Die Steuerung per Wiimote und Nunchuck funktioniert nicht nur tadellos, sondern trägt sogar einen beträchtlichen Teil zum Spielspaß bei. Die Spielmechanik ist zwar dank vieler Hilfen recht anspruchslos, dafür aber auch weitgehend frustfrei.
Singleplayer
Wer Animes mag, kommt dank vieler Zwischensequenzen und typischer Dialoge auf seine Kosten. Die Missionen sind etwas abwechslungsarm, dafür knackig kurz.
Umfang
Die 17 Missionen habt ihr bereits nach etwa sechs Stunden absolviert. Den auf der Packung angedeuteten Zweispielermodus konnten wir nirgends entdecken. Das Freischalten von Extras ist wenig motivierend.
Grafik
Eine Grafik wie in den vergangenen Ace-Combat-Episoden auf den Next-Gen-Konsolen darf man nicht erwarten, aber auch sonst hat man auf der Wii bedeutend aufwendigere Grafik gesehen. Dazu stört ein Ruckeln im Progressivmodus.
Sound
Die Japano-Musik wirkt viel zu belanglos, als dass sie zur Spannung während der Himmelsgefechte beitragen würde. Auch die englische Sprachausgabe und die Sound-Effekte kommen nicht über das untere Mittelmaß hinaus.
Fazit
Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend, was Namco mit The Sky Crawlers auf die Beine gestellt hat. Eine Art Ace Combat Light mit reichlich Anime-Flair bekommt ihr geboten. Vor allem die etwas anspruchslose, aber sehr eingängige Steuerung trägt zum Spielspaß bei. Der Rest dümpelt dagegen im Mittelmaß herum. Das gilt sowohl für die Missionen als auch für die Inszenierung. Dazu schwächelt der Titel ein wenig beim Umfang. Wer auf der Suche nach einer unkomplizierten Flug-Action auf der Wii-Konsole ist, macht mit dem Kauf von Sky Crawlers jedoch nichts falsch.
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