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Allgemeine Informationen

Titel:
Gray Matter
System:
PC Xbox 360
Entwickler:
Wizarbox
Publisher:
dtp entertainment
Genre:
Adventure
USK/PEGI:
Ab 12 Jahren / 12+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
12.11.2010
Off. Seite:
Watchlist:
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Gray Matter - Review

PC X360

Zauberei und Medizin

Die junge Zauberkünstlerin Sam landet eher durch Zufall im Herrenhaus des berühmten Neurologen Dr. Styles. Kurzerhand übernimmt sie den Job als seine Assistentin. Ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben, erhält sie ihren ersten Auftrag, nämlich sechs Studenten für ein neurologisches Experiment zu finden. Das ist schwieriger, als sie annimmt, da Dr. Styles eine ziemlich fragwürdige Reputation hat. Aber als Zauberkünstlerin hat sie natürlich einige Tricks auf Lager, um die Studenten dennoch zu überzeugen.

Im Laufe des Spiels erfahrt ihr mehr und mehr über Sam und Dr. Styles, ihre Geschichte und die Beweggründe, die die Handlung am Laufen halten. Hier wird dann auch das Talent von Jane Jensen sichtbar, eine spannende, hintergründige Geschichte zu erzählen. Ganz so kunstvoll wie in den Gabriel-Knight-Adventures gelingt es ihr aber nicht, eine komplexe Erzählung mit mysteriösen Begebenheiten und überzeugender Charakterzeichnung anzureichern. An einigen Stellen lässt die Geschichte es an Logik mangeln und auch die Motivation der Protagonisten ist manchmal nicht nachvollziehbar.

Nicht alles nur toll

Vor allem die beiden Hauptcharaktere können nicht immer überzeugen. Die unabhängige und aufmüpfige Sam handelt häufig zu geradlinig, um ihrem Wesen zu entsprechen. Dr. Styles hingegen ist ein wenig zu plakativ geraten. Er ist das Abziehbild des getriebenen Wissenschaftlers, dem durch einen Schicksalsschlag die Menschlichkeit abhanden gekommen ist. Das wird auch durch das Äußere der beiden unterstrichen: hier ein Gothic-Girl, das erstaunlicherweise keinerlei Aufsehen erregt, dort ein Wissenschaftler mit Gesichtsmaske á la Phantom der Oper.

Gray Matter - Staaart! Die ersten 10 Minuten

Auch die häufigen Wendungen wirken zum Teil recht konstruiert. Die beiden Handlungsstränge um Sam fügen sich fast während des ganzen Spiels nicht wirklich gut zusammen. Im letzten Kapitel verliert die Geschichte die Haupthandlung dann komplett aus den Augen, nur um am Ende in einem angeklebt wirkenden Schluss wieder zu ihr zurückzukommen. Trotzdem ist die Geschichte an sich recht ausgefeilt und meistens auch spannend, erreicht aber „nur" das Niveau einer guten „Akte-X"-Episode. Natürlich ist das alles Meckern auf hohem Niveau, aber die Messlatte ist bei einem Jane-Jensen-Titel ja schließlich hoch angelegt.

Viel zu leichte Rätsel

Das letzte Kapitel ist zwar optisch eines der schönsten, bietet aber auch die nervigsten Rätsel des Spiels. Es gilt dort, eine Art Labyrinth zu entschlüsseln, und im Gegensatz zum restlichen Spiel ist es hier essenziell, einige Aktionen in der richtigen Reihenfolge auszuführen, wobei die Hinweise nicht sonderlich offensichtlich sind. Das ist zwar kein Problem für erfahrene Spieler, Einsteiger werden hier aber ins Schleudern kommen. Und das ist unerfreulich, weil der Schwierigkeitsgrad der Rätsel in den restlichen Kapiteln doch eher auf diese Zielgruppe ausgelegt ist und Profis eindeutig unterfordern dürfte. weiter...

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6
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Kommentare

  • Eigentlich eine Schweinerei, dass heute fast keiner mehr Gabriel Knight kennt. Die drei Teile gehören auch heute noch zu meinen Lieblingstiteln auf dem PC.

Der Redakteur meint...

Wäre nicht das letzte Kapitel, so hätten hier Einsteiger das perfekte Adventure gefunden. Profis können sich zwar an der Optik und der Handlung, die trotz aller Macken immer noch Jane-Jensen-Qualität besitzt, erfreuen, dürften sich mit den Rätseln aber tödlich langweilen.

Stephan Fassmer

Informationen

Systeminfos:

PC

  • 1.4 GHz Pentium 4 oder vergleichbarer Prozessor
  • 1 GB RAM
  • DirectX 9 kompatible Grafikkarte mit 128 MB und Shader 2.0
  • DirectX 9 kompatible Soundkarte
  • Windows® XP/Vista/7 mit .Net Framework 2.0
  • Athlon64 X2 6000+
  • 3 GB RAM
  • Geforce 8800GT
  • MidiMan Audiophile 24/96
  • Windows XP Prof SP2

Features:

PC Xbox 360

  • Klassisches Point&Click-Adventure
  • Düstere Story in acht Kapiteln
  • Zaubertricks als neuartiges Spielelement
  • Zwei spielbare Charaktere

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