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Allgemeine Informationen

Titel:
Warhammer 40.000: Dawn of War II -...
System:
PC
Entwickler:
Relic
Publisher:
THQ Entertainment
Genre:
Strategie (Echtzeit)
USK/PEGI:
Ab 16 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: 2-6
Release:
01.03.2011
Off. Seite:
Watchlist:
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Warhammer 40.000: Dawn of War II – Retribution - Review

PC

Wenn fünf sich streiten, räumt eben der Sechste kräftig auf. Unter dieses lapidare Motto könnte man das Add-on Dawn of War II: Retribution stellen. Die Handlung spielt zehn Jahre nach den Ereignissen von Dawn of War II: Chaos Rising und die Fraktionen der Orks, Eldar, Space Marines & Co. liegen noch immer im Dauerclinch. Der gesamte Subsektor Aurelia gleicht einem gigantischen Schlachtfeld. Dies ruft das Imperium auf den Plan, das dem kriegerischen Treiben mithilfe eines vernichtenden Rundumschlags ein Ende bereiten will.

Viel mehr braucht ihr über die Handlung von Dawn of War II: Retribution eigentlich nicht zu wissen. Denn der Spannungsbogen ist nicht ganz so gut, wie man es bisher von der Dawn-of-War-Serie gewohnt war. Zwar gibt es nach wie vor atmosphärisch gelungene Zwischensequenzen, überraschende geskriptete Szenen und gut vertonte Dialoge. Insgesamt fällt die Geschichte in dem zweiten Add-on aber nicht mehr so toll aus.

Heldenhafte Kämpfe

Das ist jedoch nicht allzu tragisch. Einerseits standen bei den Dawn-of-War-Spielen schon immer die actionreich inszenierten Kämpfe im Vordergrund. Zum anderen bedienen sich die Entwickler eines Kniffs, der dennoch für reichlich Spannung sorgt. So gibt es für jede der sechs Fraktionen (Chaos, Eldar, Imperium, Orks, Space Marines und Tyraniden) eine eigene Kampagne mit insgesamt 16 Missionen. Diese sind sich zwar hinsichtlich ihrer Abfolge und des Designs ziemlich ähnlich, nehmen jedoch stets einen etwas anderen Verlauf. So müsst ihr beispielsweise bei einer der Fraktionen am Ende einer Mission gegen einen Endboss antreten, der bei der Kampagne eines anderen Volkes noch als spielbarer Held fungiert hat. Solche Querverweise sorgen sowohl für Spannung als auch kleine Überraschungsmomente.

Warhammer 40.000: Dawn of War II - Retribution - Launch Trailer

Zudem unterscheiden sich die einzelnen Rassen glücklicherweise stark genug voneinander, um in jeder Kampagne ein leicht anderes Spielgefühl aufkommen zu lassen. An der grundlegenden Mechanik hat sich im Vergleich zum Hauptspiel und dem ersten Add-on nichts verändert. Nach wie vor zieht ihr mit euren Heldentruppen über die Schlachtfelder, bestreitet ziemlich temporeiche Kämpfe und nutzt geschickt die Deckungsmöglichkeiten. Das funktioniert noch immer sehr gut, hat jedoch weiterhin mit der stellenweise etwas blöden KI zu kämpfen. Auch die Rollenspiel-Elemente sind wieder mit von der Partie. Erbeutete Ausrüstung drückt ihr eurem Helden in die Hand und mithilfe von gewonnenen Erfahrungspunkten verbessert ihr dessen Durchschlagskraft. Allerdings steigert ihr ab sofort nicht mehr einzelne Werte, sondern schaltet jeweils Spezialfähigkeiten frei. Ihr solltet daher gut überlegen, welche der insgesamt 15 Fertigkeiten ihr auswählt.

Masse statt Helden

Es gibt jedoch eine durchaus interessante Neuerung. Im Verlauf der Kampagne könnt ihr euch entscheiden, ob ihr weiterhin primär auf eure Helden setzt oder lieber eine reguläre Armee in den Kampf schickt. In Fabriken auf den Schlachtfeldern könnt ihr dann, genügend Ressourcen vorausgesetzt, neue Einheiten produzieren und an die Front schicken. Das erreicht zwar nicht das Ausmaß anderer Strategiespiele wie zum Beispiel StarCraft II, doch immerhin bietet sich euch hiermit eine taktische Alternative - wenn auch eine relativ nutzlose. Das Problem: Wer mit den Helden vorliebnimmt, hat es aufgrund ihrer teilweise extrem mächtigen Fähigkeiten deutlich leichter im Kampf. Warum sollte man es sich dann unnötig schwer machen?

Ähnliche Balanceprobleme offenbaren sich auch beim Mehrspielerpart; ein kleines Ärgernis, mit dem sich Relic Entertainment bereits seit dem Hauptspiel herumschlägt. Zwar sind die Gefechte via Netzwerk oder Internet auch weiterhin sehr unterhaltsam. Vor allem der kooperative Modus namens „Last Stand", bei dem ihr euch mit euren Heldencharakteren endlosen Gegnerwellen entgegenstellt und Erfahrungspunkte sammelt, ist immer wieder für eine Partie zwischendurch geeignet. Doch einige Fraktionen respektive Einheiten sind noch immer extrem stark und bringen das Gleichgewicht der Kräfte stark ins Wanken. weiter...

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Kommentare

  • Im review steht mit "insgesamt 16 Missionen". Das kann aber nicht ganz stimmen, allein die Bloodraven Kampagne hat 11 Missionen (inklusive optionaler Missionen).

    So nebenbei nach der längeren Spielzeit finde ich das Addon immer noch spitze. Hab die Bloodraven Kampagne bald durch und freu mich schon auf die anderen Völker. Wenn die anderen Kampagnen auch so lang sind dann ist der Umfang echt Wahnsinn. Außerdem ist mir noch aufgefallen dass das Zusatzpack etwas leichter ist als das Hauptspiel. Auf dem zweitschwersten Schwierigskeitsgrad ist es nicht wirklich fordernd, man kann jetzt auch unter den Missionen quick saven und quick loaden (was ich aber nicht benutze).

    EDIT: Ok so wie es aussieht ist die Kampagne immer die gleiche egal welche Rasse man spielt, sprich die Unterschiede sind marginal die maps immer die gleichen. Das ist natürlich ein fetter Minuspunkt, trotzdem macht es Spaß die selbe Kampagne nochmal mit einer anderen Rasse zu bestreiten.

  • Wow, mit so einer Wertung hätte ich nicht gerechnet.
    Ich hatte bisher noch nichts mit dem DoW2-Universum zu tun und freue mich mehr auf den Space Marine-Teil. Hoffentlich wird der auch so gut werden.

  • Also ich habe jetzt gerade angefangen zu spielen und bin im ersten Space Marine level. Vielleicht bin ich ja ein wenig "fanboy-ish" aber was ich bis jetzt gesehen habe ist echt HAMMER.

    Basenbau gibt es zwar (bis jetzt) noch nicht, aber in den Kisten wo früher Items (Granaten, etc.) waren sind jetzt Rohstoffe. Und mit den Rohstoffen kauft man dann bei den bekannten Nachschubteleportern Einheiten. Sprich es geht schon sehr in Richtung basenbau, und wenn ich es richtig verstanden habe ist somit auch aus mit endlos Nachschub an Truppen da diese jetzt während der Mission gekauft werden müssen - auch einzelene Ersatzeinheiten eines Trupps kosten Rohstoffe. Trotzdem gibts natürlich noch Helden, die sind (bis jetzt) aber ohne Anhang alleine unterwegs. Spielt sich irgendwie mehr wie der Multiplayer Part von DoW2 von der Spielmechanik her, gefällt mir wirklich sehr sehr gut.

    Sollte ich etwas zu schnell gwesen sein mit meinem Urteil werd ich es noch berichtigen. Wenn aber alles so bleibt wie bis jetzt dann volle Kaufempfehlung und min. 90 % Wertung :)

  • Basenbau war _nie_ angekündigt für den MP. Einzig beim SP sollten ein *paar* (ergo nicht alle) das ein oder andere Gebäude kriegen damit sie Truppen in Massen pumpen können. Und selbst da wirds wohl Missionsabhängig werden.

    Wer Basenbau will kann sich halt SC2 zulegen und dort seine Zeit mit Aubau & Expansion verbingen. DoW2 hat seit dem Grundspiel andere Tugenden, gerade im MP.

  • Ich habs mir heute geholt, mir hat DOW2 super gefallen auch ohne Basenbau. Habs sogar öfters durchgespielt und das mach ich in letzter Zeit kaum noch bei spieln. Mir gefällt das setting einfach super, und das Spiel ist auch Hammer.

    Jammert nicht alle dem Basenbau nach, man sollte auch mal offen für neues sein (wenn es gut ist, und das ist es in dem Fall)

  • Basenbau würd mich auch ma Interessieren, war ja schließlich Angekündigt für den Multiplayer oder?

  • ich kenne mich jetzt im tabletop bereich nicht wirklich gut aus, meine aber das es bei warhammer auch hier immer um kleinere gefechte ging, bzw gefechte mit kleineren einheitengruppen. in dem fall wäre dow 2 ja näher an der lizenz als der erste teil.

    finde es aber ebenfalls schade das man auf den basenbau verzichtet hat. gab dem spiel damals irgendwie eine extra note.

  • Jaja, was Menge der Einheiten, Basenbau und Strategie angeht, war DOW1 da Jahre vorraus. Aber so ist das halt mittlerweile in Zeiten der Casual games :(

  • Basenbau

    Hmm nee Basenbau hätte ja ANSATZWEISE was mit Strategie zu tun und Strategie und Warhammer 40k passen mal so garnicht zusammen.Schade das man aus so einer tollen Lizenz so eine Strategiegurke gemacht hat.....

    Zum Spiel:Hört sich eigentlich zumindest vom SP-Part sehr interressant an.Soweit ich weiß gibts aber Steampflicht und das heißt für mich das das Spiel wie das Hauptspiel leider im Regal bleibt(zumindesto hne entspr. Crack).

  • ich dachte der Basenbau kommt auch zurück?

Der Redakteur meint...

 André Linken Portrait

Auch wer bisher nicht viel mit Dawn of War II zu tun hatte, sollte mal einen Blick riskieren.

André Linken

Informationen

Systeminfos:

PC

  • 3,2 GHz-Prozessor
  • 1 GB RAM (Windows XP), 1,5 GB RAM (Vista/7)
  • Grafikkarte mit 128 MB Videospeicher
  • 8,5 GB freier Festplattenplatz
  • DirectX 9.0c

Features:

PC

  • 6 spielbare Fraktionen
  • 6 Kampagnen
  • Rollenspiel-Elemente
  • Fertigkeiten-Baum für Heldencharaktere
  • Mehrspieler-Modus für bis zu 6 Teilenehmer

Add-on zu:

Titel aus der Serie:

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