10.03.2010 - Andreas Ludwig
Gehäuse: Cooler Master HAF BigTower RC-932-KKN1-GP (schwarz)
Prozessor: Intel Core i5 750 @ 3,8 GHz
Prozessorkühlung: In Wasserkühlung integriert
Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3-1600 Mushkin Black ES (4 x 2.048 MB, 9-9-9-27)
Grafikkarten: 2 x ATI Radeon HD 5870 (Crossfire)
Mainboard: Asus Maximus III Gene, Micro-ATX (P55-Chipsatz)
Netzteil: Corsair TX Series (750 Watt)
Systemspeicher: Kinston SSD Now V-Series 64 GB (SATA300)
Datenspeicher: Hitachi Deskstar 7K1000.C 1TB (7.200 Umdr./Min., HQ0MLS2A)
Laufwerk: LG GH22NS DVD-Brenner (22x8x16 DVD+RW, 20x6 DVD-RW, 12xDVD+/-R)
Wasserkühlung: Grafikkarten, Prozessor
Gleich eines vorweg: Dieser Spielewürfel langweilt sich zu Tode, wenn ihr ihm einen 19-Zoller mit 1.280 x 1.024 Pixeln vorsetzt. Die 2.699 Euro teure Maschine lechzt nach extremer Arbeit und sucht ihre Herausforderung mindestens in 3D-Spielen mit HD-Auflösungen - selbst kommende Grafikgenerationen beunruhigen sie kaum. Ein passend großer Bildschirm sollte daher zu eurer Grundausstattung gehören. Dass die Österreicher auf Highend-Zocken aus sind, zeigt allein schon der Blick auf die Beschleuniger. Hier treten als d
oppeltes Lottchen zwei Exemplare der schnellsten Ein-Chip-Grafikkarte Radeon HD 5870 in Erscheinung, die selbst an ATIs Dual-GPU-Flaggschiff HD 5970 vorbeirauschen. Untermauert wird die Ausrichtung von 8 GB DDR3-1600-Arbeitsspeicher.
Damit die Festplatte nicht zum Flaschenhals wird, baut Hi-Tech sinnvollerweise einen Flash-Speicher ein. Auf der 64 GB großen SSD von Kingston lagern Windows 7 (64 Bit) und alle Programme. Sie lassen sich spürbar schneller öffnen; bei Spielen verkürzen sich zudem die Ladezeiten. Für andere Daten lauert eine zweite, herkömmliche Festplatte mit 7.200 Umdr./Min. und 1 TB Speicher im Laufwerksschacht.
Während andere Boliden dieser Preisklasse oft auf Intels Sockel 1366 schwören, schraubt Hi-Tech die Mainstream-Lösung 1156 ins Gehäuse. Das muss nicht schlecht sein, weil für diesen Sockel blitzschnelle vierkernige CPUs existieren. So können der Core i7 860 und 870 mit bis zu 2,93 GHz und Hyperthreading punkten, also insgesamt 8 Threads. Hi-Tech entscheidet sich jedoch für den schwächeren Kollegen Core i5 750, der zwar von 2,66 auf hohe 3,8 GHz übertaktet wird (in den 36 Monaten Garantie inbegriffen), nicht aber das besagte Hyperthreading unterstützt - Spiele wie Anno 1404 profitieren von HT. Ansonsten unterscheidet sich der i5 750 nur minimal vom i7 860 und 870.
Es kommt nicht auf die Größe an: Das Micro-ATX-Mainboard Asus Maximus III Gene ist zwar klein, aber kräftig. Eine ganze Palette von Anschlüssen klebt auf der P55-Platine und ermöglicht Hardware-Aufrüstungen und das Anstöpseln vieler externer USB-Geräte. Auch auf HD-Sound müsst ihr nicht verzichten.
Front: 4 x USB, 1 x eSATA, 1 x Firewire, je 1 x Audio- und Mikrofon-Out
Rückseite: 8 x USB, 1 x Firewire, 1 x 10/100/1000 Netzwerk-Anschluss, 1 x ROG-Connect, 1 x SPDIF-Out, 1 x PS/2, Audio-Ausgänge
Grafikkarten: 4 x DVI, 2 x HDMI, 2 x DisplayPort
Im WAKÜ PC Splash hockt eine sehr effiziente Wasserkühlung. Während die Luftkühlung bei 3,8 GHz CPU-Takt fast an ihre Grenzen stößt, behält der i5 750 in diesem Spiele-PC einen klaren Kopf. Selbst bei lang andauernder Vollauslastung übersteigt der Prozessor nicht die 74-Grad-Marke, in Spielen und anderen anspruchsvollen Programmen gehören 55 bis 65 °C zum Standard. Im Desktop-Modus und bei kleineren Arbeiten hält sich die CPU sogar bei 40 bis 45 °C, also unterm Strich weit unter den kritischen Werten. Die beiden Grafikkarten verhalten sich ähnlich. Weil sie ins stark verzweigte Schlauchsystem integriert wurden und ihr Standardkühler einem effektiven Kupferaufsatz wich, erhitzen sie sich im Idle-Modus nur auf 35 bis 40 °C und im Lastbetrieb auf maximal 60 °C. Damit bleibt Luft nach oben zum GPU-Overclocking. weiter...
Die Österreicher von Hi-Tech liefern einen blitzschnellen Brummer ab. Nur eine Handvoll 3D-Spiele können ihm mit extremen Auflösungen, maximalen Details und hoher Kantenglättung seine Grenzen aufzeigen.
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Kommentare
Für einem Preis von 1500€ kann man sich ja schon einen Leistungsstärkeren PC zusammen stellen ....Und Komplettsysteme kommen für einen Echten Gamer schonmal gar nicht in Frage.
Stimmt, da war ich wohl zu schnell, habe die Solid State Platte übersehen. Schande über mich
Das Mikroruckler generell nur bei 20-30 fps auftreten kann man so nicht sagen (wie im Beitrag zu lesen ist). Es ist bei jedem Spiel unterschiedlich, kommt auch auf die einzelnen SLI bzw. Crossfire Profile an.
Aus eigener Erfahrung mit SLI kann ich sagen, dass im Normalfall ein Spiel bereits unter 40-50fps nicht mehr flüssig wirkt (im Vergleich zu ner SIngle GPU). Bei Shootern noch mehr als bei RTS z.B.
Generell gilt allerdings auch, dass diese leichte unflüssige Darstellung von manchen leuten garnicht bemerkt wird.
Für mich ist es nichts, auch nicht mit 2xHD5870.
Wohlgemerkt hab ich meine Erfahrungen mit Nvidias SLI gemacht, welche de facto das Mikroruckler Problem schon wesentlich besser in den Griff bekommen haben als ATI (denen das anscheinend völlig egal ist). Trotzdem fand ich es noch immer unerträglich, bei ATI's Crossfire würd ich den Rechner wahrscheinlich ausm Fenster werfen ;-)
@ BlackNostra
Klaro wird das billiger sein keine Frage - je nachdem ob man seine eigene Arbeitszeit wertet (in Form von Geld) oder nur das Material rechnet - Arbeitszeit kostet nun mal Geld und da hier an effektiver menschlicher Arbeitszeit gut und gerne 5 Stunden drinnen stecken kann man sich ja ungefähr ausrechnen was Sache ist
i5 vs. i7 würde ich persönlich nicht so pauschal abhandeln - klaro ist der i7 "besser" die Frage ist immer nur wofür benützt man den Prozessor und dann muss man sich fragen ob der Unterschied lohnt, denn je nach Anwendung ist der Unterschied erschwindend gering bis gar nicht existent also einfach allgemein zu sagen i7 = besser also keinen i5 nehmen würd ich so nicht unterschreiben
Greetz Phil
@Decoy: doch da ist ne SSD drin, steht auf der ersten Seite
Aber ich finde des Ding absolut überteuert, können sich ja kleine Kinder mit zuviel Geld kaufen.
Klar, die Garantie auf die OC'te CPU ist schon nett und man muss auch (fast) nixmehr Konfigurieren.
Aber ein gutes System, welches man sich selber zusammenstellt und Wakü hat, wird trotzdem billiger sein. Außerdem ist der i5 nicht wirklich toll, lieber gleich i7
=> Siehe Testbericht :
a)
b)
c)
Greetz Phil
"•Systemspeicher: Kinston SSD Now V-Series 64 GB (SATA300)"
Mal richtig lesen
Ist zwar nur für die Systemplatte, aber ansonsten ist eine SSD nicht zwangsläufig notwendig, zumindest nicht für die Performance...
Mal abgesehen von der Wakü, dual GPU gibt ja wohl mirkoruckler, überhaupt bei ATI. Und bei dem Preis ist nicht mal ne solid state platte enthalten?
@ xRAZORx :
Wartung hast in dem Sinne nicht mehr als mit ner Luftkühlung – das einzige was man beachten sollte/muss ist der Umstand, dass minimale Mengen an Wasser verloren gehen im Betrieb (Verdunstung durch die Schläuche) – das heißt der Wasserstand im System nimmt [b][u]tropfenweise[/u][/b] ab.
Nun hat zwar der Ausgleichsbehälter Spielraum da hier noch Reserve-Wasser drinnen ist aber man kann pauschal sagen, dass man (abhängig von der Betriebszeit) alle paar Monate mal ein paar ml Wasser nachfüllen muss (also Deckel am Ausgleichsbehälter aufschreiben – ein bisschen Wasser nachfüllen – Deckel drauf und weiter geht’s)
@ UVLWheezle :
Da wir das gute Stück inzwischen ja schon wieder im Haus haben gleich mal angeschlossen und getestet auf deine Frage hin.
Leerlauf / Desktop Betrieb : 156Watt
Voll-Last Betrieb bei 100% Last auf CPU & beide Grafikkarten : 370Watt (401 Watt Spitze) (Intel Burn + 2x Prime95 + Uniheaven Bench parallel)
i5 sei Dank - mit dem i7 bist auf [b][u]DEUTLICH[/u][/b] höheren Werten im Verbrauch
@ Phil13131 :
Jo stimmt grundsätzlich – Wasser durch Verdunstung und Wärmeleitpaste ähnlich wie bei Luftgekühlten PCs sprich kann man machen / muss man aber nicht
Das mit den Schläuchen sollten unter normalen Umständen nicht passieren (Destilliertes Wasser & Wasserzusatz) dann halten die eigentlich „ewig“ – passiert meistens nur dann wenn man normales kalkhaltiges Wasser benützt und eben auf den Wasserzusatz verzichtet
Greetz Phil
Soweit ich richtig informiert wurde, muss man regelmäßig Wasser nachfüllen, Wärmeleitpaste auf Wunsch (trocknet ja nach einer gewissen Zeit auch aus).
Ein Freund von mir musste auch mal 2 Schläuche austauschen (hat dann natürlich alle ausgetauscht) weil die ebenfalls ein wenig "trocken" wurden und er Angst hatte, dass diese hätten porös werden können...
Mich würde mal interessieren, was so ein Gerät an Strom frisst.
Wie sieht es eigentlich mit der Wartung der Wasserkühlung aus? Muss man da nach einem bestimmten Zeitraum etwas beachten oder kann man das Ding auch 10 Jahre so stehen lassen wenn man möchte?