Die Sammelei von über 100 Kreaturen, das Aufleveln sowie das ordentliche Kampfsystem sind zwar nicht wahnsinnig aufregend, aber durchaus spassig. Viel Abwechslung wird jedoch nicht geboten.
Singleplayer
Dank der unterhaltsamen Zwischensequenzen und der vielen Invizimals bleibt die Motivation erhalten, das Spiel trotz manchmal nerviger Geradlinigkeit im Missionsdesign
Multiplayer
Gegeneinander lokal oder online antreten oder Invizimals tauschen – so die Möglichkeiten im Multiplayer. Ist das alles? Hier fehlt es an Ideen der Entwickler.
Umfang
Der Umfang geht in Ordnung. Viele Missionen sowie Minispiele und 123 Invizimals geben keinen Grund zur Klage. Spielerisch ist das Geschehen dagegen eher ein Leichtgewicht.
Grafik
Das Design der Invizimals wirkt uninspiriert und sieht eher nach Pokémon für Fußgänger aus. Dasselbe gilt auch für das dürftige Menü. Die Animationen der Viecher und die Qualität der Filmzwischensequenzen sind dagegen prima.
Sound
De Soundeffekte und die deutsche Sprachausgabe fallen in die Kategorien Mittel bis Gut fallen.
Fazit
Als Kind wollte ich unbedingt den Barcode-Battler haben. Das war ein Spielzeug, mit dem Man Barcodes von Alltagswaren einscannen und die Werte in einem primitiven Zahlenrollenspiel nutzen konnte. Nach ein paar Barcode-Scans lag das Plastikspielzeug in als Staubfänger in der Ecke. Auch in Invizimals verfliegt einiges vom Zauber, wenn man die zweifellos beeindruckende Kamera-Trickserei ausprobiert hat. Dank einem guten Kampfsystem und nicht zuletzt dank der trashig-witzigen Realfilmzwischensequenzen blieb ich an dem PSP-Titel jedoch einige Stunden dran. Invizimals ist sicher kein Pokémon-Killer, wer auf technischen Spielereien und Monstersammel-Games steht, sollte sich die Invizimals-Jagd aber nicht entgehen lassen.
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