Die spannende Handlung nimmt mit mittelschwierigen Rätseln nur langsam Fahrt auf. Dafür dürft ihr sie aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erleben.
Singleplayer
Die Rätselei macht Spaß, fordert allerdings nicht allzu sehr. Meist wirken die Charaktere in ihrem Handeln glaubwürdig und punkten durch individuelle Eigenschaften wie Wortwitz oder Stil.
Umfang
Ihr braucht nicht wirklich lange, um die Geschehnisse in Plymouth aufzudecken. Einzig das Hin- und Herlaufen bei unklaren Aufgaben kostet Zeit. Wiederspielwert gibt es nicht.
Grafik
Die Einzelbilder sind detailliert und sorgen durch Hintergründe und Blickwinkel für Atmosphäre, sind aber grafisch ebenso wie die Zwischensequenzen und Animationen auf keinem hohen Niveau.
Sound
Es lag vielleicht an der Vorabversion, aber Musik war so gut wie nicht vorhanden. Die Effekte kamen über ein Minimum nicht hinaus – nur die Sprachausgabe rettet vor dem Totalabsturz.
Fazit
Für Adventure-Fans lohnt sich Alter Ego in Maßen. Die Geschichte ist spannend – von der mäßigen Auflösung am Ende mal abgesehen. Die fast immer logischen Rätsel fordern nicht allzu doll und das Lösen derselben geht dank einfacher Steuerung flink von der Maus. Das durchdachte Vorgehen der Protagonisten gefällt und unterhält dank Wortwitz. Trotz allem will das Gesamtpaket nicht vollends überzeugen: Das Ende seht ihr zu früh – und das, als ihr gerade denkt, jetzt würde das Spiel erst richtig aufdrehen. Außerdem hätte es nicht geschadet, wenn für einige Rätsel die beiden Alter Egos hätten zusammenarbeiten müssen - die Möglichkeiten hierfür sind durchaus gegeben. So bleibt am Ende ein ordentliches Adventure, das sein Potenzial leider nicht ausschöpft.
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Kommentare
Irgendwie hätte ich das Spiel dennoch gern. Also warte ich mal ab, bis ich es günstiger kaufen kann.
Also der Trailer macht vielleicht Lust auf mehr
Schade, bin schon auf den Test zu Dark Falls 3 gespannt.