06.01.2010 - André Linken
Eines können wir bereits an dieser Stelle festhalten: Inhaltlich hat sich in der PC-Version gegenüber den Konsolenfassungen nichts getan. Ihr bekommt demnach genau dieselben Autos, Modi und Rennstrecken geboten, die ihr schon auf der PlayStation 3 und Xbox 360 bewundern durftet. Es gab auch eigentlich keinen Grund, den Umfang zu ändern, denn immerhin hatte sich dieser bereits bewährt. Die Änderungen sind vielmehr im technischen Bereich zu suchen - dazu später mehr.
Geht Codemasters den Weg im zweiten Teil von DIRT konsequent weiter oder gibt es eine Rückkehr zu alten Tugenden? Lange Frage, kurze Antwort: Nein, es gibt keine Rückkehr, nur einen Abschied. Mit DiRT 2 ist es endgültig vorbei mit dem Thema Rallye-Simulation. Euch erwartet ein reiner Arcade-Racer, der euch von einer Offroad-Piste zur nächsten schickt. Das weinende Auge unseres CMR-Oldies nimmt das schon in dem Moment wahr, als uns die Namen bekannter Extremsportler wie Dave Mirra, Ken Block oder Travis Pastrana ins Auge hüpfen. Die Jungs quatschen euch nämlich nicht nur zwischen den Rennen die Ohren voll, sondern treten auch als Konkurrenz an. Nicht mehr dabei ist Colin persönlich - er dient nur noch als Namensgeber für das Spiel sowie für Fahrzeugmodelle.
Wie auch immer, Ken Block ist euer Mentor und zerrt euch unversehens aus eurem schäbigen Wohnwagen, der quasi als Hauptquartier dient, in den ersten Subaru Imprezza und schickt euch auf die Piste. Auftakt für die DiRT-Tour, die euch zu Renn-Events rund um den Globus schickt. Das System ist simpel: In jedem Veranstaltungsort gibt es mehrere unterschiedliche Events, die abhängig von eurem Level nach und nach freigeschaltet werden. Besagte Levels wiederum resultieren aus den Ergebnissen der einzelnen Rennen sowie dem Lösen kleinerer Aufgaben.
Nebenher könnt ihr bei den Rennen auch noch Bares gewinnen. Den Schotter, abhängig natürlich von euren Platzierungen, könnt ihr in neue Fahrzeuge investieren, die zum Teil Voraussetzung für bestimmte Events sind. Je nach Schwierigkeitsgrad erhaltet ihr übrigens mehr oder weniger Kohle. Dabei zeigt sich, dass der Fahrzeugpark deutlich übersichtlicher ist als im Vorgänger. Einige Fahrzeugklassen sind gar nicht mehr vertreten. Typische Boliden wie Subaru Imprezza oder Mitsubishi Lancer sind natürlich wieder dabei und sehr akkurat nachgebaut. Typische Rallye-Wagen also, aber es gibt auch Buggys und SUVs
Die Renn-Events bieten einiges an Abwechslung. Zum einen gibt es verschiedene Renntypen. Das obligatorische Rallye-typische Zeitfahren darf natürlich nicht fehlen. Ebenso dabei ist aber die Rallyecross-Disziplin, wo ihr auf Rundkursen gegen bis zu sieben Gegner antretet. Oder ihr brettert über Pisten und versucht dabei, Markierungen zu treffen, die euch dann einen Zeitbonus bringen. Oder ihr nehmt an Domination-Rennen teil, wo ihr in verschiedenen Sektoren der Strecke die Bestzeit halten müsst. weiter...
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Kommentare
Nochmal zu der Aussage von "antigavur"...
Also ich finde das Spiel echt der Hammer. Ich mochte schon immer solche Arcardspiele und ich bin halt so ein Grafikfreak und das was Codemasters da abgeliefert hat ist einfach nur der Pure Wahnsinn.
Bisher habe ich noch kein besseres Arcardspiel gespielt...
Sei es das super realistische Fahrverhalten oder die absolut wunderschönen Strecken wo man sich einfach nicht satt sehen kann.
Aber wie es "Arparso" schon erwähnt hatte...
Es muss einem gefallen ;-)
Also wer bei Colin McRae eine Rallye-Simulation erwartet, hat sowieso irgendwas falsch gemacht. Die Serie war schon immer sehr arcarde-lastig und insbesondere die beiden Dirt-Teile setzen praktisch nur noch auf schnellen, unkomplizierten Arcarde-Fahrspaß. Macht mir persönlich auch viel Spaß, aber man darf halt nicht das Falsche erwarten.
das spiel ist voll scheisse. die sollen mal den rallye mist lassen und grid 2 raus hauen...aber ohne den windows live dreck, sonst wirds nicht gekauft.
von der präsentation her ähnelt es sicherlich irgendwie need4speed, aber vom gameplay mehr flatout 1.


und ich liebe flatout
also mag ich auch dirt 2
was aber nix daran ändert, dass die dirt serie nichts mehr mit einer ralley-sim zu tun hat
Genau so ist es. Dirt2 ist ein Need for Speed im Drekc, mehr nicht -.- Nichtmal mehr normales Zeitrennen, was den Ralley Sport eigentlich ausmacht wird geboten. Traurig was daraus geworden ist. Ebenfalls traurig, dass für die wenigen Grafikupdates der PC Version gleich mehrere Monate benötigt wurden. Andere Multiplatform Spiele können den gleichzeitigen Release auf PC und Konsole halten und bieten trotzdem die üblichen PC Features wie höhere Auflösung, bessere Texturen, etc. Hier wurden anscheinend Monate damit verbracht ein paar kleine DX11 Features unterzubringen, die mit freien Auge während der Fahrt sowieso nicht erkennbar sind.
Ausser der Grafik hat mich in DIRT2 überhaupt nichts begeistert. Das Gameplay ist Arcade hoch zehn, die Präsentation gleicht keinem Rally-Spiel sondern einem Tuning-Racer (Hot Import Nights lässt grüßen..) und außerdem vermisse ich Schnee-Rally's mit geiler Winter-Atmosphäre. Ich hoffe auf WRC was ja auch dieses Jahr noch kommen soll.