Wo bei Intel die preisliche Mittelklasse startet, endet bei AMD fast das High-End. Daran änderte sich in den vergangenen Monaten nichts. An Neuankündigungen mangelt es dem Roten zwar, trotzdem scheint es in absehbarer Zeit neue Modelle zu geben, wie den Phenom II X4 975. Grundsätzlich ist AMDs Produktpalette übersichtlicher, weil momentan nur die Sockel AM2+ und AM3 in Frage kommen.
Der Einstieg für Spielerechner findet sich schnell. Für 55 Euro wechselt der zweikernige Athlon II X2 250 mit 3,00 GHz Takt den Besitzer. Zwar käme der 245 mit 2,90 GHz auch noch in Frage, kostet allerdings nur 5 Euro weniger. Beide werden vom Sockel AM2+ und AM3 erkannt. Noch mehr Leistung schafft der Dreikerner Athlon II X3 435 mit 2,9 GHz Takt für knapp 62 Euro. Alle Modelle unter den genannten CPUs kosten nur leicht weniger und bringen oft nicht genug Performance mit. Als beste Wahl entpuppt sich, wie vor vier Monaten, der Phenom II X2 550 Black Edition für 75 Euro. In Verbindung mit einer Radeon HD4850 oder HD4870 quetscht er viele Details aus Spielen.
Mit dem Athlon II X4 620 gibt es einen flinken Vierkerner für 80 Euro, wir empfehlen euch aber das schnellere Modell 630 mit 2,80 GHz für 90 Euro. Beide CPUs bieten ausreichend Performance für solide Midrange-PCs. Für nur 10 Euro mehr kommen die ersten Vierkerner in Frage, einmal der Phenom II X4 920 mit 2,8 GHz (für AM2+) für 100 Euro und der X4 940 Black Edition mit 3,00 GHz für 115 Euro. Für 20 Euro mehr lohnt sich der Phenom II X4 945 (für AM3) mit ebenfalls 3,00 GHz Takt. Sein stromsparendes C3-Stepping reduziert die TDP von 125 auf 95 Watt - äußerst empfehlenswert.
AMDs erste Klasse besteht aus zwei Modellen. Sowohl der Phenom II X4 955 Black Edition als auch der 965 Black Edition lassen sich extrem gut übertakten, da sie nach oben hin offene Multiplikatoren haben. Ihr Referenztakt liegt bei hohen 3,2 beziehungsweise 3,4 GHz, außerdem existieren die Flaggschiffe als Version mit C3-Stepping, das die TDP von 140 auf immerhin 125 Watt senkt. Das lohnt sich, auch weil die älteren C2-Ableger nur ein paar Euro weniger kosten.
Der 955 Black Edition verlässt die Onlineshops für knapp über 130 Euro. Nur 15 Euro mehr müsst ihr für den 965 Black Edition hinblättern, sodass er eure erste Wahl sein sollte.
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Kommentare
Das ist natürlich absolut richtig. Die unklaren Textpassagen wurden ausgebessert.
Dieser "kleine" Fehler hat dazu geführt das ich jetzt mit Schrecken nach Infos gesucht habe die besagen das AMD die Unterstützung von AM2+ Mainboards einstellt. ;-)
Hab mich aber dann einfach bei AMD über den Speichercontroller informiert.
MfG,
BabelFish
Ich will ja nicht großartig meckern, aber ein "kleiner" Fehler ist euch unterlaufen.
Alle zur Zeit erhältlichen AM3 Prozessoren passen auch auf ein AM2+ Board (in außnahmen sogar auf ein AM2 Board). Da in den Prozessoren ein DDR3 und DDR2 Speichercontroller integriert ist.
Die "alte" Riege Phenom 920 + 940 ist deswegen auch nicht mehr empfehlenswert, da ein 945 (C3) wesentlich weniger Strom verbraucht und auch kühler bleibt.
Soweit von mir, cheerio ;-)