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Allgemeine Informationen

Titel:
Command & Conquer
System:
PC
Entwickler:
Westwood
Publisher:
Virgin Games
Genre:
Strategie (Echtzeit)
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / Noch nicht erteilt
Spieler:
Offline: - / Online: -
Release:
-
Off. Seite:
Watchlist:
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Command & Conquer - Special

Die Anfänge
Es war wohl eine laue Sommernacht Mitte der Neunziger-Jahre, als sich die klugen Köpfe des US-Entwicklerteams Westwood Studios zusammensetzten, um über einem neuen Spielkonzept zu brüten. Nun ja, ganz so neu war es, ehrlich gesagt, gar nicht mehr; es sollte ein Titel im noch sehr jungen Genre der Echtzeitstrategie sein. Zwar hatte Westwood bereits 1992 das noch heute beliebte Dune 2 veröffentlicht, was für viele als Grundstein für die moderne Echtzeitstrategie gilt, doch der durchschlagende Erfolg wollte sich noch nicht so recht einstellen. Kein Wunder, denn immerhin wurde das PC-Segment zu dieser Zeit noch immer von Adventures dominiert. Mit drei Episoden der famosen Legend-of-Kyrandia-Serie hatte Westwood jedoch genug von Point&Click-Abenteuern. Krachen sollte es auf den PC-Monitoren, und zwar gewaltig.

Gesagt, getan: Das Team um Louis Castle und Brett Sperry nahm sich das Grundgerüst von Dune 2 zur Brust, fügte neue Elemente hinzu (vorgerenderte Objekte, Realfilmsequenzen, Rock-Soundtrack etc.), und verpackte dies alles in ein leicht futuristisches Szenario. Der allseits bekannte Konflikt zwischen der Global Defense Initiative (GDI) und der Bruderschaft von Nod mit ihrem charismatischen Anführer Kane war geboren. Ebenso das geheimnisvolle Mineral namens Tiberium, dessen Geheimnisse bis heute nicht vollends gelüftet wurden. Zudem feilte Westwood lange Zeit an einer guten Einheitenbalance, um ein funktionierendes Stein-Schere-Papier-Prinzip zu gewährleisten - mit Erfolg.

Die sehr action- und effektreichen Gefechte, die aufwändige Präsentation sowie der gelungene Multiplayer-Modus (sogar via Modem) brachten Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt auf die Erfolgsspur. Die Verkaufszahlen überschlugen sich, obwohl vor allem die Fachpresse aufgrund der dämlichen KI der Tiberium-Ernter die Hände über dem Kopf zusammenschlug - ein "Ritual", das bis heute Bestand hat. Die Fangemeinde wuchs rasch und verlangte schon bald nach mehr. Getrieben von der Euphorie des Erfolges folgte im Jahr 1996 das Add-on Der Ausnahmezustand mit teilweise bockschweren Missionen - eine Art Markenzeichen vieler C&C-Erweiterungspacks.

Roter Alarm, Übernahme und Kampf mit dem Eissturm

Auf einen offiziellen Nachfolger mussten die Spieler jedoch noch einige Jahre warten, denn dieser sollte in Form von Command & Conquer: Tiberian Sun erst 1999 folgen. Allerdings war Westwood in der Zwischenzeit nicht untätig - ganz im Gegenteil. Bereits im Jahr 1996 wurde mit Command & Conquer: Alarmstufe Rot ein weiterer Ableger veröffentlicht, der jedoch ein anderes Szenario verpasst bekam. Statt GDI und Nod standen sich plötzlich Allierte und Russen auf dem virtuellen Schlachtfeld gegenüber. Das alles wurde in einer alternativen Zeitlinie angesiedelt, in der es Adolf Hitler nicht gab, sondern die Russen in Europa einmarschiert sind. Abgedrehte Einheiten, wie zum Beispiel Kampfhunde und Teslageschütze, sowie der skurrile Humor wurden schnell zum Markenzeichen dieser "Schwesterserie". Es folgten mit Gegenangriff und Vergeltungsschlag zwei Add-ons im Jahr 1997 und ein offizieller Nachfolger kam pünktlich zum neuen Millennium in die Regale der Händler.

Doch nicht nur bei der Entwicklung neuer Spiele ging es bei Westwood in diesen Jahren ziemlich rund. Im August 1998 passierte das für viele Fans Unfassbare: Electronic Arts blätterte zirka 122 Millionen Dollar auf den Tisch und kaufte das Studio aus Las Vegas kurzerhand auf. Nicht wenige Insider und Community-Mitglieder setzten dies mit dem Anfang vom Ende bei Westwood gleich. Zu Beginn sah jedoch noch alles bestens aus: Der Name des Studios wurde in Westwood Pacific (später EA Pacific) umbenannt und fast genau ein Jahr später erschien mit Command & Conquer: Tiberian Sun der zweite offizielle Titel des Originalspiels. Aufgebohrte Grafik, neue Funktionen, aber eine weiterhin dämliche KI ("Was macht der bekloppte Ernter in der Basis des Gegners?") zeichneten das Spiel samt dem Add-on Feuersturm (2001) aus. Allerdings wurde die Kritik immer lauter: zu wenig Innovationen, zu viele alte Fehler.

Das kam vor allem deswegen ungelegen, da mittlerweile die Konkurrenz aufgeholt hatte. Allen voran die in Kalifornien ansässige Spieleschmiede Blizzard Entertainment. Diese machte bereits 1994 mit dem Echtzeitstrategiespiel WarCraft: Orcs & Humans auf sich aufmerksam, das stark an Dune 2 erinnerte, jedoch eine eigenständige und sehr interessante Story im Fantasy-Reich Azeroth bot. Ein Jahr später erschien WarCraft 2: Tides of Darkness, das sowohl optisch als auch in Bezug auf die Spielmechanik nochmals eine Schippe obendrauf legte und vor allem mit aufwändigen Rendersequenzen bestach. Spätestens jetzt war der ewige Kampf zwischen Command & Conquer und WarCraft eingeläutet. Fans beider Lager "bekriegen" sich noch heute. An dieser Stelle wollen wir jedoch nicht darüber urteilen, wer denn nun diesen Kleinkrieg gewonnen hat - sofern das überhaupt geschehen sein sollte. Das Beispiel zeigte jedoch deutlich, dass plötzlich ein rauerer Wind im stark anwachsenden Segment der Echtzeitstrategiespiele herrschte und Westwood auch Rückschläge hinnehmen musste. weiter...

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Kommentare

  • @cra
    ich hab eigentlich nur dann mehr sammler als nodes, wenn mal aus versehen ne eigene raffinerie zerstört wurde. baut man ne neue, bekommt man auch gleich nen sammler mit. und schwupps hat man mehr sammler als raffinerien. ;)
    bei den allierten ist das ja jetzt nicht so ein problem, dort kann man die sammler ja als basiserweiterung nutzen.
    aber trotzdem...das verhalten der sammler hat sich in über 10 jahren kaum verändert.

  • @einstein
    wurde im vorfeld aber bekanntgegeben das es pro orenode nur ein! sammler geben soll damit es nicht mehr darum geht wer mehr sammler hat, sondern darum wer mehr der Nodes kontrolliert. sprich wenn man mehr als einen! einsetzt sollte man sich halt net wundern ^^

  • Sagtmal weis jemamnd ob es einen neuen teil der Generäle reihe geben wird ? fand den sehr gelungen!

  • jaja die alten zeiten.... seit alarmstufe rot 2 war alles fürn arsch... DANKE EA!!!!!!! arcade-schleuder und serien-vergewaltiger!!!

  • mir gefallen beide (alle drei) spiele. nru in starcraft ist es mir noch nie passiert, dass meine arbeiter in die gegnerische basis zum mineralien abbau gefahren sind.
    in alarmstufe rot 3 ist es die regel, dass wenn man einen sammler mehr hat als raffinerien und alle eigene raffinerien besetzt sind, fährt der eigene sammler zur nächsten freien erzabbaustelle. die befindet sich praktischerweise im feindesland.
    besser wäre es, wenn der sammler an einer eigenen abbaustelle warten würde.
    und die wegfindung in ar3 ist wirklich fürn a****

  • Dune 2 war eins der gelungensten Spiele seiner Zeit!
    Mann hab ich das Spiel verschlungen :)

  • auch wenn ich net weiß wie nen sammler in ra3 von seiner ore node die direkt gegenüber in die feindlich basis kommen sollte...btw die abbaueinheiten in wc3 oder sc haben auch keine wirkliche KI und bauen mitunter holz ab bis beim feind ankommen oder stehen blöde rum. gibt in jedem game fehler und cnc als auch wc3/sc haben ihre daseinsberechtigung.

  • Blizzard vs. EA

    Welches "Universum" man nun bevorzugt ist wirklich Geschmackssache und das es hier keinen klaren Sieger gibt auch verständlich. Betrachtet man nun aber die Qualität der Arbeit, so steht eindeutig Blizzard als Sieger da. Und das mit Abstand. Blizzard arbeitet hier so genau, dass sich die Veröffentlichung von Spielen teilweise schon arg lang hinauszieht. EA hingegen schludert schon sehr stark. Allein dass der "Sammler"-Fehler nach über 10 Jahren immernoch existiert, zeigt deutlich in welcher Qualität EA arbeitet und welches Kundenbild EA hat. Schafe sind auch mit allem zufrieden...

  • netter rückblick. irgendwie komm ich mir wenn ich sowas les nen bissl "alt" vor und das mit 23...finds auch schade das tiberium gekillt wurde. renegade war kein super game, aber solide und das setting hat schon einiges hergeben. hoffentlich überdenkt EA das ganze nochmal irgendwann

  • Jo, man hat an Renegade gesehen das eine Zielgruppe da ist. Wenn Halo so erfolgreich ist warum solle es nicht das C&C3 Franchise ebenfalls werden???EA Finanz Politik muss man eben nicht verstehen....schade um ein gutes Spiel :evil: .

  • Ich denke nicht das C&C eingestampft wird. Gutes Special mal so nebenbei ;)

    Ich finde es schade das Tiberium eingestellt wurde. Vielleicht sollten sie den ganzen Gruppenmüll sein lassen und aus Tiberium einen so guten Shooter wie Halo machen. Das Setting ist perfekt und man könnte da was geniales draus basteln.

  • Jop, definitiv hat mich Westwood gut Begleitet^^. Peace through Power!

  • Jop, definitiv hat mich Westwood gut Begleitet^^. Peace through Power!

Star Wars: The Old Republic

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