, dass ihr nun nicht mehr großartig nachzudenken braucht. Sicher, ein Vorteil ist, dass ihr nicht mehr ewig in Foren suchen und herumfragen müsst, was die beste Talentverteilung ist. Der Nachteil daran: Ihr braucht euch noch weniger mit eurem Charakter auseinanderzusetzen.

Gerade das war früher das beste Mittel, ein wirklich guter (Schlachtzug-)Spieler zu werden. Viele Feinheiten und Kniffe hat man einfach nur dadurch gelernt, dass man viel nachgelesen und auch selbst ausprobiert hat. Mit den neuen Erleichterungen läuft Blizzard Gefahr, World of Warcraft immer weniger anspruchsvoll zu machen. Zugunsten der Einsteigerfreundlichkeit und Spielbarkeit werden hier immer mehr Abstriche gemacht.

World of WarCraft: Cataclysm - Questgebiet Hyjal: Ein Rundflug

Alles wird (trotzdem) gut?

Dennoch müssen wir zugeben: Das neue System ist erfreulich einfach zu bedienen. Alle Fähigkeiten haben verbesserte Beschreibungstexte, damit man weiß, zu welchem Zweck sie eingesetzt werden sollten. Die Grundprinzipien von World of Warcraft müsst ihr aber immer noch kennen. So benötigt ihr als Druide in Katzenform wie üblich viel Beweglichkeit und eine optimale kritische Trefferquote.

So oder so lässt sich noch nicht allzu viel über die neuen Talentbäume sagen. In der Beta ist bisher nur ein Teil der neuen Bäume integriert, bei manchen Klassen, wie dem Todesritter, fehlen sie noch komplett. Wir haben jedenfalls festgestellt, dass das neue System eine deutliche Erleichterung darstellt und halten euch auf dem Laufenden, sobald mehr von den Neuerungen auf dem Betaserver landen.

Unser Zwischenfazit: Die starke Vereinfachung der Fähigkeiten hat natürlich seine Vorteile. Auch Neulinge können schnell in die Materie einsteigen und dann (auf höchster Stufe) schneller bei Schlachtzügen und schweren Instanzen mitmachen. Fakt ist aber, dass gerade die Feinheiten im Talentbaum die Spreu vom Weizen getrennt haben. Nur wer sich wirklich stundenlang mit seiner Klasse und seinen Talenten beschäftigte, konnte das Beste aus seinem Charakter herausholen. Dieser Weg wird nun stark abgekürzt und dürfte vor allem WoW-Veteranen vor den Kopf stoßen. Da aber noch nicht allzu viel von den neuen Talenten auf dem Betaserver zu sehen ist, blicken wir zunächst einmal positiv in die Zukunft.

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Kommentare

  • Das allein die Talente zählen habe ich ja nicht behauptet. Insgesamt sind wir daher einer Meinung. Das was ich bedeutend finde ist, dass Blizzard das Spiel einfacher macht und sich die Leute viel weniger mit ihren Klassen auseinandersetzen müssen. Das wiederum macht es leichter zu Raids Zugang zu bekommen. Durch frührere Systeme musste man sich wenigstens länger mit dem eigenen Char beschäftigen.

    Unter dem Strich blieb auch so mehr Zeit, um seine Skills zu verbessern. Für mich steigt einfach die Chance, dass jemand im Raid landet, der keine Ahnung von seiner Klasse hat und somit im Raid sehr viel länger braucht, um gut zu werden. Raids waren früher einfach mit viel mehr guten Spielern gefüllt, weil die anderen gar nicht erst so weit gekommen sind.

  • Das allein die Talente zählen habe ich ja nicht behauptet. Insgesamt sind wir daher einer Meinung. Das was ich bedeutend finde ist, dass Blizzard das Spiel einfacher macht und sich die Leute viel weniger mit ihren Klassen auseinandersetzen müssen. Das wiederum macht es leichter zu Raids Zugang zu bekommen. Durch frührere Systeme musste man sich wenigstens länger mit dem eigenen Char beschäftigen.

    Unter dem Strich blieb auch so mehr Zeit, um seine Skills zu verbessern. Für mich steigt einfach die Chance, dass jemand im Raid landet, der keine Ahnung von seiner Klasse hat und somit im Raid sehr viel länger braucht, um gut zu werden. Raids waren früher einfach mit viel mehr guten Spielern gefüllt, weil die anderen gar nicht erst so weit gekommen sind.

  • Viele der aktuellen Talente sind im Moment passive Talente, welche zumeist auf irgendeine Art und Weise den Schaden/die Heilung/... verstaerken. Und wenn man nicht allzu bloed beim Lesen-Verstehen ist, kann man einfach daraus schlussfolgern, was davon beeinflusst wird. Primaer diese Talente fallen nun weg respektive werden versteckt.

    Du magst Recht damit haben, dass Personen, welche sich mehr mit ihrer Klasse beschaeftigt haben, genauer wissen was sich wie auswirkt und warum, haeufig ist es aber einfach auch gar nicht notwendig.

    Ich wuerde da eher sagen, dass um bei Schlachtzuegen schneller mitmachen zu koennen weniger die Talente eine Rolle spielen, als viel mehr die Ausruestung und die eigene Faehigkeit mit dem Charakter umzugehen und die lernt man nicht/nur bedingt aus Foren oder Artikeln.

    Meiner Erfahrung nach sind PvP-Spieler vom reinen Kampf her haeufig die besseren Raider, weil sie dynamischer sind, gelernt haben die Umgebung im Auge zu behalten und auch mal auf unvorbereitete Situationen reagieren koennen (und natuerlich noch mehr ueber ihre und auch die Faehigkeiten der anderen wissen muessen), waehrend viele reine PvEler nur ihr Schema abspulen.

    Und wenn ich darueber nachdenke, wie viele Personen ich schon getroffen habe, die in Top-Raid-Gilden unterwegs waren, allerdings komplette 'Movement- und/oder Ability Krueppel' waren und/oder mit 'gefaehrlichem' Halbwissen um sich geschmissen haben, da kann ich einer Aussage wie deiner nun mal nicht zustimmen.


    Und natuerlich wird es nicht allen WoW-Veteranen gefallen, es waere auch reichlich naiv anzunehmen dass dieses auch nur ansatzweise moeglich waere. Das alte System hatte nur einen 'Vorteil', man hatte eine anscheinend groessere Auswahl, welches gleichzeitig auch ein Nachteil war, denn es war bedeutend einfacher sich zu verskillen. Mehr Tiefe als das neue System hat es dennoch nicht geboten, da es bestimmte Pflicht-Talente gab und zumeist nur sehr wenige Punkte fuer ein wenig Spielraum uebrig blieben.

    Die Aussage, dass aufgrund der Talentaenderungen nun Neulinge noch schneller bei Schlachtzuegen/schweren Instanzen mitmachen koennen und die 'Feinheiten im Talentbaum' die Spreu vom Weizen getrennt haben, halte ich weiterhin fuer Unsinn.

    (Ich haette bei meinem ersten Beitrag wohl mehr zitieren sollen, so sieht man wahrscheinlich nicht, worauf ich hinaus wollte.)

  • @Scherub: Deine Argumentation geht nicht auf Deinen ersten Satz ein. Es ist alles andere als Unsinn. Wer seine Talente nicht kennt, kann das Potential seiner Klasse nicht ausnutzen. Daher war (ist) auch das Auseinandersetzen mit seinen Talenten ein bedeutender Zeitfaktor im Lernprozess des eigenen Charakters/Klasse.

    Auch diese Neuausrichtung macht WoW sicher leichter zugänglich. Ob das allen WoW-Veteranen gefallen wird, ist jedoch mehr als fraglich.

  • Zitat
    Nur wer sich wirklich stundenlang mit seiner Klasse und seinen Talenten beschäftigte, konnte das Beste aus seinem Charakter herausholen.

    Ich deklariere das einfach mal als Unsinn. Es gab und gibt 2-3 Anlaufstellen, wo man einfach ins entsprechende Klassenforum geht und sich eine Skillung kopieren kann. Das kostet einem erfahrenen Inet-Nutzer 3min Zeit, andere benoetigen dafuer vielleicht 15min. Dadurch hat die Person jedoch nichts ueber die gespielte Klasse gelernt, sondern nur sinnlos Zeit verschwendet.

    Spieler die etwas lernen wollen, koennen sich nach wie vor mit der dahinter stehenden Mathematik auseinander setzen, auch wenn vielleicht weniger bei den Talentpunkten selbst. Die Frage ob es wichtig ist die dahinter stehenden Formeln zu kennen, moechte ich hier lieber nicht stellen, denn meiner Meinung nach gibt es bedeutend wichtigere Bereiche.

    Ich halte das Zusammenschrumpfen auf die wesentlichen Talente fuer einen positiven Schritt. Ob nun wieder mehr verschiedene Skillungen zu finden sein werden, bezweifle ich hingegen.


    Das es nun keine Gilden-Talente sondern nur Gilden-Raenge gibt kann ich ebenso verstehen, auch wenn ich es persoenlich schade finde, weil dadurch ein Individualisierungspunkt verloren geht. Allerdings bedeutet Individualisierung in Gemeinschaften haeufig auch Konflikte...

    @AoC: Habe es nur nach Release zwei Monate gespielt und mal abgesehen von diversen Bugs, war ich am meisten von dem haesslichen UI und den vielen (kleinen) instanziierten Zonen angenervt.

  • Es wurde einiges gestriechen, nicht nur Pfad der Titen (worauf ich mich wohl am meisten gefreut hätte, versprach es doch viel Individualität, die nun völlig gegen null tendiert). Auch das freie verteilen von Gildenpunkten wird es nicht geben. Stattdessen läuft es ähnlich wie bei Herr der Ringe. Jeder Rang bringt festgelegte Extras mit sich. Ds wars.

    Ich finde die Änderungen der Talente zwar ganz gut, aber ich befürchte auch, dass es am Ende wieder darauf hinausläuft, dass für jede der drei Spielarten immer nur diese eine "Superskillung" geben wird wie in Wrath of the Lütschking. Also hier geht Blizzard meiner Meinung nach immer weiter den Casualweg. Alles wird einfacher und simpler und der Anspruch sinkt ins Bodenlose. Meine einzige Hoffnung für das AddOn, dass sie es schaffen, zumindest die Klassen etwas spaßiger und unterschiedlicher zu gestalten. Und wenn das alles nichts wird, mache ich es so wie mit Wotlk. Einmal alle Quests durchspielen, die Instanzen einmal clearen und das Spiel in die Ecke schmeißen. An den Wochenlangen Raids wegen einem Tierset habe ich eh kein Interesse. Dafür sehen mir die Charaktere nicht detailiert genug aus (ja ich bin Age of Conan verwönnt). :P

  • "gähn". Wird echt mal Zeit das Blizzard in sachen MMO was komplett neues auf den Markt bringt, WoW hat sowas von ausgedient, speziell mit solch unpopulären Aktionen bei neuen Addons wie diese mit den Talenten hier. Vor kurzem wurde ja auch Der Weg der Titanen als Projekt aus dem neuen Addon gestrichen.

Star Wars: The Old Republic

Informationen

Systeminfos:

PC

  • Prozessor mit 1,3 GHz
  • 1 GB Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte ATI Radeon 9500 oder besser
  • 25 GB freier Festplattenplatz
  • Windows XP SP2 oder höher
  • DirectX 9.0c

Features:

PC

  • zwei neue Rassen
  • fünf neue Questgebiete
  • fast ein Dutzend neuer Dungeons und Raid-Instanzen
  • 3000 neue Quests
  • neue Maximalstufe 85
  • alte Welt überarbeitet
  • neuer Beruf (Archäologie)

Add-on zu:

Titel aus der Serie:

Weitere Links:

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