07.09.2010 - Felix Rick
Shank wurden Schmerzen zugefügt. Er wurde von düsteren Gestalten verprügelt und musste mit ansehen, wie diese Personen seine Frau schändeten. Shank ist aber keiner dieser Männer, die mit so einem Problem zur Polizei rennen und hoffen, dass die Bürokratie ihren Dienst leistet. Nein, unser Held will Rache. Er will sehen, wie die bösen Buben leiden und geht deshalb den Weg der Selbstjustiz.
Und ihr geht diesen Weg aktiv mit ihm, indem ihr euch in diesem Sidescrolling Beat'em'Up durch etliche Gegner schnetzelt und metzelt. Großartig viel zu erlernen gibt es dabei nicht. Es gibt eine leichte und eine schwere Attacke sowie eine Feuerwaffe, auf die ihr zurückgreifen könnt, um Gegner, die weiter entfernt sind, anzugreifen. Im Laufe des Spiels gibt es dann auch noch weitere Wummen, die ihr in euer Arsenal aufnehmen könnt. Die Schrotflinte hat zwar keine so große Reichweite, schleudert Gegner aber gleich ein ganzes Stück zurück. Außerdem findet ihr im Laufe des Spiels Granaten. Mit einer Explosion lassen sich gleich mehrere Feinde vom Bildschirm putzen.
Die meiste Zeit seid ihr aber mit Nahkampfattacken beschäftigt. Reines Buttonsmashing reicht bei Shank im Endeffekt aus. Wer sich besonders gut anstellt, kann seinen Kombozähler in die Höhe treiben. Außerdem gibt es noch eine Art Special Move, bei dem ihr hoch in die Luft springt, um euch dann auf den Gegner zu stürzen und ihn zu Boden zu reißen. Zwischengegner, die etwas größer als ihr sind, verlangen mehr Durchhaltevermögen. Diese werden aber nochmal durch Endbosse getoppt. Die gewaltigen Fleischberge sehen furchtbar fies aus und können nur bezwungen werden, indem ihr deren Verhaltensmuster genauer beobachtet.
So weit, so gewöhnlich. Was aber doch recht ungewöhnlich ist, ist der optische Stil des Spiels. Der Comiclook besticht durch gesetzte Töne, überzeichnete Figuren und einer rauen Umgangsform. Irgendwie erinnert das Spiel vom Look her an Filme wie Desperado. Das liegt auch an den sehr cool inszenierten Animationen.
Das Spiel hat einen gesonderten Koop-Modus mit einer eigenen kleinen Geschichte - allerdings nur offline. Zwar ist es löblich, dass man mit seinem Partner dann Kombo-Attacken vollführen kann, allerdings gehen diese bei dem Chaos auf dem Bildschirm, bei dem des öfteren die Übersicht verloren geht, ziemlich unter. weiter...
Shank ist ein gutes Spiel. Das verdankt der Titel jetzt nicht unbedingt seiner Spielmechanik, sondern seinem Stil und der Inszenierung.
Trailer zum PS3-Titel
08.02.2012
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Kommentare
Limbo und erwachsen...mnaaaaaahja Ansichtssache ich fand Limbo eigentlich ziemlich kindisch vom Stil her.
ich find das fazit ehrlich gesagt nicht so gut:
ich würd den punkt von erwachsenheit und tiefgründigkeit nicht so stark werten bei spielen wie turtles, golden axe oder shank die vom spielprinzip alle die gleichen sind. da gibts normalerweise nie ne richtige tiefgründigkeit.
der vergleich zu limbo gefällt mir umsoweniger weil das komplett andere spielprinzipien sind. ich jedenfalls kann mir ein golden axe oder ein shank wo man andere gegner töten muss, nicht als nachdenklich und z.b. mit ruhiger musik vorstellen - das passt einfach nicht
noch weniger versteh ich, warum limbo erwachsen oder tiefgründig sein sollte. die story kann ich in einem kurzen satz zusammenfassen: ein kleiner junge der aus einem traum erwacht, meistert auf seinem weg verschiedenste hindernisse, um am ende einem mädchen zu begegnen, dass ( story zu ende )
Ich fand's in der Demo schon zu flach vom Spielablauf her. Der Grafikstil ist natürlich cool.
Ich warte auf nen Steam Deal, momentan ist es mir zu teuer weil zu eintönig.