Die Idee mit den unterschiedlichen Cryptids ist gar nicht schlecht, außerdem bekommt die Bionicle-Commando-Anlehnung einen Sympathiepunkt. Trotzdem sind das monotone Hüpfen, Kämpfen und Rätseln alles andere als hitverdächtig.
Singleplayer
Ein grausames bis grausam-langweiliges Leveldesign lässt eure Gesichtsmuskeln nach wenigen Minuten einschlafen. Es fehlt an Abwechslung, Herausforderung und Klasse – eigentlich fehlt es an allem.
Umfang
Die zehn Levels habt ihr in wenigen Stunden durchgespielt, danach könnt ihr auf die Suche nach versteckten Cryptids gehen und eine Handvoll Extras freischalten.
Grafik
Der Charme der Zeichentrickserie wird gut getroffen, was man vor allem in den Zwischensequenzen erkennt. Die eigentliche Optik ist jedoch enorm schlicht gehalten, ruckelt und zeigt einige Grafikfehler. Nicht mal die Animationen der Figuren sind gut gelungen.
Sound
Die wenig abwechslungsreiche Musikberieselung nervt schon nach wenigen Minuten, immerhin überzeugen die englischen Originalsprecher.
Fazit
Man mag das Klischee vom Lizenzspielschrott ja kaum noch nennen, so inflationär wird es gebraucht. The Secret Saturdays ist allerdings ein Paradebeispiel für solch ein Machwerk. Weder Spielkonzept noch Steuerung oder Leveldesign können mit passablen Spielen mithalten. Übrig bleibt ein ödes Lizenzspiel, das aus den guten Ansätzen (Cryptids, Haken à la Bionicle Commando) wenig macht, dafür aber umso mehr Schwächen und Designpatzer aufweist. Nicht mal das Zielpublikum ist klar: Die Mischung aus Frust, Monotonie und Langeweile schreckt sowohl junge Spieler als auch erfahrene Zocker ab. Schade, mit etwas mehr Anstrengung seitens der Entwickler hätte das Spiel durchaus ein passables Jump 'n' Run werden können. So werden aber nicht mal Fans der Zeichentrickvorlage gut unterhalten.
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