Mit einem Tutorial werdet ihr gut auf den Krieg vorbereitet. Auch während der Missionen gibt es am Steuer des U-Boots keine Probleme. Etwas mehr taktische Tiefe hätte aber gutgetan.
Singleplayer
Die Entwickler haben sich anscheinend wenig Mühe gegeben, Abwechslung zu schaffen. Die Missionszusammenstellungen wirken zu oft halbgar, der Schwierigkeitsgrad schwankt sehr stark.
Umfang
Mit 30 Missionen und vier U-Booten seid ihr einige Zeit in feuchten Tiefen unterwegs – wenn eure Motivation lange genug dazu anhält.
Grafik
Die Optik ist eher zweckmäßig und hinkt den aktuellen Xbox-Toptiteln gefühlt Jahre hinterher. Immerhin sind die Schiffsmodelle ganz nett gestaltet.
Sound
Wenigstens die Geräuschkulisse hat gute Qualitäten. Der englische Sprecher weiß zu motivieren und ein orchestraler Soundtrack unterstreicht die Unterwasseratmosphäre.
Fazit
Im Prinzip ist 505 Games kein allzu schlechter Wurf gelungen. Das U-Boot liegt gut im Wasser und eure Gegner versenkt ihr mit zielgenauen Treffern. Die höchstens mittelmäßige Grafik ist ebenfalls noch verschmerzbar. Die U-Boot-Action scheitert aber an der Spielbalance und den übertriebenen Szenarien. Mal werdet ihr kaum vom Feind behelligt, dann stürmt wieder alles auf euch ein und ihr habt nicht einmal die Chance zurückzuschießen. Auch die drögen Missionen, in denen ihr durch Minenfelder navigiert, sind wenig durchdacht gestaltet. So werdet ihr ständig hin und her geworfen zwischen unterhaltsamen Tauchfahrten und frustrierenden Spielerlebnissen. Selbst das Sternesystem ist nicht überzeugend. Das nächstbessere U-Boot könnt ihr euch erst recht spät im Spiel leisten. Somit müsst ihr auch in schweren Missionen mit nur einem Torpedorohr auskommen, was – ihr habt es wahrscheinlich schon erraten – für weiteren Frust sorgt. Schade drum!
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