19.05.2010 - Patrick Schröder
Schon die Videospielumsetzung von Iron Man war seinerzeit eine - um nichts schönzureden - echte Katastrophe. Der zweite Teil macht nichts besser. Das sah SEGA offenbar schon vor Veröffentlichung der Umsetzung ein. Da ist es wohl nur die logische Konsequenz, dass das für das Projekt zuständige Entwicklerstudio in San Francisco indes seine Schotten dicht gemacht hat. Warum Iron Man 2 das Grauen in Videospielform ist, verdeutlichen nahezu sämtliche Aspekte des Spiels.
Etwas überraschend hangelt sich Iron Man 2 nicht direkt an der Geschichte der Filmvorlage entlang, sondern steigt mitten im Geschehen ein. So wird der Stark-Tower von Raketen attackiert, für die der Roxxon-Konzern verantwortlich zeichnet. Der hat sich vor Kurzem die Firma Hammer Industries einverleibt. Bei Advanced Idea Mechanics werden derweil gepanzerte Kampfanzüge gefertigt, die eine Gefahr für den Weltfrieden darstellen. Ein wenig unverständlich ist diese Ausrichtung schon, da wegen der vielen, nicht weiter eingeführten Figuren die Handlung nur für beinharte Iron-Man-Fans verständlich ist. Hinzu kommt, dass der Film viel Potenzial geboten hätte, dieses aber letztendlich nicht genutzt wurde.
Die Handlung wird in gewöhnlichen Ballermissionen erzählt, wobei ihr natürlich in einen figurbetonten Kampfanzug schlüpft. Erzählerisch haben sich die Entwickler leider nicht mit Ruhm bekleckert. Lieblos aneinandergetackerte Zwischensequenzen, die von einer schwachen deutschen Synchronisation begleitet werden, spinnen den wirren Handlungsfaden weiter. Lediglich Iron-Man-Fans können hier, wie bereits erwähnt, folgen. Die Zwischensequenzen sind zudem völlig unspektakulär in Szene gesetzt und pixelig aufgelöst. Die Synchronisierung wirkt gestelzt, Lippensynchronität ist den Entwicklern ein Fremdwort.
Das spielerische Konzept verspricht auf dem Papier Großes: Viel Krawumm, weitläufige Landschaften mit allerlei zerstörbaren Gebäuden, viele Blechkontrahenten und jede Menge herumfliegende Bleigeschosse. Dazu bekommt Tony Stark Unterstützung von Sidekick War Machine. Beide müssen sich in Eskort- und Verteidigungsmissionen beweisen. Egal, was euer Ziel ist: Immer läuft es darauf hinaus, alle Feinde in einem Gebiet abzuschießen. Dass die Gefechte mit Iron Man und War Machine in den Niederungen des Spielspaßkellers angesiedelt sind, kommt nicht von ungefähr. weiter...
Wii Launch Trailer
13.11.2011
Erfolge / Achievements
25.08.2011
Cheats für die Nintendo-DS-Version
29.05.2011
Neue Outfits
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Kommentare
wow 30%, sagenhaft! Das ist ja unglaublich Mike! Ein most Have Titel so zu sagen

Wann lernen die Publisher, dass man sich auch mal bei einem Spiel zum Film Mühe geben soll, wenn man Geld verdienen will? Wer will den diesen Dünnschiss spielen bitteschön? Echt arm
Das kauf ich mir!
Hmmm ich weiß grad nicht, was schlechter ist...das Spiel oder der Test hier. Mal ehrlich, der werte Tester sollte das nochmal üben. Es gibt zuviele Wiederholungen, leere Wortphrasen und nicht bewiesene Bahauptungen. Zudem wirtd aus dem test nicht ersichtlich, warum nun gerade 30.35%. Der Text lässt eher 50% vermuten. AUch ist es verwunderlich, dass ein Spiek mit 4 Stunden Umfang immer noch 3 von 8 Punkten auf der Skala bekommt. Die Begründung, dass das Spiel ja so schlecht sei, dass es durchaus vorteilhaft ist, wenn es nur so kurz ist, ist eine Beurteilung des Einzelspielermodus und gehört nicht zur Beurteilung des Umfangs.
Der Film war schlechter wie der erste Teil. Ich hoff nur der dritte mit Thor wird geil.
Zum Spiel: Für Fans der Serie....etc.
ui ui ui! das ging ja eindeutig nach hinten los.
Das war aber ein eiserner Fail.
das Game ist scheiße der FILM hammer... los ab ins KINO!
Das ist doch bei den meisten Games zu Spielfilmen so. Das sind einfach 0815-Produktionen, die passend zum Filmstart auf den Markt geschmissen werden. Da kann man sich auch nicht die Zeit nehmen, noch ein Jahr zu warten, da der Film dann nicht mehr aktuell ist.