15.06.2009 - Hans Schneeweiss
Das Café ist nicht zu verfehlen. Vor dem Eingang steht ein großer, weißer Kastenwagen. „EA Experience Tour" steht drauf. Rechts und links des Eingangs begrüßen uns auch schon große EA-Sports-Tafeln. Im Café selbst sieht es noch nicht so sportlich aus. Ein Fernseher steht auf einem Tisch, daneben eine Wii und ein paar Päckchen EA Sports Active liegen herum. Die kann man gewinnen oder ein paar andere Geschenke. Normalerweise wird man mit dem zu rezensierenden Produkt am Ende der Veranstaltung immer ausgestattet. Diesmal schreibe ich halt meine Namen auf einen der herumliegenden Los-Zettel. Und warte.
Dann betritt Nick Pothmann, PR-Manager von EA, die Bühne vor dem Fernseher. Und startet auch gleich EA Sports Active. Vorturnen wird er uns im Anzug wahrscheinlich nichts, denke ich. Aber dafür soll dann später eben Michaela Dorfmeister, die zweifache Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Skifahren, kommen. Nick erläutert erst einmal die Grundlagen des Programms. Etwa wie man seinen Charakter mit Frisur, Kleidung oder Körperbau personalisieren kann oder wie und wo trainingsrelevante Daten, wie Alter, Gewicht und Größe, eingegeben werden. Das ausführliche Review könnt ihr hier lesen.
Dann gibt er uns einen Einblick in das Trainingstagebuch. Das ist jetzt natürlich noch leer, aber dort sollten dann auf einen Blick die sportlichen Taten als Daten, nebst Trainingsplänen oder Fitnesszielen, zu sehen sein. Und er zeigt uns noch die beiden Dinge, die im EA-Sports-Active-Kit enthalten sind und auf die die EA-Sportler besonders stolz sind: Die Beinschlaufe und das Gummiband, die das Fitness-Spiel von der Konkurrenz abheben und als richtigen Konditions- und Kraft-Trainer positionieren sollen. Entwickelt wurde das Spiel in Zusammenarbeit mit Fitness-Experten.
Um zu zeigen, wie das Ganze jetzt funktioniert, ruft Nick nun Österreichs Testimonial Michaela Dorfmeister auf den Spielplan. Die Doppel-Olympiasiegerin und Mutter ist offizielle österreichische Botschafterin des neuen Programms für die Wii-Spielkonsole. Die ist mit T-Shirt und Trainingshose schon sportlicher gekleidet. Sie geht mit einem freundschaftlichen „Griaß eich amoi!" nach vorne und schnallt sich gleich die Beinschlaufe um den rechten Oberschenkel. In diese steckt sie den Nunchuck, der damit alle ihre Bewegungen registrieren und an die Wii senden kann.
Die Wii-Fernbedienung hält sie in der rechten Hand. Und startet zum Aufwärmen das Laufprogramm. Das kleine Männchen, das wir vorhin ausgesucht und ein bisschen modelliert haben, setzt sich in Bewegung, wenn Michaela sich bewegt. Aber schon bald steht „Zu langsam" auf der roten Aschebahn. Also hebt sie die Beine ein bisschen zügiger im Standlaufen, der virtuelle Sprinter gibt Gas und der Coach ist zufrieden. Links unten stehen, wie in anderen Spielen die Kills, hier die bereits verbrannten Kalorien. So ist man immer gleich informiert - wie auf einem Laufband im Fitnesscenter.
Genug aufgewärmt. Mit dem Flexband geht es an die Stärkung der Muskulatur: ein paar Bizeps-Curls. Man merkt schon allein beim Hinsehen, dass ein gewisser Widerstand da ist. Nicht so stark wie mit Hanteln, aber spätestens beim vierzigsten Mal wird man das schon spüren. Weil für einen richtigen Work-out aber keine Zeit ist, kommt gleich die nächste Übung: Boxen. Einzelne zu treffende Polster blinken auf und Michaela drischt in Richtung Bildschirm. Als Abwechslung dazu steht rechts neben dem Watschenmann ein Sandsack, der möglichst schnell und mit viel Power bearbeitet werden will. Ein paar Schlagkombinationen, dann geht's schon zur nächsten Disziplin.
Die heißt Inline-Skating. Doch geht's hier nur bergab. Das heißt für Michaela: In die Hocke - die sieht bei ihr natürlich höchst professionell aus. Nur hin und wieder gilt es bei dem Downhill-Skaten, über ein Hindernis zu springen. Das schafft sie auch mit Bravour. Dem Aufruf danach, ob jemand der am Kaffee nippenden Journalisten Sports Active gleich ausprobieren will, folgt trotzdem Schweigen. Also kündigt Nick Pothmann noch die Verlosung und das Buffet an, auf das sich gleich alle stürzen, als hätten sie bereits ein stundenlanges Training hinter sich. weiter...
Sobald ihr euch zwischen der männlichen und der weiblichen Variante des virtuellen Drill-Sergeants entschieden habt,...
EA SPORTS Active - Preview [5]
Die Wii beheimatet bekanntlich etliche Minispielkollektionen, die den Spieler von der Couch zu mehr körperlicher...
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Kommentare
Beim Laufen/Joggen verliert man in kurzer Zeit mehr Kalorien, beim Walking stellt sich der Effekt eher langfristig ein. Walking ist besonders gut für Übergewichtige da auch der Kreislauf gestärkt wird bevor es so richtig losgeht. Beides ist gut, beides ist gesund, also kann man es sich quasi aussuchen.
Der Vorteil beim Joggen/Laufen ist: ALLE Muskelregionen werden beansprucht, man verliert am meisten Kalorien und wird am schnellsten schlank bzw. fit. Und im Wohnzimmer seine Runden drehen ist auch nicht immer spaßig.
Ich dachte Walking soll am effektivsten sein?!
A T O M R O F L
Naja, jeder wie er will. Ich steig jedenfalls auch lieber aufs Bike und düs durch die Pampa. Danach setz ich mich an die Konsole und spiel richtige Sachen.
Jeder soll wie er will, war halt meine persönliche Meinung.
Der Vorteil beim Joggen/Laufen ist: ALLE Muskelregionen werden beansprucht, man verliert am meisten Kalorien und wird am schnellsten schlank bzw. fit. Und im Wohnzimmer seine Runden drehen ist auch nicht immer spaßig.
Nunja es gibt ja Leute die nicht so gern unter anderen Menschen trainieren aus bestimmten Gründen (vornehmlich Bahnfahrer habe ich gehört
und die können dann zuhause ein Training absolvieren, finde ich schon ok, wird ja keiner gezwungen 
Sportspiele wie PES oder NHL usw. verstehe ich ja noch: Hier sucht man den Wettbewerb, will Taktiken und Strategien entwerfen um schöne Tore zu erzielen. Aber das hier? Wenn ich Kalorien verlieren will oder fitter werden will, gehe ich laufen, überhaupt jetzt im Sommer.