20.11.2009 - André Linken
Eins können wir bereits zu Beginn unseres Testberichts vorwegnehmen: Wer bei Need for Speed: Nitro ebenfalls auf ein Rennspiel mit Hang zur Simulation hofft, wird definitiv nicht glücklich. Denn wie der Namenszusatz der beiden Nintendo-Titel bereits erahnen lässt, dreht sich alles um mehr oder weniger unkomplizierte Arcade-Einlagen, bei denen Adrenalin und Tempo im Vordergrund stehen.
Werden wir mal konkreter: Ihr schwingt euch bei Need for Speed: Nitro hinter das Steuer solcher Lizenzkarossen wie zum Beispiel des Nissan 370 oder des Dodge Charger und nehmt an zahlreichen Events rund um den Globus teil. Unter anderem besucht ihr (frei erfundene) Rennstrecken in Singapur, Spanien oder Brasilien, die allesamt recht hübsch und vor allem abwechslungsreich aufgebaut wurden. Wie bereits aus anderen Ablegern der Serie bekannt, müsst ihr euer fahrerisches Können in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen.
Während beim „normalen" Ausscheidungsrennen schlicht und einfach die beste Platzierung zählt, kommt es bei Drift-Events auf möglichst spektakuläres Kurvenfahren und beim Radarfallen-Event auf hohe Geschwindigkeiten an. Bei den Radarfallen kommt euch die namensgebende Nitro-Einspritzung zugute. Diese füllt ihr mit Fahrmanövern langsam auf und aktiviert sie dann bei Bedarf mithilfe eines simplen Knopfdrucks respektive des Schüttelns der Wiimote.
Wer neben guten Platzierungen zudem noch bestimmte Vorgaben wie Rundenzeiten etc. erfüllt, schaltet weitere Events und Gebiete frei. Für die eingesackten Preisgelder kauft ihr euch natürlich eines (oder mehrere) der insgesamt 30 Autos. Des Weiteren könnt ihr auf der Strecke Power-ups aufsammeln, mit deren Hilfe ihr euer lädiertes Auto aufmöbelt oder die Polizei auf einen Konkurrenten hetzt.
Das klingt alles ganz nett und sieht dazu auch noch ziemlich gut aus. Sowohl die Wagen als auch die Rennstrecken warten mit hübschen Details auf und das rasante Spielgeschehen kommt - wenn überhaupt - nur ganz selten ins Stocken. Auch die Steuerung ist gelungen und steht in mehreren Varianten (Wiimote, Classic-Controller etc.) zur Verfügung. Allerdings hat das Spiel auch seine Schattenseiten. Der unterhaltsame Mehrspielermodus ist auf lokale Partien begrenzt, der Tuning-Part präsentiert sich stark abgespeckt und die Leistung der KI schwankt stärker als ein Betrunkener auf der Stoßstange eines Rennboliden. Zudem ist das gesamte Drumherum etwas mager ausgefallen: So könnt ihr euch Rennen nicht nochmals in einer Wiederholung ansehen und die gute Idee mit den Power-ups wird nicht voll ausgeschöpft.
Auch auf dem Nintendo DS habt ihr es im Fall von Need for Speed: Nitro mit einem reinrassigen Arcade-Racer zu tun. Allerdings wurde der Umfang im Vergleich zur Wii-Version nochmals beschnitten, sodass ihr weniger Events und Konkurrenten auf der Strecke zu Gesicht bekommt. Auch die Power-ups wurden abgeändert, im Gegenzug erhaltet ihr eine coole Sprungfunktion. Grafisch hinkt die Handheld-Fassung logischerweise hinterher und hat zudem mit einigen heftigen Rucklern zu kämpfen. Ansonsten kommt das Arcade-Gefühl jedoch recht gut rüber. weiter...
Need for Speed: Nitro - Preview [4]
Auf der gamescom konnte NfS Nitro beweisen, dass auch die Wii in der Lage ist, spaßige, aber vor allem actionreiche...
Need for Speed: Nitro - Singapore Trailer
Die Strecke von Singapur [0]
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Kommentare
ich will spielen
ich will spielen wann gibts bald mal ne demo
hab nitro schon n paar mal gezockt und kann die wertung nur bestätigen.

als fun-racer echt nicht schlecht.
macht schon bock irgendwie
vor allem mag ich die übertriebene, comic-lastige darstellung bekannter wagen
Dir ist klar das NFS in drei teile "gespalten" wurde?
Simulation(PC,Xbox, PS3), Fun-racer(Wii, DS) und Online(PC(bisher nur in Asien))
Sofern du also keine Wii hast kann dir Nitro doch völlig schnuppe sein und beschäftigt dich mit Shift.
Na auf die Vkz bin ich gespannt. Da wird EA wieder meckern dass sich Core-Games auf Wii nicht verkaufen aber dass es eventuell an der Kinderaufmachung des Spiels liegt daran denkt natürlich keine Sau.
NfS ist wieder mal von der real life rennzene auf kinderkram umgestiegen ... ich würds mir net holen !