02.03.2010 - André Linken
Eine gewaltige Explosion lässt den Erdboden erzittern und holt mehrere Soldaten von den Beinen. Erdklumpen spritzen durch die Luft und eine Rauchwolke nimmt den Männern für kurze Zeit die Sicht. Nur langsam rappelt sich der kleine Trupp wieder auf und schon im nächsten Augenblick gefriert ihnen das Blut in den Adern. Von zahlreichen Kanonen unterstützt reitet in diesem Moment eine riesige Kavallerie auf die Infanteristen zu. Den Männern ist die Angst ins Gesicht geschrieben, einige setzen angesichts dieser Übermacht bereits zur Flucht an. Doch dann erscheint plötzlich der Feldherr Napoleon höchstpersönlich auf einem edlen Ross direkt neben den eingeschüchterten Männern. Seine Gesichtszüge zeigen keinerlei Furcht und seine bloße Präsenz verleiht den Soldaten neuen Mut. Mit entschlossener Miene legen sie ihre Gewehre an und eröffnen das Feuer ...
Szenen wie diese werdet ihr in Napoleon: Total War öfters zu Gesicht bekommen, spiegeln sie doch gleich mehrere markante Aspekte des Strategiespiels wider. Doch dazu gleich mehr. Zunächst wollen wir einige Unklarheiten beseitigen, die eventuell bei dem einen oder anderen Fan der Total-War-Serie im Vorfeld aufgekommen sein mögen. Es handelt sich hierbei nicht etwa um ein Add-on, sondern ein eigenständiges Spiel. Allerdings basiert dieses zu großen Teilen auf dem „Vorgänger" Empire: Total War und übernimmt sowohl dessen Grafik-Engine als auch die Spielmechanik.
Inhaltlich erwarten euch drei neue Kampagnen, die allesamt zur Blütezeit des berühmten Feldherrn Napoleon Bonaparte angesiedelt sind und die Epoche von 1796 bis 1812 abdecken. Dabei haben die Entwickler von Creative Assembly wichtige historische Ereignisse und Schlachten eingebaut, was dem Spiel ein großes Maß an Authentizität verleiht. So erobert ihr beispielsweise im Rahmen der ersten Kampagne zunächst Norditalien und bietet den Österreichern Paroli. Später verschlägt es euch auch nach Ägypten und Moskau. Insgesamt dürftet ihr circa 20 Stunden beschäftigt sein, bevor ihr den Abspann zu Gesicht bekommt.
Allerdings ist diese Zeitspanne nicht immer von großer Spielfreude geprägt. Das liegt vor allem daran, dass die beiden ersten Kampagnen nicht sonderlich viel Entscheidungsfreiraum bieten. Vor allem während des Italienfeldzugs gestaltet sich der Verlauf ziemlich linear, sodass ihr quasi ein Gefecht respektive ein Ziel nach dem anderen abklappert - ohne großartige Verzweigungen. weiter...
An die epische Breite des „Vorgängers“ kommt die Napoleon-Episode nicht ganz heran, doch ein tolles Strategiespiel ist sie allemal.
Empire: Total War & Napoleon: Total War
22.10.2010
Doppelpack in der GotY-Edition [5]
24.06.2010
Peninsular-Kampagne erhältlich
31.05.2010
Wird das Sequel auf der E3 angekündigt? [8]
Napoleon: Total War - Preview [7]
Komplett neues Spiel? Selbständig lauffähiges Add-on? Gameswelt klärt auf!
Napoleon: Total War - The Peninsular Campaign DLC Trailer
Frische Inhalte im Video festgehalten
09.08.2010
Missionen freischalten
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Kommentare
Es ist langweilig: Man häuft Einheiten zusammen, rotiert damit einmal über die komplette Karte und das war's.
Die Schlachtensteuerung ist dermaßen nervig, dass ich mir meistens gar nicht erst die Mühe mache, die Schlacht zu laden, sondern auf Auto klicke. Und gewisse Dinge verstehe ich einfach nicht. Da läuft eine Einheit direkt auf meine Linieninfantrie zu und obwohl fire at will aktiviert ist, machen die NICHTS und schauen einfach zu...
Ist es denn diesmal eine Coop-Kampagne oder wieder eine 1vs1-Kampagne wie in Empire?
Seh es nicht ganz so hart (wobei ich auch nicht bei Steam kaufen würde
Co-op kampagne richtig gut. Ansonsten minimale neuerungen. (lohnt sich eig. nicht zu kaufen wenn man nur single spielen will) ich hätte eine 79% wertung gegeben.
40€ bei Steam ... für einen besseren Mod, der nichtmal die Neuerungen ins Hauptspiel integriert - das nenn ich eher schwach. Da spiel ich lieber Empire mit Darthmod und hab dafür viel mehr zu tun, als diese Häufchen von Kampagnen.