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Allgemeine Informationen

Titel:
Nvidia Geforce GTX 560 Ti
System:
PC
Hersteller:
Nvidia
Distributor:
Nvidia
Kategorie:
Grafikkarte
Release:
Ende Januar 2011
Off. Seite:
Watchlist:
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Nvidia Geforce GTX 560 Ti - Review

PC

Was bedeutet "Ti"?

Bevor wir ans Eingemachte gehen: Den Beinamen "Ti" verdient sich die GTX 560 weder durch eine besonders brachiale Leistung noch durch eine exklusive Ausstattung. Rein aus Marketing-Gründen holte man das fast zehn Jahre alte Anhängsel aus dem Seniorenheim zurück, um die Karte letztendlich attraktiver aussehen zu lassen. Für euch als Nutzer macht das keinen Unterschied, denn wie alle bisherigen 500er-Karten bastelt sie bei gleichzeitig ähnlichem Stromhunger Bilder schneller zusammen als die teilweise verschwenderische 400er-Generation. Zudem schuften die meisten Bilderboliden leiser.

Im Test: EVGA GTX 560 Ti (Referenzdesign)

Zum Start setzt Nvidia 240 Scheine für die neue Geforce an, wobei erste Modelle schon an der 215-Euro-Marke knabbern. Ihr Preis muss auch purzeln, kostet doch die direkte Gegenspielerin HD 6870 nur 193 Euro, während für die HD 6950 mit 1.024 MB um die 230 Euro beim Händler abgeliefert werden müssen. In der Geforce arbeitet dabei der aufgemotzte GF114-Grafikchip im 40-nm-Verfahren, der wie sein Vorgänger GF104 1,95 Milliarden Transistoren in sich trägt. Auch sonst übernimmt der GF114 fast alle Eigenschaften des GF104. Durch einen etwas anderen Aufbau lauern nun jedoch 384 statt 336 Shader-Einheiten auf der Platine, außerdem sind im Gegensatz zur GF104-GPU alle Streaming-Multiprozessoren (SM) aktiviert. Der leicht andere Aufbau erhöht zusätzlich die Textureinheiten von 56 auf 64.

Karte mit persönlicher Note

In Sachen Speicher hält Nvidia an den 1.024 MB GDDR5-RAM und dem 256 Bit breiten Speicherinterface fest. Anders als bei der GTX 460 soll es allerdings keine Version mit weniger Videospeicher geben, da aus technischen Gründen gleich eine Halbierung auf 512 MB nötig wäre. Das wäre wenig sinnvoll angesichts der hohen Auflösungen, in die sich das Kärtchen begeben soll. Im gleichen Atemzug ermöglicht die Architektur eine Verdoppelung auf 2.048 MB Videospeicher, die von den ersten Herstellern bereits auf die Platine geknüppelt werden.

(zum Vergrößern auf die Tabelle klicken)

Hersteller lieben ihre individuellen Designs, wie MSI sein Twin Frozr II mit zwei statt einem Lüfter und komplett eigenem Kühl-Layout. Zusätzlich zur anderen Karosserie kurbeln Nvidias Partner gerne die Taktraten für mehr Performance nach oben. Wie bei allen 500er-Bilderboliden wird auch bei der GTX 560 Ti Wert auf Übertaktungsmöglichkeiten gelegt, obwohl die Taktraten im Vergleich zur GTX 460 ohnehin deutlich in die Höhe wuchsen. Die GPU arbeitet standardmäßig mit flotten 822 statt 675 MHz, auch der Shader wurde von 1.350 auf satte 1.645 MHz angehoben. Der Speicher notiert sich mit 2.004 statt 1.800 MHz anfallende Aufgaben. Trotz der höheren Raten sollen noch ordentlich Reserven zum Übertakten vorhanden sein.

Beim Zocken stellt euch eine GTX 560 Ti rund 170 Watt in Rechnung, also 10 Watt mehr als eine GTX 460 - bei wohlgemerkt deutlicher Leistungssteigerung. Ihr müsst der Grafikkarte deshalb immer noch zwei zusätzliche Sechs-Pin-Stromanschlüsse direkt an ihre Vene klemmen, da ihr Herz sonst nicht zu schlagen anfangen würde. Ein bisschen länger fällt dazu die Platine aus. 23 cm misst die Grafikfabrik, was aber für normale Rechner überhaupt kein Problem sein sollte. weiter...

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Kommentare

  • Das Ti soll einfach Erinnerungen wecken und so viele Leute im Unterbewusstsein zum Kauf anregen.

    Scheint funktioniert zu haben. ;)

  • Das Ti soll einfach Erinnerungen wecken und so viele Leute im Unterbewusstsein zum Kauf anregen.
    Ich hatte damals selbst die GeForce Ti 4200 und konnte damit sogar Half Life 2 in 1280x1024 flüssig zocken inkl. AA. Und trotzdem hab ich HL2 dann auf der Xbox durchgezockt. ^^

  • So ein schwachsinn was hier einige von sich geben. das "Ti" steht für nichts technisches genauso wie die Zahlen. Wer nun glaubt dass diese Grafikkarten irgend eine Hardwarespezifikation namens "Ti" aufweist wie die damaligen Karten, der irrt. Und selbst wenn es so wäre, dann wäre die Karte aber ordentlich veraltet ;).
    Selbst das FX hatte nichts zu sagen. Wer auf irgendwelche Bezeichnungen in einer Grafikkarte Wert legt schaut auf die Benchmark Werte und NICHT(!!!) wie groß die Zahl der Namensbezeichnung ist oder wie "cool" die Buchstabenkürzel gewählt sind.

  • ... das ändert aber nichts daran, dass die Ti 4200 die schwächste reguläre GeForce 4 war (wie gesagt, die GF4 MX ignoriere ich hier absichtlich - das waren keine gaming-tauglichen Grafikkarten). Ja, es war trotzdem 'ne gute Karte... 'hab ja selber auch eine gehabt. Ändert nur nix daran, dass das Ti-Kürzel keine besondere Bedeutung hatte... ebensowenig wie "GeForce" für irgendwas besonderes steht.

  • ... du wiederholst irgendwie genau das, was ich schon geschrieben habe.

    Zitat
    Bei der GeForce4 ging das mit Ti erst bei der Ti 4200 los und das war sehr wohl eine starke Grafikkarte

    Die Ti 4200 war die SCHWÄCHSTE reguläre GeForce 4... das war das Einsteigermodell für alle, die sich keine Ti 4600, Ti 4400 oder 'ne äquivalente oder bessere ATI-Karte leisten konnten oder wollten.

    Ja, Ti stand für Titanium. Und was hat das mit OC-Fähigkeiten oder außergewöhnlich guter Performance zu tun? Und wenn das so ist, haben dann alle Nvidia-Karten seit der 4er-Generation nichts mehr getaugt, weil keine mehr das Ti-Kürzel getragen haben? Und warum verpasst nun Nvidia ausgerechnet ihrer "billigen" Einsteigerkarte GTX 560 dieses Kürzel, aber nicht ihren eigentlichen High-End-Karten?

    Ergibt schlicht keinen Sinn. Es ist ein Produktname, mehr nicht. Er soll cool und wichtig und technisch klingen und vielleicht ein paar wohlige Erinnerungen bei der Zielgruppe an vergangene Zeiten wecken, aber das war's auch schon.


    Sicher war die Ti 4200 ne Top Karte und auch die günstigste aus der 4er Ti Serie und ich (sicher andere Leute auch) hätten sich eine 4600Ti oder 4400Ti finanziell leisten können,.......aber eben der relativ geringe Leistungsunterschied gegenüber dem doch sehr hohen Preisunterschied damals,....ließ mich eher zur 4200Ti greifen,......datwarnumaso,.....

  • Also das hab ich noch zu Ti gefunden ...
    www.nvidia.de/object/IO_20011003_2955.html
    Wie ich auf hohes OC Potential komme, wurde von mir weiter oben beschrieben.
    Naja wie dem auch sei, bei dem Kürzel Ti werden bei mir auf jeden Fall gute alte Erinnerungen wach und werde damit einfach leben, dass die GTX560Ti nicht das OC Potential bietet wie ich erwartet habe. ^^

  • Das Ti Kürzel hatte nie etwas mit besonderer übertaktbarkeit zu tun.
    Ti war damals nur ein Kürzel wie es heute eben das GTX ist. Marketing halt.

  • ... du wiederholst irgendwie genau das, was ich schon geschrieben habe.

    Zitat
    Bei der GeForce4 ging das mit Ti erst bei der Ti 4200 los und das war sehr wohl eine starke Grafikkarte

    Die Ti 4200 war die SCHWÄCHSTE reguläre GeForce 4... das war das Einsteigermodell für alle, die sich keine Ti 4600, Ti 4400 oder 'ne äquivalente oder bessere ATI-Karte leisten konnten oder wollten.

    Ja, Ti stand für Titanium. Und was hat das mit OC-Fähigkeiten oder außergewöhnlich guter Performance zu tun? Und wenn das so ist, haben dann alle Nvidia-Karten seit der 4er-Generation nichts mehr getaugt, weil keine mehr das Ti-Kürzel getragen haben? Und warum verpasst nun Nvidia ausgerechnet ihrer "billigen" Einsteigerkarte GTX 560 dieses Kürzel, aber nicht ihren eigentlichen High-End-Karten?

    Ergibt schlicht keinen Sinn. Es ist ein Produktname, mehr nicht. Er soll cool und wichtig und technisch klingen und vielleicht ein paar wohlige Erinnerungen bei der Zielgruppe an vergangene Zeiten wecken, aber das war's auch schon.

  • GeForce 3 Karten waren alle HighEnd. Die normale GeForce3 gab es als erstes und später wurde die gesplittet in GeForce Ti200 die etwas schwächer als die GeForce3 war und in eine GeForce3 Ti500 die etwas stärker als die GeForce3 war.
    Bei der GeForce4 ging das mit Ti erst bei der Ti 4200 los und das war sehr wohl eine starke Grafikkarte, die konnte man stark übertakten und konnte die Spiele damals alle ohne weiteres flüssig zocken. Zumindest hatte ich damals keine Probs damit.
    Die GeForce5 Reihe waren die ersten Karten die mich von Nvidia nicht richtig überzeugen konnten. Das FX steht da auch nicht ohne Grund vor den GeForce5 Karten das FX steht für die Unterstützung von FX-Engine von nVidia damals.
    Die Buchstaben sind nicht alle ohne Bedeutung. :)

  • Das ist toll, hat aber mit dem Ti nichts zu tun. Ebensowenig steht Ti für viel Leistung oder "High-End Ausführung": die GeForce 3 Ti-200 war z.B. deutlich schwächer als die reguläre GeForce 3... die GeForce 4 Ti-4200 hingegen war wiederum das Low-Budget-Modell der GeForce 4 Serie und hatte auch keine atemberaubende Leistung. Das war regulärer Bestandteil des Produktnamens und war keine Sonderedition, Limited OC-Edition oder weiß der Geier was: es gab ja auch gar keine Version OHNE Ti ;)

    ... genau so wie die 5er-Serie eben GeForce FX getauft wurde, heißen alle 4er Karten eben Ti-[i]irgendwas[/i] (mal abgesehen von den unbrauchbaren MX-Karten, die technisch mit der 4er Generation gar nichts zu tun hatten)

  • Ti steht für Titanium

    Zitat
    Man kann es fast nicht glauben, doch viele werden sich noch an die guten alten GeForce 3 und 4 Modelle erinnern, bei denen an den High End Ausführungen das Kürzel Ti am Namen klebte.


    Soviel dazu, dass es keine Bedeutung hat. Die Ti Modelle die ich kenne konnte man alle ordentlich OCen.

  • Der Ti-Zusatz hatte nie irgendeine Bedeutung. Ursprünglich erschienen mit Ti-200 und Ti-500 versehene Neuauflagen der GeForce 3, die entweder deutlich langsamer (Ti-200) oder ein wenig schneller (Ti-500) als die Ur-GeForce 3 werkelten. Bei der GeForce 4 Serie trugen hingegen ALLE Karten das Ti-Kürzel, bis auf die GeForce 4 MX, die aber ohnehin nur 'ne verkappte Neuauflage der GeForce 2 waren und damit völlig wertlos für Zocker.

    Ti stand weder für hohe Leistung, noch gute Übertaktbarkeit oder irgendwas anderes - das war regulärer Bestandteil des Namens der GeForce 4 Generation bzw. kennzeichnete den GeForce 3 Refresh... mehr aber auch nicht.

  • Das Build 8.79.6.2-RC2 basiert zwar auf der Version 10.11, allerdings handelt es sich hierbei um ein Mitte Dezember 2010 freigegebenes Update von AMD, dass extra für die HD-6900-Serie angefertigt wurde. Für die Anpassung auf Basis des 10.12 fehlte AMD damals der Zeitpuffer, da die Karten aus Treibersicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt erschienen. Daher entschied man sich, das für die HD 69xx ausgelegte Build 8.79.6.2-RC2 auf Basis des 10.11 zu entwickeln. Kurzum: Dieses Build war bis zuletzt das einzig brauchbare für HD-6900-Tests. Zudem ist es fraglich, ob das 11.1-Update überhaupt Auswirkungen auf unsere Benchmarks hat, da laut Patchlogs nur die beiden Spiele F1 2010 und Left 4 Dead 2 zwischen 12 und 17 Prozent Performance dazu gewinnen - beide Spiele sind kein Bestandteil unserer Benchmarks.

  • Hmmm schade, hatte bei der GTX560Ti mit jeder Menge OC Potential gerechnet. So verliert der Zusatz Ti leider total an Bedeutung.

    Wie Diablow auf Oktober kam? Ganz einfach. ^^ Die Treiber von AMD / ATI sind logisch aufgebaut. Die erste Ziffer gibt immer das Jahr an und die Ziffer danach den Monat. Wenn bei einem Treiber also [color=#ff0000]10[/color].[color=#009900]10[/color] dortsteht, dann kam der im Jahr 20[color=#ff0000]10[/color] im [color=#009900]10[/color]. Monat = Oktober auf den Markt.
    Fragt man Onkel Google zu ...

    Zitat
    Build 8.79.6.2RC2

    So handelt es sich hierbei um die 10.11er Software.

    Nun kommen wir mal zu den Fakten und schauen uns das ganze mal hier an:
    Zitat
    ATI Catalyst 10.11 CCC Vista / 7 64Bit
    ATI Grafikkartentreiber Windows Vista / 7Der im November erschienene Treiber für alle ATI Radeon Grafikkarten ab der Radeon HD 2400. Er beinhaltet das englische Catalyst Control Center (CCC), die Treiber sowie die WDM-Treiber.
    Für Windows Vista 64Bit und Windows 7 64Bit.
    [b][i][color=#ff0000]Achtung: Unterstützt die neuen Radeon HD 6800-Modelle nicht.[/color][/i][/b]

  • Bei dem für die HD-6900-Serie eingesetzten Treiber mit dem Build 8.79.6.2RC2 handelt es sich um eine Version von Mitte Dezember 2010. @ Diablow: Ich weiß nicht, woher deine Information kommt, dass der Treiber vom Oktober stammen soll. Das ist nicht korrekt.

    Der Catalyst 11.1 konnte nicht mehr berücksichtigt werden, da er erst am Donnerstag freigegeben wurde. Vergleichstests mit Benchmarks haben eine Vorlaufzeit von einigen Tagen. Wenn dieser Test also am Samstag um 18:11 Uhr veröffentlicht wird, heißt das nicht, dass wir bis 18:10 Uhr noch die Benchmarks anfertigen können. ;) Allein die Untersuchung auf mögliche Fehler nimmt mehr Tage in Anspruch. Für die nächsten Grafikkarten-Tests werden neue Treiber natürlich wie sonst auch immer berücksichtigt.

    Besondere OC-Möglichkeiten konnten wir bei unseren Tests nicht feststellen @ The Game. Wir werden in der nächsten Woche ein Special zur Grafikkarten-Übertaktung veröffentlichen, dann auch mit anderen Karten mit einem Vergleich. Nur so viel vorab: Das OC-Potential einer GTX 560 Ti liegt im Rahmen anderer GTX-500er-Karten. Vielen Dank übrigens für den Hinweis beim Testsystem.

Der Redakteur meint...

Andreas Ludwig Portrait

Nvidias Geforce GTX 560 Ti liefert eine starke Leistung ab, bei konkurrenzlos wenigen Geräuschen. Der einzige Schönheitsfehler der exzellenten Karte bleibt der Stromhunger beim Zocken. Klare Empfehlung!

Andreas Ludwig

Informationen

Version:

  • EVGA GTX 560 Ti (Referenzdesign)

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i7 975 Extreme Edition @ 4,12 GHz (31x Multiplikator)
  • CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 Rev. B
  • Mainboard: Gigabyte GA-EX58 UD5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB Corsair Dominator (DDR3-1600C8 - Triple-Channel)
  • Festplatte: Western Digital VelociRaptor WD1500HLFS
  • Grafikkarten: verschiedene
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

Titel aus der Serie:

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