10.06.2010 - Simon Biedermann
Der Tiger ist trotz der Skandale in der realen Welt zumindest virtuell derselbe geblieben. Wie im Vorgänger schwingt ihr den Schläger per Analog-Stick, um den kleinen weißen Ball ins Loch zu bekommen. Mit zwei neuen Spielelementen will EA die Golfsimulation noch realistischer machen. Zudem verdient ihr kein Geld mehr, sondern erhaltet Erfahrungspunkte für euer Spiel. Überdies dürft ihr neben der üblichen PGA-Tour dieses Jahr auch beim legendären Ryder Cup antreten.
Für den Karrieremodus erstellt ihr euren eigenen Profi. Der Charaktereditor lässt euch von der Frisur bis zur Klamottenwahl viele Freiheiten. Danach geht es in ein Tutorial, das euch im Schnelldurchgang alle Details der Steuerung nahebringt. Damit auch Kenner der Serie motiviert bleiben, gibt es für jede erledigte Aufgabe und gute Aktion ein paar Erfahrungspunkte. Dieses System setzt sich im gesamten Spiel fort.
Für erfolgreiche Abschläge wählt ihr zunächst auf dem Grün einen Punkt, bei dem euer Ball landen soll. Mit einer Schwungbewegung mittels des linken Analog-Sticks lasst ihr das weiße Kügelchen fliegen. Mit jedem Tutorial-Kapitel lernt ihr Stück für Stück, wie ihr den Ball anschneidet oder auch die vertikale Flugkurve anpasst. Hier bleiben keine Wünsche offen, um eure Golftechnik zu perfektionieren.
Bei den ersten Schwüngen bekommt ihr auch die neue Fokussteuerung beigebracht. Wenn ihr nach hinten ausholt, hämmert ihr flink auf den X- beziehungsweise A-Knopf ein. Damit macht ihr eure Schläge stärker oder auch genauer. Diese Aktion verbraucht jedoch Fokusenergie. Auch beim Anschneiden des Balles oder genaueren Putts dürft ihr diese Energie einsetzen.
Das Konzept bringt einen neuen Realismusaspekt ins Spiel. Ihr „fokussiert" beziehungsweise konzentriert euch gewissermaßen virtuell, um besonders gute Schläge oder Putts hinzulegen. Allerdings ist die Energie recht schnell verbraucht. Ihr werdet euch also nach wie vor auf eure eigenen Golfkünste verlassen müssen. Die Fokusenergie sollte nur bei besonders schweren Ball-Lagen genutzt werden.
Die ersten Schläge über das Grün sind für die meisten noch recht leicht zu schaffen. Erst kurz vor dem Loch geht es dann richtig zur Sache. Wenn der Boden holprig und die Distanz weit ist, wird es schwierig. Da hilft Tiger Woods gerne: Auch der aktuelle Teil bietet euch wieder vielseitige Anzeigen, um eure Schlagzahl zu minimieren. weiter...
Electronic Arts hat es geschafft, einen weiteren sinnvollen Schritt in Richtung Golfrealismus zu gehen.
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Erfolge / Achievements
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Kommentare
Die sollen endlich mal wieder Tiger Woods für den PC herausbringen.
Das Spiel sollte heißen "Tiger Woods: Einlochen für Profis"
@phanta007: gut aufgepasst.
seit wann sind die usa ein kontinent ?
Kann man da auch wegen Nackenschmerzen aufgeben?
Das habt ihr auch schon bei der 10er Version behauptet,
was ja auch nicht stimmte.
Danke für den Hinweis.
Das habt ihr auch schon bei der 10er Version behauptet,
was ja auch nicht stimmte.