25.05.2011 - Mirco Ruppelt
Die banale wie einfallslose Geschichte hat sich nicht verändert. Noch immer kämpft ihr euch durch den Dschungel des fiktiven Inselstaates Isla Trueno, um den dort residierenden Drogenhändler General Vasquez zu eliminieren. Der gesichtslose Oberbösewicht ist aber gar nicht so leicht zu finden wie gedacht, also schleicht ihr durch Dörfer, rennt über Felder und lauert im Unterholz - stundenlang. Denn ihr seid ein Ghost Warrior, ein Elitescharfschütze, und als solcher darf man sich keine Fehler erlauben.
Blöd, dass wir gleich in der ersten Mission auffliegen und Hals über Kopf zum Rettungsboot spurten müssen. Auf der Flucht nützt uns auch unsere angepappte Moosmatte nichts und bei der Masse an umherschwirrenden Feinden wünschen wir uns nichts sehnlicher als ein ratterndes Maschinengewehr. Aber nichts da, wir sind immerhin Scharfschützen; jene lautlosen Duckmäuser mit Adlerauge und treffsicherem Händchen. Zu Beginn der Kampagne läuft aber alles aus dem Ruder. Zu allem Überdruss fängt sich unser Kamerad eine Kugel ein und muss vom Team abgeholt werden. Zeit, sich fortan alleine durch die Bananenrepublik zu schlagen.
Ausgestattet mit einem Scharfschützengewehr, einer Pistole sowie einer Handvoll Wurfmesser hockt ihr im dichten Geäst des Waldes. Das macht ihr so lange, bis ihr die Marschrouten aller Gegner verinnerlicht habt. Idealerweise werdet ihr dabei nicht entdeckt, denn oftmals bedeuten nur wenige Treffer den sofortigen Tod. Theoretisch informiert euch eine Anzeige darüber, wie gut oder schlecht ihr in der jeweiligen Umgebung zu sehen seid. Unverständlicherweise schlägt der Balken erst bei Sichtkontakt eines Widersachers aus - und somit erst dann, wenn ihr längst entdeckt wurdet. Da hilft nur ein schneller Finger am Abzug - oder zwei flinke Stelzen. Andernfalls beginnt ihr wieder an einem der sparsam verteilten Rücksetzpunkte.
Auch wenn die Kontrahenten ganz passabel schießen können, verhalten sie sich häufig sehr seltsam. Da laufen Soldaten gegen Wände und Fahrzeuge, verheddern sich im Gebüsch oder stecken im Boden. Als wir während eines Auftrags zwei Kundschafter auf einer Plattform erspähen und einen der beiden Kerle umpusten, läuft sein Partner in Panik auf uns zu - ohne das Feuer zu eröffnen, ja, ohne uns überhaupt zu bemerken. In dieser Hinsicht ist bei der künstlichen Intelligenz nichts passiert. Im Vergleich zur Xbox-360-Version wurden nur die übermenschlichen Sinne der Gegner etwas entschärft. Die sichten euch nun beispielsweise nicht mehr durch zentimeterdicke Betonwände.
Dennoch: Das Schleichen durch die örtliche Pampa klappt selten problemlos. In den teils weitläufigen Gebieten verschanzen sich so viele Feinde, dass ihr unmöglich alle im Voraus entdeckt. Sniper: Ghost Warrior spielt sich daher sehr stockend, weil man nach jedem Schritt ängstlich durchs Zielfernrohr lugt, andererseits auch sehr langweilig, weil man beinahe beliebig oft die Zeit verlangsamen kann. In dieser "Matrix" fühlt ihr euch fast unbesiegbar und erwischt Feinde selbst im rasantesten Marathonlauf. Allerdings fährt der Verlangsamungseffekt auch das vermeintlich realistische Spielprinzip gegen die Wand. weiter...
Sniper: Ghost Warrior macht durchaus Spaß. Aber die Flut an Spielfehlern kann man leider nur selten ausblenden.
Sniper: Ghost Warrior - Review [6]
City Interactive: ein Synonym für suboptimale Spiele. Ist das Scharfschützenabenteuer besser gelungen oder nur...
17.06.2010
Holt euch die Anspielversion [16]
Sniper: Ghost Warrior - PS3 Clear the Village Trailer
Auszüge aus einer Mission
10.01.2012
Erfolge / Achievements
03.05.2011
Trophäen
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Kommentare
Na, es wird ja jetzt wieder etwas freundlicher.




Phanta007: Sag einfach Bescheid, wenn es Dir passt.
Eben kurz zu den einzelnen Punkten: KK ist streng genommen nur .22 lfB/lfr; ein ziemlich unterschätztes Kaliber, das aber auch - wie du schon richtig sagtest - bei Schützenvereinen zum Vogelschießen genutzt wird. Diese Tradition wird natürlich auch bei uns ausgelebt - und wie überall ist das oft nichts weiter als ein Vorwand zum groß angelegten Saufen.
.222 und die militärische Variante .223 nutzen zwar denselben Geschossdurchmesser, sind aber schon ein bisschen saftiger; allerdings ist da noch nichts von Rückschlag zu spüren. Deswegen fällt das Schießen mit diesen Kalibern auch recht leicht - man muss sich halt keine Gedanken machen, dass einem das ZF einen blutigen Halbmond in die Stirn stanzt. Ab 7 x 64 wird's schon ein wenig böser; und Schrot ist auch nicht zu verachten - kenne etliche Leute, die nach dem ersten Schuss keine Lust mehr hatten, dann zwei Wochen lang ihre Hämatome auskurierten.
Aber Tontaubenschießen ist sowas von genial; kann ich jedem nur empfehlen.
Da kommt dann auch das intuitive Element beim Schießen ins Spiel; es wird nicht mehr gezielt - man schießt nach Gefühl.
Ich betrachte das aufgelegte Büchsenschießen auch eher als eine Art Paralympics; dazu gehört nicht viel. Da sind dann auch die "Fliegentreffer" auf 100 m kein großes Problem. Haarig wird's, wenn man stehend oder liegend schießt.
Kannst Du dann gerne probieren; Du wirst merken, dass sich ab dem zweiten Schuss ein Großteil Deiner Aufmerksamkeit darauf konzentriert, nicht das ZF an den Kopf geknallt zu kriegen; wirkt sich unglaublich mies auf die Konzentration aus, das Absehen fährt dann ganz schnell Achterbahn; die meisten Leute schießen, wenn das Ziel gerade zufällig vorbeikommt.
Kimme/Korn ist natürlich die Königsdisziplin; unterrichte ich heute Nachmittag. Zwar nicht mehr so ganz zeitgemäß, aber gut, wenn man's kann, da Optiken eben doch hin und wieder mal ausfallen.
Wie gesagt: Wenn du Lust und Zeit hast - private Nachricht etwa eine Woche vorher; schaue hier nicht so oft rein. Gilt natürlich auch für die anderen aufmerksamen Leser hier.
MalcolmY: Ich sehe das sehr, sehr simpel: Wenn ich keine Ahnung von einer Sache habe, schreibe ich nicht darüber. Schreibe ich dennoch über Dinge, die ich nicht verstehe, darf ich mich auch nicht über Hohn und Spott wundern.
Finanzberater: Ah, ok, Mannscheiben. Das ist dann schon etwas realistischer; dennoch eine tolle Leistung !
Dass die Fadenkreuze bei "euch" nicht als Absehen zulässig sind, ist aber schon etwas seltsam. Fadenkreuz mit Höhen- und Seitenmarkierungen (Mildot) wäre eigentlich optimal. Ich persönlich nutze meist Absehen 4, finde die anderen Varianten aber auch nicht schlecht. Mit Ausnahme von Absehen 1 (Zielstachel); fürchterlich, vor allem in der Dämmerung. :/
Bullpup-Gewehre waren bei "uns" übrigens mal verboten, wenn ich mich recht erinnere. Gilt bei Sportschützen wohl immer noch. Da packt man sich natürlich an den Kopf; wo liegt da der Sinn ?
Aber die Grünen wollten auch nach dem Amoklauf von Winnenden exakt eine Kurzwaffe verbieten; Beretta 92 FS. Man war der Meinung, dass es sich um eine besonders gefährliche Waffe handele. So sinnvoll, als würde man in Zukunft den VW Golf verbieten, weil er in einen Unfall verwickelt war.
Man sieht: Fast egal, welches Land - Schwachsinn kennt keine Landesgrenzen.
Lass die Schussübung auf den 10cm Kreis von mir aus 100m sein. Ich muss zugeben ich weiss die genaue Entfernung nicht mehr genau. Ich weiss aber sicher dass das Trefferbild so im Schnitt aussieht. Aber sorry, das G36 in der Standardausführung kann man beim Bund nicht mit Kimmekorn schiessen. Jedenfalls als ich dort war. Da war es noch fest verschraubt und verklebt.
Achso, jetzt denk ich mir aus wo ich gedient habe
Kleinkaliber kann man hier an "jeder Ecke Schiessen". Auf den Dörfern in Niedersachsen sind Jagd und Schützenfeste Tradition, ich weiss nicht wie es im Rest von Deutschland ist. Hier haben die meißten etwas größeren Dorf eine kleine Schiesbahn.
Ich belege hier nicht alles und mach mir in meinen Posts auch keine Gedanken über wissenschaftliche Korrektheit. Ich würde .223 nicht unbedingt als KK bezeichnen. Naja kommt drauf an wo man da ansetzt. Nur Durchmesser, oder auch Geschossenergie, V0...
Tut mir leid, du versuchst alles zu wiederlegen. Du beschreibst Schießen als Höchstanforderung an Körper und Geist und andererseits triffst du alles. Ich finds allerdings nett, das du Ahnung von Ballistik und Schießlehre hast. Andererseits übertreibst du einfach. Zielgenaues Schiessen ist einfach keine Große Sache mit Gewehren. Mit Rotpunktvisier sowieso nicht und wenn das ZF gut eingestellt ist auch nicht. Kimme Korn ist da wirklich ne andere Sache. Da braucht man wirklich die nötige Schusserfahrung. Deswegen sprach ich auch von heutigen Zieloptiken.
Ich würd dein Angebot sogar annehmen. , da ich das letzte mal 2007 geschossen habe. Leider arbeite ich bis Oktober 6 Tage die Woche.
@ Finanzberater
Ich hatte nie die Gelegenheit mit einer Steyer Aug zu schiessen, aber mit einer Steyer GB80 und einer Scorpion. Die GB-80 hatte es mir damals durchaus angetan. War einfach nett wie die Mechanik der Waffe fast lautlos funktionierte.
Danke für deinen interessanten Beitrag !
Das klingt ja wirklich nach guten Ergebnissen !
Könntest du ein wenig mehr verraten ? - Ich hatte mich damals vor dem Bund gedrückt - aber Du hast ja eh nicht in Deutschland "gedient", was der Verweis auf die Steyr AUG belegt. Potthässliches, aber gutes Ding.
Mich interessieren vor allem die Rahmenbedingungen bei den weiten Schüssen: Z. B. Visierung, Zielgröße und -form, offener Stand oder windgeschützt.
Stimmt leider kam ich nicht in den Genuß auch mal eine G36 zu benutzen aber die AUG (ich steh auf futuristisch anmutende Waffen -> FN P90 @_@) kann ja auch geradeaus Schießen... Jedenfalls:
Visier ist ja ein 1,5-fach Zoom also mit "beiden Augen" durchschaubar. Zielgröße waren 1,2m hoch und ca. 80cm breit, natürlich Körpertreffer (die Aug ist ja Mann stoppend), da ja (nur in unserem Heer?) Fadenkreuze nur bei den Scharfschützen erlaubt ist haben wir in fast allen Waffen einen Kreis, der gezielt auf den Körper bei der maximalen Einsatzreichweite (350m) den Körper des Ziels ausfüllt... sprich Oberkörper Treffer *garantiert*Außer in bewegung da schoß man beim "Eintritt" in den Kreis. Form war Menschlich also Kopf, Ober und Unterkörper.
Der Schütze war generell Windgeschützt, Ziele waren offen (von Geländeverwerfungen mal abgesehen). Aber ob Wind herrschte (und in welcher Stärke/Richtung hab ich mich nicht konzentriert (war ja schon genug aufgeregt...).
Zeitdruck oder Körperliche Belastung (mal von der aufregung abgesehen) war keine.
Ob ich generell nur die Scheiben umgeworfen habe oder Punkttreffer gelandet hab weiß ich nicht.
Ich habe nie an deiner Sachkompetenz gezweifelt und Gott weiß, daß ich mich nicht an einer Schusswaffendiskussion beteiligen werde. Mir geht es um deinen TON. Du hast den ersten Kommentar geschrieben und darin direkt mal den Autor des Artikels grundlos beleidigt.
Du scheinst das angemessen zu finden, die meisten Leute hier werden das anders sehen.
Finanzberater:

Danke für deinen interessanten Beitrag !
Das klingt ja wirklich nach guten Ergebnissen !
Könntest du ein wenig mehr verraten ? - Ich hatte mich damals vor dem Bund gedrückt - aber Du hast ja eh nicht in Deutschland "gedient", was der Verweis auf die Steyr AUG belegt. Potthässliches, aber gutes Ding.
Mich interessieren vor allem die Rahmenbedingungen bei den weiten Schüssen: Z. B. Visierung, Zielgröße und -form, offener Stand oder windgeschützt.
Von "MalcolmY":
Lieber "Malcolm"... Dazu sollte ich wohl etwas Klassisches zitieren: "Kaum sagt jemand die Wahrheit, schon sitzt die halbe Nation auf dem Sofa und ist beleidigt."
Wenn Leute von nichts eine Ahnung haben und vollendeten Unsinn von sich geben, gibt's Kritik. Je unsinniger der Originalbeitrag, desto höhnischer die Reaktion.
Abhilfe: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten."
Erstaunlich auch, dass es Leuten nicht möglich ist, ihr Unwissen einfach zuzugeben; siehe folgende Zitate von "Phanta007":.
Wieder spricht hier die reine Unwissenheit. KK ist das bevorzugte Kaliber der Geheimdienste: Kleine, leichte Waffen, wenig Lärm, hohe Durchschlagskraft, vollständige Verformung des Projektils, daher kaum Rückschlüsse auf die verwendete Waffe möglich. Nachteile: Stark parabolische Flugbahn, daher geringere Reichweiten, starke Seitenwindempfindlichkeit, nur mäßige Geschwindigkeit, da meist reines Bleigeschoss. Vorteile: Die Waffe haut dir kein blaues Auge und nicht die Schulter zu Brei, wenn du sie nicht richtig hältst, große Eindringtiefe in weiche Objekte.
Wieder: "Wenn man keine Ahnung hat..."
Schalldämpfer sind in Deutschland NICHT verboten, sondern den Schusswaffen gleichgestellt, bedürfen wie Kurzwaffen eines Voreintrags in die WBK, der bei ausreichender Begründung auch erfolgt.
Das stand auch nirgendwo. Du behauptetest, Schalldämpfer würden einfach so gefrickelt, es gäbe keine wissenschaftlichen Hintergründe, die Konstruktion erfolgte auf gut Glück.
Daher empfehle ich Dir das Buch von Martin Erbinger. Lesen: dann verfügst du wenigstens über Grundkenntnisse.
Es reicht nicht, das nicht tot zu kriegende Gerücht zu glauben, dass man einfach eine PET-Flasche auf die Mündung stülpte, um eine GK-Waffe leise zu bekommen. Du hast keine Vorstellung davon, welche Drücke bei Schusswaffen auftreten und wie sich strömende Gase verhalten. Da geht nichts auf gut Glück.
Wieder irrt der Herr. Der Begriff "Prärie" ist einzigartig und bezieht sich ausschließlich auf eine ganz bestimmte Region Amerikas. Und "milk" schreibt sich im Englischen klein - wenn man schon mit englischen Ausdrücken punkten möchte.
Du formulierst das sehr vorsichtig und bemühst dich, diese Aussage so klingen zu lassen, als hättest du selbst eine entsprechende Ausbildung genossen. Tatsächlich sagt dies aus, dass du an Geschichten geglaubt hast.
Niemand, der sich auch nur etwas mit solchen Dingen auskennt, würde einen solchen Unsinn behaupten, den du von dir gabst und gibst.
Bei welcher Gelegenheit ? - Verwechseln wir hier etwa KK mit Luftgewehr ?
Physik, Sekundarstufe 1. Buch besorgen, nachlesen, rot werden.
Sicher; aber du bestimmt nicht. Erklär doch mal, wie das bei GK und weiten Schüssen aussieht.
Satz 1: Richtig. Satz 2: Falsch. Die Mini-Dämpferchen, die man in den Krimis sieht, funktionieren entweder gar nicht oder werden nach wenigen Schüssen bereits unbrauchbar.
Und da zeigt sich schon wieder die Ahnungslosigkeit. Das G36 arbeitet mit Rotpunktvisierung und ZF mit DREIFACHER Vergrößerung. Da sieht man kleine Objekte auf 250 m überhaupt nicht mehr. Es handelt sich um eine Sturmvisierung, die in erster Linie zum Ausgleich von Parallaxen- und Höhenfehlern dient. Die meisten Schützen sind nicht in der Lage, über die offene Visierung (Kimme und Korn) zu schießen. Als Scharfschützenvisierung ist so etwas ziemlich untauglich. Und darüber reden wir hier ja schließlich. Und KLAR - auf 250 m treffen 7 von 10 G36-Schützen in einen 10-cm-Kreis. Solche Träume möchte ich auch mal haben.
Übrigens: Du lächelst ja so gerne über das "Trollkaliber" KK... KK -Geschosse haben 5,6 mm Durchmesser.
Und nun rate mal, welchen Durchmesser die Geschosse der G36 (.223 Rem) aufweisen.
Das Problem ist das Ruhighalten der Waffe, das du so gerne ignorieren möchtest. Bei deinen Egoshootern liegt das Absehen (das "Fadenkreuz") ruhig oder bewegt sich nur minimal.
Kann ich; aber das ist keine große Kunst: Das können ziemlich viele Leute.
Aber davon kannst du dich gerne selbst überzeugen; mein Angebot steht.
Würdest du eh nicht treffen, weil du die Waffe nicht ruhig genug halten kannst, da dir jegliche Grundlagen zum Schießen fehlen. Noch einmal: Egoshooter zu zocken, reicht nicht; die Realität hat rein gar nichts damit gemein.
Und: Natürlich tötest du lebende Wesen. Wo beginnt "Leben" denn bei dir, hmmm? Meinst Du, z. B. Ameisen seien keine lebenden Wesen? Täglich zertrampelst du diese Lebewesen. Es ist hier nicht die Größe, die über lebendig oder nicht entscheidet.
Noch einmal: Du kannst mir - und all den anderen hier - deine Schützenfertigkeiten und dein erstaunliches Wissen leicht belegen. Dazu lade ich auch gerne den Herren "MalcolmY" ein; und jeden weiteren, der einmal unter sachkundiger Anleitung mit einer echten Waffe sicher schießen möchte. Voraussetzungen: Mindestens 16 Jahre alt, körperlich und geistig zur Bedienung einer Schusswaffe fähig, keine Vorstrafen, vorheriger Austausch der Personalien. Geschossen wird unter ständiger Aufsicht an einem zugelassenen Schießstand unter strikter Beachtung geltender Vorschriften.
Und wer sich fragt, wieso ich so etwas anbiete: a) Ich mag kein ständig falsch kolportiertes Halbwissen. b) Mir gefällt der lässige Umgang mit dem Thema Schusswaffen nicht. Wer einmal die Gewalt spürt, die hinter einer GK-Waffe steckt, wird sich künftig deutlich respektvoller verhalten und sich der tatsächlichen Risiken bewusst werden, die durch den ständigen Umgang mit Egoshootern vollkommen verwaschen werden.
Nicht falsch verstehen: Ich zocke selbst gerne Egoshooter. Aber mir gefällt es nicht, dass die Grenzen zwischen Realität und absoluter Fiktion immer weiter verschwimmen, der Gebrauch von Schusswaffen im Geiste zu einer leichten Übung wird und sich jeder Unwissende einbildet, solche Dinge beherrschen zu können. Wozu so etwas führt, bekommt man fast täglich in den Medien zu lesen.
Wer erfahren möchte, wie es sich wirklich verhält: Privatnachricht.
Aber: Sollte ich beim persönlichen Treffen auch nur annähernd das Gefühl haben, jemand könnte mit einer scharfen Waffe Unsinn bauen, schießt nicht.
@Dummding
Du trollst schon ganz schön übertrieben.
Springst von Großkaliber zu KK. Vom Scharfschüzen zu Trollschiessen wie es hier jeder Dorfverein kann. Ich weiß nicht ob im Ruhrgebiet andere Gesetze herschen, aber hier in Deutschland sind Schalldämpfer verboten. Eine Cad-Anwendung belegt keine Wissenschaft, eher Massenfertigung. Wikipedia ist keine Quelle. Nur weil wir hier Milch sagen ist in den USA Milk immer noch Milch. Genauso verhält es sich mit einer Steppe/Prärie.
Mein Wissen hab ich durch Ausbildung der Luftwaffeninfanteriestaffeln, Gebirgsjägern, n Paar alten Infanteriehasen und son paar andere Sachen.
KK muss ich zugeben hab ich das letzte mal vor ca. 10 Jahren geschossen und nicht auf 100 Meter. Entsteht aus einem kanll ein peitschen und "Tschuup" ist es eine Verzerrung. Eine Verzerrung wird auch anders über die Luft übertragen. Sinnhaftigkeit bei Großkaliber und Distanzschüssen gemerkt ? JaJa, bei KK kann man von mir aus von dämpfen sprechen. Das kannste auch schon mit nem Schnulleraufsatz dämpfen.
Dabei musst du mal als so routinierter Superschütze erwähnen ob du von zielgenauem oder punktgenauem schiessen sprichst. Die standard Bundeswehrübungen werden mit dem G36 ja schon auf 250m in einem 10cm Kreis geschossen. Und bei der Vergrößerung kann man schon fast von punktgenau sprechen, da schaffen schätz ich mal die Meißten ca. 7/10 in ihrem 10cm Kreis.
So wie du hier einen vorlegst schätz ich mal du willst mit deinem KK Fliegen auf 100m wegschiessen. Aber danke, ich töte keine Lebenden Wesen.
Schusswaffen sind nicht so schwer zu bedienung wie man meint, klar unter Sportbedingungen oder unter Lebensgefahr zählt man andere Dimensionen aber schau.

Meine Wertung im Heer.
6 Schuß liegend 350 Meter
4 liegend mit Schutzmaske (ohne Brille!) 200meter
6 Hockend anliegend 200 Meter
6 Hockend frei 150 Meter
4 Stehend aufliegend 200 Meter
4 Stehend frei 100 Meter
Magazinwechsel
das selbe nochmal nur mit beweglichen Zielen (horizontal) und jeweils 50 Meter weniger.
60 Schuß = 60 Treffer ohne nennenswerte Erfahrung und Herzschlag bei 150, bin ich jetzt ein Wunderkind?
Es gibt sicher noch präzisere Waffen als die verwendete Styr AUG. <-Bulpup ftw!
Liebes dummes Ding,

kleiner Tip: Mit etwas weniger unprovozierter Überheblichkeit nimmt dich eventuell auch mal jemand ernst. Weist du, du kannst recht haben wie du willst, es kommt trotzdem extrem erbärmlich rüber. Muss dir auch erstmal jemand nachmachen.
@ Spiel
Hab mal die PC-Demo gespielt und es hat mir gar nicht gefallen. Durchschnittlich von vorne bis hinten.
Zu Phanta007...
@ DummDing
Deine Nick passt ganz gut !
Meine Nicke passte gute odere wase ?
Nö. Die Prärie gibt es nur Nordamerika. Schau mal bei Wiki nach oder lass dir den Artikel vorlesen.
Wieder falsch. Nur Großkaliber lässt sich nicht effektiv dämpfen. Beim Kaliber .22 bekommt man den Schussknall so stark gedämpft, dass der Repetiermechanismus der Waffe lauter ist, wenn man eine kleine Besonderheit der Läufe kennt.
Falsch, da wird nichts verzerrt. Bei Großkaliber verlagert sich der Schalleindruck zu einem hohen Peitschen statt einem donnernden Geräusch. Ein KK-Dämpfer erzeugt ein "Tschock" (wie ein lautes Klopfen auf Holz) bis hin zu "Tschiupp", das man hin und wieder in Filmen hört.
Schalldämpfer dienen der Dämpfung des Schussknalls, unterdrücken den Mündungsblitz und verbessern die Schusspräzision, da schnelle Verwirbelungen von Verbrennungsgasen an der Mündung wegfallen.
So wie du, ne? Habe schon einige Waffen mit Dämpfer geschossen; nicht nur gehört.
Woher nimmst du eigentlich dieses "Weisheiten"? Natürlich entstehen Dämpfer am Reißbrett oder mit der CAD-Anwendung, da hier mit festen Größen gearbeitet wird und das Funktionsprinzip immer identisch ist. Mit "gut Glück" hat das überhaupt nichts zu tun.
Ach Gottchen. Da zockt jemand Egoshooter und meint jetzt, Ahnung von weiten Schüssen zu haben.
Was hat die Zieloptik mit dem Herzschlag zu tun? - Der Herzschlag sorgt dafür, dass sich die Waffe in der Schulter immer minimal bewegt, selbst dann, wenn sie vorne und hinten weich aufgelegt wird. Das sind winzige Bewegungen, die auf 100 (!) m bereits Abweichungen von einem guten Meter bewirken.
Jetzt mache ich Dir mal einen Vorschlag, Schlaumeier: Begleite mich einfach mal zum Schießen; Munition zahle ich, Versicherung zahlst du. Habe etliche feine Kaliber zur Auswahl, besitze auch ein Scharfschützengewehr - alles in der WBK eingetragen und legal.
Dann machen wir beide mal ein paar Schüsse auf die schlappe Entfernung von 100 m; im Liegen, sitzend aufgelegt, stehend angestrichen und stehend freihändig. Die Ergebnisse veröffentlichen wir hier.
Und dann berichtest du auch gleich mal von der Sache mit dem Herzschlag und dem Zusammenspiel mit Zieloptiken.
Schrot ("Shotgun") ist natürlich auch möglich.
Alles, was du brauchst, ist ein Personalausweis, du musst über 16 Jahre alt sein. Dann kann ich dich problemlos mitnehmen.
Ja, ist völlig legal: Mit einer berechtigten Begleitung und Schießaufsicht (bin ich nämlich auch noch) dürfen auch andere Leute an zugelassenen Schießständen mit scharfen Waffen schießen.
Wer sich anschließen und eine solche Erfahrung ebenfalls einmal machen möchte - einfach melden. Ihr werdet dann sehen, dass reales Schießen rein gar nichts mit Videospielen zu tun hat.
Stecke übrigens im Ruhrgebiet.
Dann bin ich auf zwei Dinge sehr gespannt:
1) Wie (und ob) du bei einer Entfernung von schlappen 100 m triffst; du wirst dich wundern, wie viel Wissen, Erfahrung und Können man dazu braucht.
2) Welche Ausrede du dir einfallen lässt, um dich dieser Herausforderung nicht stellen zu müssen.
Immer dasselbe: Wenn Leute ein paar Shooter gezockt haben, meinen sie, sie wüssten Bescheid. So, wie jeder einen Linienjet perfekt landen kann, wenn er mal einen Flugsimulator ausprobiert hat.
Schade, dass der Titel hier so schlecht abschneidet. Ich persönlich hatte meinen Spaß damit, zumal es inhaltlich noch die beste erhältliche Version ist und auch bei weitem die beste KI aller Versionen vorweist. Missionen sind auch größtenteils ziemlich spannend, man muss schon oft sehr vorausschauend vorgehen. Bin als Stealth-Fan durchaus zufrieden und würde 69% vergeben. Da gibt es deutlich schlechteres.
Mal vom Aufgabenfeld abgesehen, Stellenwert Pustekuchen. Trifft es aber auf den normalen Scharfschützen, der nicht in einer Jägereinheit, KSK, Kampfschwimmer oder ähnlich spezialisierten Einheit sitzt durchaus zu. Da sehen die Anforderungen in etwa so aus... Ausdauer, im Dreck sitzen... Tage lang, schön still sein, gehorchen und ein gutes Trefferbild aufweisen.
Schiessen und treffen kann jeder lernen. Da muss man nicht wie gerne gesagt überdurchschnittlich intelligent sein.
wie bitte?
@ phanta007
dein aussage: *Scharfschützen sind sowieso keine Profis, nur dumme Opfer die Tage lang im Dreck liegen*
ist auch nicht gerade der realität geschuldet.
ich bin berufssoldat und kann dir nur sagen, dass sie in der truppe einen ähnlich hohen stellenwert haben wie Fernspäher (liegen auch tagelang im dreck, nur um den gegner hinter den feindlichen linien zu beobachten)
desweiteren sollte man zwischen scharfschützen der KSK und dem scharfschützen in einem panzergrenadier-trupp unterscheiden. die aufgaben unterscheiden sich fundamental.
Das die das Spiel auf der PS3 so innen Sand setzen hätte ich nicht gedacht.
@ DummDing
Deine Nick passt ganz gut !
Eine Prärie ist das selbe wie eine Steppe. Direkt neben der afrikanischen Tropenzone liegt so eine Steppe/Prärie.
Ein Schalldämpfer , Heheh. Kein Schalldämpfer dämpft wirklich. Die hören sich nicht wie im TV an. Der eigentliche Sinn besteht darin den Schall zu verzerren. Wenn du nie einen Schalldämpfer gehört hast, wirst du auch nie wirklich wissen wie sich son Teil anhört. Die hören sich übrigens bei jeder Waffe anders an, weil es keine Wissenschaft gibt wie die gebaut werden. Die werden nach Probieren und Gutglück gebaut.
Bei einer Entfernung von ca. 1000m bei der heutigen Zieloptik ist der Herzschlag schon mehr als nebensächlich.
Scharfschützen sind sowieso keine Profis, nur dumme Opfer die Tage lang im Dreck liegen.
Ist dir Xbox Version auf der höhe dieser PS3 im Sinne von Bugs? hab kein Problem aber wenn due Gegner Godlike durch die Wand sehen kriegt so ein Spiel den Flug spendiert.