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Allgemeine Informationen

Titel:
Nvidia Geforce GTX 590
System:
PC
Hersteller:
Nvidia
Distributor:
Nvidia
Kategorie:
Grafikkarte
Release:
März 2011
Off. Seite:
Watchlist:
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Nvidia Geforce GTX 590 - Review

PC

Was für ein Vorbau!

Eventuell stehen AMD stürmische Zeiten bevor (hier unser Test zur Radeon HD 6990). Nvidia schlägt mit der Geforce GTX 590 zurück und liefert eine rein von der Theorie monströse Grafikkarte ab. Zwei absolut vollwertige GF110-Grafik-Chips in 40-nm-Fertigung thronen auf der schwarzen Platine, also genau jene, welche im aktuell schnellsten Single-GPU-Flaggschiff Geforce GTX 580 aus allen Rohren feuern. Jeder GPU stehen dabei wie gewohnt 1.536 MB GDDR5-Videospeicher zur Seite.

Das klingt monströs - und ist es tatsächlich auch. Zur Überraschung vieler wurden beim GPU-Duo alle 16 Streaming-Multiprozessoren (kurz SM) aktiviert. Außerdem tragen sie die vollen drei Milliarden Transistoren, 512 Shader-Einheiten sowie 64 Textureinheiten pro Grafik-Chip mit sich herum. Wie es die 1.536 MB pro Chip vermuten lassen, kommuniziert das übliche 384 Bit breite Speicherinterface mit den Komponenten. Bis hier hin also eine kompromisslos verdoppelte GTX 580 mit nur sehr geringen Einschränkungen.

Wie flott taktet sie?

Bei der Radeon HD 6990 zeigt sich ein ähnliches Bild. Sie entspricht einer verdoppelten Ein-Chip-Kollegin Radeon HD 6970 mit ihren vollen technischen Möglichkeiten, muss sich dafür aber bei den Taktraten zurückhalten, um unter der maximal möglichen Stromaufnahme zu bleiben. Ungefähr dasselbe ist bei der Geforce GTX 590 der Fall. Ihre GPUs takten mit 607 MHz statt den 772 MHz einer GTX 580, woraus sich ein Shadertakt von 1.215 MHz ergibt (1.544 MHz bei der GTX 580). Die insgesamt 3 GB GDDR5-Speicher gehen mit 1.707 statt 2.004 MHz auf die Rennbahn.

Viel mehr Takt scheint kaum möglich, schließlich möchten Nvidias Partner sicherlich auch noch individuell übertaktete Brummer in den Handel schicken. Schon im normalen Betrieb kommt die Geforce GTX 590 auf satte 365 Watt Leistungsaufnahme, also nochmals 15 Watt mehr als bei der HD 6990. Ebenfalls hart an der Grenze und ein Indiz für einen hohen Stromhunger. Ihr müsst die Karte deswegen mit zwei zusätzlichen Acht-pin-Stromsteckern zum Netzteil bei Laune halten. Eine Übertaktung per Schalter bietet der Doppel-Whopper hingegen nicht, allerdings zeigt sich bei der HD 6990, dass ein solcher Modus nur wenige Prozentpunkte mehr Performance bereitstellen würde.

(zum Vergrößern auf die Tabelle klicken)

Nvidia hatte einige Tage Zeit, um auf die Dual-GPU-Konkurrenz zu reagieren. Schon im Vorfeld soll der Preis gesenkt worden sein, wobei sich die 640 Euro Startpreis (aktuell 606 Euro Straßenpreis) weit über den 535 Euro Straßenpreis der ohnehin teuren Radeon einordnen. Man könnte daher an anderer Stelle punkten, vor allem bei der Leistung, aber auch bei der Stromaufnahme, der Temperatur und der Lautstärke.

Wie kühlt sich die Wuchtbrumme?

In Sachen Lautstärke nervt die Radeon ganz schön herum. Bis zu 70 dB hustet ihr Lüfter übertaktet unter Volllast aus, was verhältnismäßig laut wirkt. Rein optisch setzt die frische Geforce GTX 590 auf ein ähnliches Kühlsystem, wohl aber mit einigen Unterschieden unter der Plastikhaube. Mittig auf der 28 cm breiten Platine (HD 6990: 30 cm) flattert ein 85 mm großer Axiallüfter (HD 6990: 75 mm Radiallüfter) um seine eigene Achse, umhüllt von einem dunklen Kunststoffgehäuse.

Darunter verstecken sich zwei große Aluminium-Kühlblöcke, die die Wärme der Kupferkerne aufnehmen und vom Lüfter angepustet werden. Zusätzliche Kühlplatten an Wandlern und an den Speichersteinen sorgen für weitere Kühlung. Das Gehäuse lässt sich übrigens sehr leicht abnehmen, damit ihr es besser reinigen könnt. weiter...

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Kommentare

  • 375 Watt im idle Modus? 645 unter Last? 600€?
    Ja genau, ich geh nur noch für die Graka arbeiten oder wie? Autos müssen immer weniger Sprit schlucken und CO2 ausstoßen, aber bei den Grakas hört Umweltschutz auf? Ich glaub ich spinne.
    Wann endlich fangen die beiden Hersteller mal an und forschen und produzieren mal Pixelbeshleuniger die Leistung haben und niedrigen Stromverbrauch? Entweder die sind Aktionäre bei RWE und CO. oder die wollen einfach nicht.
    Sorry, aber da hört für mich der Spaß langsam auf ...
    Würd mich mal interessieren, wenn Intel wirklich die Graka in die Chips einbaut, was so ein CPU dann frisst.
    Ich bin fassungslos wie Sinnlos hier mit Resourcen umgegangen wird ...

  • Der Vorteil einer solchen Karte ist, dass man im Winter nicht die Heizung anstellen sondern einfach eine Runde Crysis zocken muss damit die Füße warm werden!

  • Warum ist die Geforce 480 auf einmal nicht mehr in den Benchmarks dabei, während sie noch bei den Temperaturen vertreten war?

  • 645 Watt unter Last - bist du g'scheit...
    Aber ok, das ist eine Karte für Benchmarker und in der Full HD Auflösung 1920x1080 oder 1920x1200 reicht eine GTX 570 locker aus um alle Games inkl. AA/AF zu zocken. Dann noch die Lautstärke dazu. Also ich sag's mal so: Eine Karte nur für die absoluten Enthusiasten.

  • Ich frage mich wie ihr es schafft die 560 Ti im Ruhezustand bei 28 Grad zu halten. Meine hat ca. 40 Grad im Leerlauf. Von welcher Firma ist die, habt ihr einen neuen Kuehler/Luefter drauf und mit wieviel Umdrehungen laeuft der?

  • Ist schon was bekannt bezügl Hersteller, die sich die Karte zur Brust nehmen und aufrotzen?

  • auf den Bilder steht immer Grün: Vorgänger... das ist nicht ganz richtig oder? :)

Der Redakteur meint...

Andreas Ludwig Portrait

Am Ende steht kein klarer Gewinner fest. In Sachen Performance steht es nach Abpfiff unentschieden, auch sonst haben die Karten ihre Vor- und Nachteile. Entschieden wird alles über den Preis.

Andreas Ludwig

Informationen

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition @ 4,12 GHz
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
  • Mainboard: Gigabyte GA-EX58 UD5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB Corsair Dominator (DDR3-1600C8 - Triple-Channel)
  • Festplatte: Western Digital VelociRaptor WD1500HLFS
  • Grafikkarten: verschiedene
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

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