13.12.2009 - Andreas Philipp
Und so begann es
Wir schreiben das Jahr 2002, als über 20 ehemalige Mitarbeiter des Studios 2015 eine neue Firma namens Infinity Ward ins Leben rufen. Diese Männer und Frauen waren an dem großen Erfolg des Weltkriegs-Shooters Medal of Honor beteiligt, wollen aber jetzt ihre eigenen Ideen umsetzen. Sowohl dem Genre als auch dem Szenario haben sie jedoch allem Anschein nach die Treue geschworen, denn mit Call of Duty erschien ein Jahr später ein Ego-Shooter, der ebenfalls im Chaos des Zweiten Weltkriegs angesiedelt war. Ähnlich wie bei Medal of Honor wurde dabei viel Wert auf eine möglichst intensive Atmosphäre gelegt, was bis heute eines der Markenzeichen der Serie ist.

Screenshot aus Call of Duty
Und tatsächlich: Selten zuvor wurden die Kämpfe dieser Epoche so dramatisch und gleichzeitig spannend präsentiert. Zahlreiche Scriptereignisse und der gekonnte Einsatz der Soundkulisse jagten den Fans auf der ganzen Welt Schauer über den Rücken. Hinzu kamen eine gut ausgearbeitete Mimik und Gestik der Charaktere, die sie glaubhaft erscheinen ließen. Auch der Mehrspielermodus fand viel Zuspruch bei den Fans und bot packende Deathmatch-Partien. Die Verkaufszahlen und der Erfolg gaben dem noch jungen Team ebenfalls Recht: Alleine in den USA wurden von Call of Duty über eine Million Exemplare verkauft.
Ein weiteres Markenzeichen des Spiels - und später der gesamten Serie - war der Aufbau der Kampagnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Weltkriegs-Shootern erlebte man das Geschehen nicht nur aus der Perspektive eines einzelnen Mannes respektive einer einzigen Fraktion. Vielmehr schlug man sich über verschiedene Schlachtfelder sowohl auf die Seite der Amerikaner als auch auf die der Briten und Russen - jedes Mal mit einer individuellen Sichtweise und Erzählstruktur. Nun gut, Oscar-verdächtige Handlungsstränge durfte man nicht erwarten, doch es reichte auf jeden Fall aus, um den Spieler ins Geschehen einzubeziehen.

Screenshot aus Call of Duty: Finest Hour
Da sich sowohl die Fachpresse als auch die Käuferschaft mit Lobeshymnen überschlugen, war es für die Verantwortlichen bei Infinity Ward klar, dass man hier etwas Großes erschaffen hatte, worauf man auch in Zukunft aufbauen konnte. So folgten im Jahr darauf sowohl ein Add-on (United Offensive) als auch ein Konsolenableger mit dem Namen Call of Duty: Finest Hour, für deren Entwicklung jedoch die Studios von Grey Matter und Spark Unlimited verantwortlich zeichneten.
Der Grund war simpel: Infinity Ward arbeitete bereits fieberhaft an einem offiziellen Nachfolger, der im Jahre 2005 das Licht der Spielewelt erblicken sollte. Nach dem Motto "never change a winning team" blieb das Studio dem Erfolgsrezept des Vorgängers treu und nahm lediglich einige Detailverbesserung vor. So wurde beispielsweise die Zahl der spielbaren Protagonisten auf vier erhöht und das Lebenspunktesystem war fortan etwas intuitiver. Die packende Inszenierung sowie die dichte Atmosphäre blieben erhalten - und damit auch der Erfolg. So war Call of Duty 2 beispielsweise das erste Xbox-360-Spiel, von dem in den USA mehr als eine Million Exemplare verkauft wurden. weiter...
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Kommentare
call of duty 2
Jap...!
Verstehe ich auch nicht...Wäre es ein Spielfilm, in dem diese Szene vorkommen würde, dann würde sich keiner Beklagen!
Ich dnke jedes COD hat ea für sich von 1-6 und auch ich denke das mit dem Flughafenlevel etwas übertrieben umgegangen wird! Freu mich aba jetz erst mal auf die "Wiederauferstehung" von Medal of Honor.Airbone war ja auch recht gut.
Jap...!
Ich finde es sehr gelungen..auch wenn ich nicht versteh was sie alle mitn flughafen level haben..
is ja nur a spiel in der realität passiert sowas täglich auf da ganzen welt und merkbahr was dagegen wird nicht getan...
hab nun 2 mal durch gespielt und kann dem bericht nur zustimmten wenn man vl von battlefield einiges noch zu cod serie hinzufügt währe das vl schon cod Mw3 ;D
Glg
3. Studio
.... Also mir persöhnlich langen die beiden... wenn die sich immer schön abwechseln...
...


.... die haben ganz schön Kohle verdient .... und das gerade mal in paar Jährchen.... und das Ende ist nicht in Sicht... Respekt... Konkurrenz erwünscht
PS : ich warte auf die Antwort von EA
Call of Duty is ne gute Spielreihe. Ohne wirkliche Höhen und Tiefen.
die wichtigste neuerung...
die wichtigste neuerung der serie war das im gegensatz zu den meisten anderen scriptshootern die konsequnte nutzung von kimme und korn anstatt eines dämlichen fadenkreuzes und die waffen immer wie rambo in hüfthöhe zu halten...
genau deswegen habe ich seit dem erscheinen von cod1 nie wieder counterstrike angefasst.
Schönes Special

Das waren noch Zeiten als ich beim Bundesheer auf den Laptops der Offiziere CoD1 gespielt hab und ihnen die Missionen auf Veteran durchgespielt hab
Wenn diese Firmen ein MMO mache sollte man wenigstens Fahreuge benutzen können.
jap call of duty halt...