06.12.2007 - Dennis Hartmann
Wie jedes vernünftige Strategiespiel wird auch 'Universe at War' eine Einzelspielerkampagne in mehreren Akten (hier sind es drei) bieten, in der die drei Rassen spielbar sein werden. Zu Beginn allerdings steht die Menschheit auf dem Plan. Für wenige Missionen befehligen wir einen Offizier als Helden, diverse Soldaten, Panzer und Hubschrauber, um die drohende Gefahr abzuwehren. Es ist wahrscheinlich kein großes Geheimnis, dass dieser Versuch kläglich scheitern wird, denn die angreifende Hierarchie ist in allen Belangen überlegen. Zwar können die ersten Aufklärer und kleineren Einheitenverbände noch zurückgeschlagen werden, doch als der erste Walker erscheint und alles niederwalzt, scheint bereits alles verloren. In letzter Sekunde kommen uns die Novus zur Hilfe, und ab da an beginnt das eigentliche Spiel. Stück für Stück beginnen wir, jetzt die Novus steuernd, die Hierarchie auf der ganzen Erde zu bekämpfen. Zahlreiche Zwischensequenzen, die ordentliche Sprecher bieten, jedoch ein wenig niedrig aufgelöst sind, spinnen die Geschichte weiter und bieten viele Hintergrundinformationen. Im zweiten Abschnitt übernehmen wir die Rolle der Hierarchie und dürfen zur Abwechslung einmal die Bösen spielen. Zu guter Letzt erscheinen die Masari, die auf dem Grund unserer Ozeane die letzten Jahrtausende verbracht haben und nun selbst aktiv in den Kampf eingreifen. Warum, wieso, weshalb und welche Rolle die Masari in dem Geflecht genau spielen, können wir euch im Moment noch nicht sagen.
Wir sehen die Einzelspielerkampagne eher als Vorbereitung an. Einheiten werden behutsam eingeführt und deren Fähigkeiten durch kluges Missionsdesign vorgestellt, damit die Spieler diese auch in den Mehrspielerschlachten zu nutzen wissen. Denn hier liegt die wahre Stärke von 'Universe at War'. Wir würden die spielerischen Möglichkeiten mit den Strategiespielen aus dem Hause Blizzard vergleichen. Es benötigt einiges an Einarbeitungszeit, um alle Möglichkeiten, die geboten werden, auch zu kennen. Von daher richtet sich 'Universe at War' unserer Einschätzung nach in erster Linie an Hardcore-Strategen, die viel Wert auf Mikromanagement legen. Worauf kommt es also an, wie sehen die Karten aus und welche Taktiken sind uns bisher aufgefallen?
Vor jeder Partie können mehrere Parameter, vom Einheitenlimit über die Höhe der Ressourcen bis zu den Startpositionen der Parteien, bestimmt werden. Zahlreiche Karten stehen zur Auswahl, die für bis zu acht Spieler ausgelegt sind und jeweils ein Land oder ein Gebiet der Erde repräsentieren. Neben Ressourcen und Startpositionen gibt es auch noch ein paar neutrale Punkte, die eingenommen werden müssen, um gewisse Vorteile zu sichern. Diese Punkte können zum Beispiel Ölpumpen für einen höheren Ressourcenausstoß oder Geschütztürme für mehr Feuerkraft darstellen, die immer von einer bestimmten Einheit jeder Rasse eingenommen werden können.
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