Die Steuerung hat ihre Schwächen: Die Menüführung sowie die Lenkung wirken etwas schwerfällig. Das Eintippen von Telefonnummern klappt dadurch in hektischen Abschnitten nicht reibungslos.
Singleplayer
Die Story ist so interessant, dass ihr immer weiter spielen wollt. Die Horroratmosphäre wird aber leider nicht immer konstant hoch gehalten.
Umfang
Bis ihr das richtige Ende gesehen habt, vergehen bestimmt über zehn Stunden. Allerdings müsst ihr einige Kapitel dafür doppelt spielen.
Grafik
Auf Nintendos Wii habt ihr schon Schöneres gesehen. Trotzdem graut’s euch nicht vor dem dunkel gehaltenen Grafikstil.
Sound
Effekte halten sich genau wie Musik in Grenzen, fallen aber nie durch. Im Gegensatz zur Synchro:Hier lieber nur die Untertitel zu den japanischen Originalsprechern wählen.
Fazit
Eigentlich würde ich mich als relativ Schockresistent bezeichnen, aber Calling hat mich zum Angsthasen gemacht: Anfänglich wollte mein Adrenalinspiegel einfach nicht fallen und ich hatte sogar ein bisschen Angst, alleine im Dunkeln zu spielen. Doch dann schlichen sich Längen ein, die alles andere als nervenaufreibend waren. Das wurde besonders bei den Doppelpassagen deutlich. Dadurch sank nicht nur der Gruselfaktor rapide, sondern auch die Handlung stagnierte. Für Fans von japanischen Horrorstreifen ist Calling dennoch uneingeschränkt zu empfehlen. Freunde von Survival-Horror im Allgemeinen werden sich auch bestens aufgehoben fühlen, wenn sie auf das Abknallen von Gegner verzichten können. Wer allerdings lieber Zombies niedermacht als vor Geistern davonzulaufen, mach besser einen Bogen um den Titel. Dann verpasst er aber etwas, das heutzutage fast nur Rollenspiele bieten: Eine spannende Geschichte, die euch in ihren Bann zieht.
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Kommentare
Leider sieht es oft wegen der Grafik zum Gruseln aus. Sogar schlechter als Project Zero auf der Xbox damals.