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Allgemeine Informationen

Titel:
Metro 2033
System:
PC Xbox 360
Entwickler:
4A Games
Publisher:
THQ Entertainment
Genre:
First Person Shooter
USK/PEGI:
Ab 18 Jahren / 16+
Spieler:
Offline: 1 / Online: -
Release:
16.03.2010
Off. Seite:
Watchlist:
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Metro 2033 - Review

PC X360

Als Währung dient Munition, aber die ist knapp und ein Kauf will gut überlegt sein. Will man wirklich die 60 Schuss Munition ausgeben, um ein Zielfernrohr auf der Wumme zu haben? Oder um mit einer schallgedämpften Waffe unentdeckt im Dunkeln zu agieren? Oder um Filter für die Gasmaske oder Medipacks für die eigene Gesundheit zu kaufen? Schwere Entscheidung. Die generelle Munitionsknappheit macht das Handelssystem zuweilen etwas überflüssig, vor allem in der PC-Version, die im direkten Vergleich etwas schwerer ist, da die Gegner irgendwie mehr Treffer einzustecken scheinen. Dieser Unterschied im Schwierigkeitsgrad (von denen es übrigens drei gibt) wird aber durch die bessere Gängigkeit der PC-Steuerung wieder ausgeglichen.

Künstliche Intelligenz mit Aussetzern

Das Waffenrepertoire kommt voll zum Einsatz, denn die Kämpfe sind zuweilen bretthart. Die Gegner stecken nicht nur einiges ein, sondern teilen auch gut aus. Vor allem im näheren Bereich ist zudem die KI nicht ganz ohne. Deckungen werden gut genutzt und die KI-Gegner agieren manchmal mächtig aggressiv. Die Jungs sind zielgenau, nutzen die Umgebung recht ordentlich und werfen auch gern mal sehr gezielt mit Granaten um sich.

Nicht selten zahlt es sich aus, mit Tricks zu arbeiten, selbst Granaten zu werfen, die Position zu wechseln, Lichtquellen auszuschalten und das Nachtsichtgerät zu nutzen, das ihr im Laufe des Spiels erhaltet. Leises Vorgehen mit Schalldämpfer und ohne Licht kann euch ebenso Ärger ersparen. Aber das ist nicht ohne Tücken. Stolperdrähte mit fiesen Fallen, zerbrochenes Glas, das unter den Füßen knirscht, und an Bändern aufgehängte Blechdosen können im Dunkeln für sehr unliebsame Überraschungen sorgen.

Die Mutanten sind etwas simpler gestrickt und stürmen auf euch zu, machen euch aber deutlich mehr Arbeit als die menschlichen Gegner, weil sie viel einstecken und ebenso viel austeilen. Hier gibt es allerdings auch kleine und flinke Abarten, die Schächte und Tunnel nutzen, um euch immer wieder mit schnellen Attacken in den Rücken zu fallen. Auf längere Distanz zeigt die KI allerdings deutliche Schwächen. Nicht selten sieht man Gegner eher planlos von Deckung zu Deckung stiefeln. Auch hatten wir eine Situation, in der wir direkt vor Gegnern standen, diese uns aber erst nach einigen Sekunden wahrnahmen. Vielleicht sollten die Jungs sich so wie Artjom mal Feuerzeug und Karte mit Kompass zur Orientierung zulegen.

Gleiches gilt übrigens für die Begleiter, die sich euch dann und wann anschließen. Die Kerlchen sind recht eigenwillig und vor allem suizidgefährdet. Okay, sie sterben nur, wenn die Handlung es vorsieht, eine Hilfe sind sie aber selten und stehen mehr im Wege als zu nutzen. Im Grunde haben die Begleiter nur erzählerische Zwecke.

Weiteres Erwähnenswertes

Allein durch die Gegner wird schon eine Menge Abwechslung geboten, aber der eigentliche Spielverlauf hat ebenfalls ein paar Überraschungen parat. So seid ihr mal auf einer Draisine unterwegs und müsst angreifende Mutanten abwehren oder von einer Lore aus menschliche Gegner beharken. Oder ihr sitzt auf einem Gleiswagen mit Geschütz und gebt feindlichen Fahrzeugen schwere Geschosse zu schlucken. Diese Sequenzen sind zwar stark gescriptet, aber interessant und erfreulich fair umgesetzt. Weniger schön ist das Speichersystem, das keine eigenen Spielstände erlaubt, sondern lediglich Checkpoints. Immerhin könnt ihr absolvierte Levelabschnitte jederzeit wieder aus dem Menü heraus spielen.

Was den reinen Umfang angeht, hält euch das spannende Untergrundabenteuer gut bei der Stange. Zum einen ist da die doch recht umfangreiche Geschichte, zum anderen gibt es in den Umgebungen immer wieder mal Seitengänge, Tunnel oder Räume zu entdecken, in denen sich das eine oder andere Goodie verbirgt. Zudem sind die Levels zwar linear, aber hier und da sind durchaus alternative Wege vorhanden, die erst mal gefunden werden wollen. Auch wenn vieles in Schächten, Tunneln und Stationen geschieht, werden die Umgebungen erfreulicherweise nie langweilig. Und selbst das ab und zu vorkommende Ableben frustriert nie, sondern fordert eher heraus.

Ach ja, eine Kleinigkeit sollte nicht unerwähnt bleiben: Sowohl Sprachausgabe als auch Untertitel stehen (unabhängig voneinander) in Deutsch, Englisch und Russisch zur Verfügung. Wer also die russische Originalsprachausgabe mit deutschen Untertiteln genießen will, kann das gern tun. weiter...

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Kommentare

  • ATI Karten

    Bissel spät ich weiss, aber ich hatte mit meiner vorigen ATI Karte auch null Probleme bei Metro 2033. Hatte und habe aber auch sonst nie Probleme mit Games auf meiner Kiste.

  • hätte ich gar nicht von dem spiel erwartet, ist wirklich sehr gut! habs grade durch ..aber ich hätte ne 87 vergeben :P

  • Bei amazon das Spiel in den Warenkorb, und am Schluss den Gutschein-Code "MTRO2033" eingeben. War aber afaik nur eine begrenzte Aktion und hat sich schnell im Netz verbreitet. Weiss nicht ob es noch geht.

  • Und so ein geniales Spiel für 19€. :D


    Wo hast du das denn zu dem Preis gefunden?
    Ich werde mir Metro 2033 auf jeden Fall noch kaufen, aber mein PC hat die Mindestanforderungen nicht mehr und dafür jetzt 50 € auszugeben und das im Zweifelsfall noch 8 Monate ins Regal zu legen ist mir zu teuer.

  • Finde das Game auch richtig toll und zum Erschrecken gut. Habe das Game aber auch nur wegen einem kleinen Stadtbummel in London und Brighton :)

  • Obwohl ich nen etwas älteren Rechner hab läuft es bei mir auf hohen Details erstaunlicherweise sauber.
    Das Spiel ist echt Top und die Zwischensequenzen treiben auch einen an. Nur die Filter nerven :)

    ... Dagegen sind Spiele wie F.E.A.R. eigentlich nur ein laues Lüftchen...
    Bei diesem Punkt kann ich extrem nicht zustimmen. Ich finde eher das Metro 2033 ein laues Lüftchen gegen FEAR ist. Aufgrund der Tatsache, dass man in Metro 2033 meistens nicht alleine rumläuft wird auch der Grusel genommen. Finde das keineswegs schlimm (da ich ein Schisshase bin :)), aber FEAR (insbesondere Teil 1 und Addons) klotzen da mehr rein.

    ... 6-8 Stunden Spieldauer sind etwas wenig (Ein trauriger Trend..)
    Ich finde den Trend genial :)! So liebe ich es.

  • nettes game & macht voll laune

  • Hier das gleiche.... HD4890 Toxic......Einstellungen so hoch es nur geht.....1920x1200er Auflösung...Sehr hoch.....4xMSAA.....ohne Probleme, obwohl ich sagen muss, dass ich ab und an mal nen kleinen Ruckler drin hab, ansonsten komplett Flüssig!!!

  • Hab es gestern mit einem Kumpel gezockt, der hat eine Radeon HD5870 und es gab auch keine Probleme. Morgen bekomm ich es dann endlich. :whistling:

  • ÄÄÄm,
    kann das sein dass alle hier Nvidia Karten haben?
    Irgendwie wird hier überhauptnicht über die ATI-Zumlaufenbringprobleme berichtet.
    Dieses Game ist wiedermal ein Beispiel für Nvidias Betriebspolitik.
    Gruß


    Also ich hab ne ATI-Karte und bei mir läufts 1A... Wo liegt denn dein Problem? Vielleicht kann man helfen ;)

  • Absoluter Top Hit.

  • [size=10]
    Sehr gutes Spiel Gute Atmosphäre abwechslungsreiche Waffen,Grafik ist auch sehr gut. :D
    [/size]

  • ÄÄÄm,
    kann das sein dass alle hier Nvidia Karten haben?
    Irgendwie wird hier überhauptnicht über die ATI-Zumlaufenbringprobleme berichtet.
    Dieses Game ist wiedermal ein Beispiel für Nvidias Betriebspolitik.
    Gruß

  • Das sieht Stalker schon verdammt ähnlich findeich ,aber is ja teilweise auch von gleichen Entwicklern.

    Sieht echt schick aus und 84% sagen ja wohl alles für ein Spielaus, welches vor kurzem kaum einer kannte.

    Werde es mir sicher bald holen... der preis ist auch sehr fair aber 6-8 Stunden Spieldauer sind etwas wenig (Ein trauriger Trend..)

    PS: Gutes Video-Review ;)



    Sieht STALKER nicht nur ähnlich, läuft auch genau so träge ....

    Also die Grafik Engine gefällt mir garnicht!

    Sieht zwar gut aus, aber die Balance is mMn. nicht sonderlich gut gelungen!

    Mal flüssig, dann bei den kleinsten dingen auf einmal nix mehr ...

  • meins kommt am montag. kann's kaum mehr erwarten ...

Der Redakteur meint...

Andreas Philipp Portrait

Metro 2033 ist für mich das Überraschungsspiel des bisherigen Jahres.

Andreas Philipp

Informationen

Systeminfos:

PC

  • Dual-Core-Prozessor mit 2 GHz
  • 1 GB RAM
  • DirectX 9 und Shader 3.0 kompatible Grafikkarte
  • Windows 7/Vista/XP
  • DirectX 10 und 11 unterstützt

Xbox 360

  • 1 Spieler
  • Spielstände je 2 MB
  • HDTV 720p/1080i/1080p

Features:

PC Xbox 360

  • Apokalypse in der Moskauer Ubahn
  • zahlreiche Gegner und Mutanten
  • basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dmitry Glukhovsky
  • spielbar in deutsch, englisch oder russisch mit Untertiteln

Weitere Links:

News zu Metro 2033

  • PC Icon Homefront

    02.03.2011

    Spiel vorbestellen, Metro 2033 abstauben [1]

  • multi Icon Metro 2033

    25.08.2010

    Achievements Patch ist unterwegs

  • multi Icon Metro 2033

    31.07.2010

    Wo bleibt das "Ranger-Pack"? [2]

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  • Metro 2033 - Preview [8]

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