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Allgemeine Informationen

Titel:
Hi-Tech Wakü PC Splash
System:
PC
Hersteller:
Hi-Tech
Distributor:
Hi-Tech
Kategorie:
Komplett-PC
Release:
März 2010
Off. Seite:
Watchlist:
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Hi-Tech WAKÜ PC Splash - Review

PC

Ganz unproblematisch zeigt sich die Wasserkühlung allerdings nicht. Weil einer der beiden Wärmetauscher (mit je zwei 120-mm-Lüftern) am linken Seitenteil befestigt wurde und dort ebenfalls Schläuche hinführen, können diese beim Öffnen des Seitenteils einknicken und so den gesamten Kreislauf stören. Während unseres Praxistests war dies der Fall, weshalb ihr vor dem Einschalten genau nachsehen solltet. Gerade beim Transport nach Deutschland kann sich die eine oder andere Verbindung verschieben.

Bigtower mit Riesenlüfter

Standesgemäß schlüpft Cooler Masters neues HAF932 in die charmante Rolle des Gehäuses. Der Auftritt des brachialen Towers hinterlässt einen dominanten Eindruck, was einerseits am kantigen, schwarzen Design liegt, andererseits auch an der Ausstattung. Besonderer Höhepunkt: Ein 23 cm großer Lüfter hinter der Gehäusefront, mit dem die Wasserkühlung zusätzlich unterstützt wird. Unüblich sind zudem die vielen Frontanschlüsse mit vier USB-Ports, einmal Firewire, Audio-Ausgängen und sogar einem eSATA-Anschluss.

Im Innenraum herrscht viel Platz, auch wenn er durch die vielen Schläuche unaufgeräumt wirkt. Verhindern lässt sich das nicht, da sich die langen Schlauchverbindungen locker durch das Gehäuse schlängeln müssen - sonst droht ein Wasserstau. Die Kabelverbindungen zum Netzteil und alles andere sind sauber verlegt und die Pumpe ist sinnvoll auf dem Boden angebracht.

Das Kühlsystem kommt, wie bereits erwähnt, nicht ohne zusätzliche Lüfter aus. Neben dem 230 mm starken Frontlüfter hocken noch ein Lüfter auf der Rückseite und jeweils zwei 120-mm-Kollegen auf den beiden Wärmetauschern. Das muss so sein, weil sich das Wasser sonst immer weiter erhitzen würde. Trotz der vielen Lüfter bleibt der Geräuschpegel auf einem erträglichen Niveau. Auf über 50 dB klettert der WAKÜ PC Splash jedenfalls selten, meistens sind unter 40 bis 45 dB möglich.

Hightech-Brummer im Praxistest

Dass der Spiele-PC hohe Auflösungen und Grafikdetails zu seinem Spezialgebiet erklärt, beweist schon der Durchgang im 3DMark Vantage. Selbst in den High- und Extreme-Durchläufen des synthetischen Benchmarks, in denen Rechner tendenziell Federn lassen müssen, bleiben die beiden Grafikkarten und die hochgetaktete CPU dominant. Zwischen den 23.680 Punkten im Performance-Modus und den 19.420 im High-Durchgang liegt jedenfalls ein spürbar geringerer Unterschied als bei normalen Spielerechnern. Sogar im Extreme-Modus sichert sich die Kiste immer noch satte 16.560 Punkte.

In der Praxis räumt der WAKÜ PC Splash vor allem bei Spielen mit hoher Grafikkartenauslastung ab. Im ressourcenfressenden Crysis Warhead sichert sich der PC bei 1.920 x 1.200 Pixeln, maximalen DX10-Details und achtfacher Kantenglättung 32 Frames pro Sekunde, also ein flüssiges Bild. Schraubt man die Auflösung sogar auf 2.560 x 1.600 Pixel hoch, ergeben sich bei einfacher Kantenglättung und sonst maximalen Details 28 FPS - ebenfalls flüssig, wenn auch knapp. Erst bei vierfacher Kantenglättung und mehr muss selbst dieser Highend-PC die weiße Flagge hissen, dann helfen auch die beiden Radeon HD 5870 nicht mehr weiter.

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)

Bei Crysis Warhead handelt es sich natürlich um ein Extrembeispiel. In World in Conflict bleiben selbst bei 2.560 x 1.600 Pixeln, vierfacher Kantenglättung und maximalen DX10-Details 89 FPS übrig, während in Anno 1404 bei achtfacher Kantenglättung und gleicher Auflösung 49 FPS ausgespuckt werden. Hier könnte das Ergebnis noch höher sein, wenn Hi-Tech eine CPU mit Hyperthreading eingebaut hätte.

In anderen Spielen bleibt das Frame-Barometer auf einem ähnlich hohen Niveau. Nur in Crysis Warhead und Grand Theft Auto 4 kommt der Rechner bei 2.560 x 1.600 Pixeln in Bedrängnis, davon abgesehen kann ihn kaum ein anderes Spiel knacken. Mikroruckler, die bei Grafikkarten im Crossfire eigentlich dazugehören, sind deshalb kein großes Thema. Sie treten nur bei 20 bis 30 FPS auf, die der PC meist weit überbietet. Mehr Leistung geht fast nur noch mit einer besseren CPU. weiter...

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Kommentare

  • Für einem Preis von 1500€ kann man sich ja schon einen Leistungsstärkeren PC zusammen stellen ....Und Komplettsysteme kommen für einen Echten Gamer schonmal gar nicht in Frage.

  • Stimmt, da war ich wohl zu schnell, habe die Solid State Platte übersehen. Schande über mich :)

  • Das Mikroruckler generell nur bei 20-30 fps auftreten kann man so nicht sagen (wie im Beitrag zu lesen ist). Es ist bei jedem Spiel unterschiedlich, kommt auch auf die einzelnen SLI bzw. Crossfire Profile an.
    Aus eigener Erfahrung mit SLI kann ich sagen, dass im Normalfall ein Spiel bereits unter 40-50fps nicht mehr flüssig wirkt (im Vergleich zu ner SIngle GPU). Bei Shootern noch mehr als bei RTS z.B.
    Generell gilt allerdings auch, dass diese leichte unflüssige Darstellung von manchen leuten garnicht bemerkt wird.
    Für mich ist es nichts, auch nicht mit 2xHD5870.
    Wohlgemerkt hab ich meine Erfahrungen mit Nvidias SLI gemacht, welche de facto das Mikroruckler Problem schon wesentlich besser in den Griff bekommen haben als ATI (denen das anscheinend völlig egal ist). Trotzdem fand ich es noch immer unerträglich, bei ATI's Crossfire würd ich den Rechner wahrscheinlich ausm Fenster werfen ;-)

  • @ BlackNostra

    Klaro wird das billiger sein keine Frage - je nachdem ob man seine eigene Arbeitszeit wertet (in Form von Geld) oder nur das Material rechnet - Arbeitszeit kostet nun mal Geld und da hier an effektiver menschlicher Arbeitszeit gut und gerne 5 Stunden drinnen stecken kann man sich ja ungefähr ausrechnen was Sache ist

    i5 vs. i7 würde ich persönlich nicht so pauschal abhandeln - klaro ist der i7 "besser" die Frage ist immer nur wofür benützt man den Prozessor und dann muss man sich fragen ob der Unterschied lohnt, denn je nach Anwendung ist der Unterschied erschwindend gering bis gar nicht existent also einfach allgemein zu sagen i7 = besser also keinen i5 nehmen würd ich so nicht unterschreiben



    Greetz Phil

  • @Decoy: doch da ist ne SSD drin, steht auf der ersten Seite ;)
    Aber ich finde des Ding absolut überteuert, können sich ja kleine Kinder mit zuviel Geld kaufen.
    Klar, die Garantie auf die OC'te CPU ist schon nett und man muss auch (fast) nixmehr Konfigurieren.
    Aber ein gutes System, welches man sich selber zusammenstellt und Wakü hat, wird trotzdem billiger sein. Außerdem ist der i5 nicht wirklich toll, lieber gleich i7

  • Zitat
    Und bei dem Preis ist nicht mal ne solid state platte enthalten?




    => Siehe Testbericht :



    a)
    Zitat
    Systemspeicher: Kinston SSD Now V-Series 64 GB (SATA300)


    b)
    Zitat
    ....und einer flinken Solid-State-Disk.


    c)
    Zitat
    ....baut Hi-Tech sinnvollerweise einen Flash-Speicher ein. Auf der 64 GB großen SSD von Kingston...




    Greetz Phil

  • Mal abgesehen von der Wakü, dual GPU gibt ja wohl mirkoruckler, überhaupt bei ATI. Und bei dem Preis ist nicht mal ne solid state platte enthalten? ;)


    "•Systemspeicher: Kinston SSD Now V-Series 64 GB (SATA300)"
    Mal richtig lesen ;)
    Ist zwar nur für die Systemplatte, aber ansonsten ist eine SSD nicht zwangsläufig notwendig, zumindest nicht für die Performance...

  • Mal abgesehen von der Wakü, dual GPU gibt ja wohl mirkoruckler, überhaupt bei ATI. Und bei dem Preis ist nicht mal ne solid state platte enthalten? ;)

  • @ xRAZORx :
    Wartung hast in dem Sinne nicht mehr als mit ner Luftkühlung – das einzige was man beachten sollte/muss ist der Umstand, dass minimale Mengen an Wasser verloren gehen im Betrieb (Verdunstung durch die Schläuche) – das heißt der Wasserstand im System nimmt [b][u]tropfenweise[/u][/b] ab.

    Nun hat zwar der Ausgleichsbehälter Spielraum da hier noch Reserve-Wasser drinnen ist aber man kann pauschal sagen, dass man (abhängig von der Betriebszeit) alle paar Monate mal ein paar ml Wasser nachfüllen muss (also Deckel am Ausgleichsbehälter aufschreiben – ein bisschen Wasser nachfüllen – Deckel drauf und weiter geht’s) 8)


    @ UVLWheezle :
    Da wir das gute Stück inzwischen ja schon wieder im Haus haben gleich mal angeschlossen und getestet auf deine Frage hin.

    Leerlauf / Desktop Betrieb : 156Watt
    Voll-Last Betrieb bei 100% Last auf CPU & beide Grafikkarten : 370Watt (401 Watt Spitze) (Intel Burn + 2x Prime95 + Uniheaven Bench parallel)



    i5 sei Dank - mit dem i7 bist auf [b][u]DEUTLICH[/u][/b] höheren Werten im Verbrauch :thumbup:


    @ Phil13131 :
    Jo stimmt grundsätzlich – Wasser durch Verdunstung und Wärmeleitpaste ähnlich wie bei Luftgekühlten PCs sprich kann man machen / muss man aber nicht

    Das mit den Schläuchen sollten unter normalen Umständen nicht passieren (Destilliertes Wasser & Wasserzusatz) dann halten die eigentlich „ewig“ – passiert meistens nur dann wenn man normales kalkhaltiges Wasser benützt und eben auf den Wasserzusatz verzichtet



    Greetz Phil

  • Wie sieht es eigentlich mit der Wartung der Wasserkühlung aus? Muss man da nach einem bestimmten Zeitraum etwas beachten oder kann man das Ding auch 10 Jahre so stehen lassen wenn man möchte?

    Soweit ich richtig informiert wurde, muss man regelmäßig Wasser nachfüllen, Wärmeleitpaste auf Wunsch (trocknet ja nach einer gewissen Zeit auch aus).
    Ein Freund von mir musste auch mal 2 Schläuche austauschen (hat dann natürlich alle ausgetauscht) weil die ebenfalls ein wenig "trocken" wurden und er Angst hatte, dass diese hätten porös werden können...

  • Mich würde mal interessieren, was so ein Gerät an Strom frisst.

  • Wie sieht es eigentlich mit der Wartung der Wasserkühlung aus? Muss man da nach einem bestimmten Zeitraum etwas beachten oder kann man das Ding auch 10 Jahre so stehen lassen wenn man möchte?

Der Redakteur meint...

Andreas Ludwig Portrait

Die Österreicher von Hi-Tech liefern einen blitzschnellen Brummer ab. Nur eine Handvoll 3D-Spiele können ihm mit extremen Auflösungen, maximalen Details und hoher Kantenglättung seine Grenzen aufzeigen.

Andreas Ludwig

Informationen

Test-System:

  • Prozessor: Intel Core i5 750 @ 3,8 GHz
  • CPU-Kühler: Wasserkühlung
  • Grafikkarte: 2 x ATI Radeon HD 5870
  • Mainboards: Asus Maximus III Gene (P55)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3-1600 (Mushkin Black)
  • Primär-Speicher: Kingston SSD V-Series 64GB
  • Sekundär-Speicher: Hitachi Deskstar 1 TB
  • Laufwerk: LG GH22NS DVD-Brenner
  • Netzteil: Crosair TX Series (750 Watt)
  • Betriebssystem: Windows 7 (64 Bit)

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